Das 14/2.5 - wozu?

Hier geht`s um die "Augen" für die Lumix G-, GH-, GF- und GX-Modelle. Alles rund um die Micro-Four-Thirds-Linsen von Panasonic, Olympus, Leica, Voigtländer und Co.
ThomasT
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Das 14/2.5 - wozu?

Beitrag von ThomasT » Dienstag 23. April 2013, 12:03

Moin,

wer und wozu braucht (oder "liebt" gar) das 14/2.5 Eierkuchen?

Für mich ist es eines der sinnlosesten Objektive. Zumindest für den derzeitigen Preis. Bei 100 Euro würde ich aber auch überlegen.

Gruß Thomas
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Lenno

Re: Das 14/2.5 - wozu?

Beitrag von Lenno » Dienstag 23. April 2013, 12:18

Habs an meiner GF2, damit ist es eine schöne flache Kombi.

Ich bevorzuge Festbrennweiten, wenn ich ein Zoom hätte die diesen Brennweitenbereich schon abdeckt,
bräuchte ich dieses Objektiv gewiss nicht.

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Re: Das 14/2.5 - wozu?

Beitrag von ThomasT » Dienstag 23. April 2013, 23:51

Antwort: um es an die Blackmagic zu schrauben.

http://www.blackmagicdesign.com/product ... nemacamera" onclick="window.open(this.href);return false;

Is mir gerade aufgefallen.
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Re: Das 14/2.5 - wozu?

Beitrag von available » Mittwoch 24. April 2013, 05:21

ThomasT hat geschrieben:Moin,

wer und wozu braucht (oder "liebt" gar) das 14/2.5 Eierkuchen?

Für mich ist es eines der sinnlosesten Objektive. Zumindest für den derzeitigen Preis. Bei 100 Euro würde ich aber auch überlegen.

Gruß Thomas
Andere Frage: Wozu brauchst Du mit der gleichen Argumentation Dein 20er?

Gruß

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Re: Das 14/2.5 - wozu?

Beitrag von ThomasT » Mittwoch 24. April 2013, 09:56

available hat geschrieben: Andere Frage: Wozu brauchst Du mit der gleichen Argumentation Dein 20er?
Bei 14 mm hat das Kit 14-42 Blende 3.5. Das 14/2.5 ist damit (fast) genau eine Blendenstufe lichtstärker. Zudem kann dessen Job mit einer Festbrennweite von 12 mm mitgemacht werden. Da gibt es gleich 2 gute und lichtstärkere. Um die 14 mm in der Postproduction zu croppen ist eine Vergrößerung von nur 116% nötig.

Bei 20 mm hat das Kit 14-42 nur Blende 4.3. Das sind fast 3 Blendenstufen lichtstärker mit dem 20/1.7.


P.S. damit keiner auf die Idee kommt, die Blendenunterschiede seien die Differenz zwischen den Zahlen, weil es hier so schön passt. 3.5 - 2.5 = 1 und 4.3. - 1.7 = 2.6. Nein. Falsch.
Die Unterschiede sind selbstverständlich: fd = lg (f1/ f2) / lg (wurzel(2)). Also lg (3.5 / 2.5) / 0.1505 = 0.97 und lg(4.3 / 1.7) / 0.1505 = 2.677.

P.P.S. Lustig dass es hier passt. Hat mich echt zum nachrechnen gebracht.

P.P.P.S. mit ist klar, dass Lichtstärke nicht alles ist. Lichtstarke Objektive haben andere Abbildungsprobleme. Darum ja die Frage überhaupt.
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Re: Das 14/2.5 - wozu?

Beitrag von JuRotti » Mittwoch 24. April 2013, 10:15

Ich benutze das 14mm ausschließlich mit Weitwinkelkonverter und habe so ein lichtstarkes kleines Weitwinkel mit ca 11mm.
Das Objektiv habe ich gebraucht gekauft. Diese Kombination war die günstigeste Variante um an ein Weitwinkel unter 14mm zu kommen.

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Re: Das 14/2.5 - wozu?

Beitrag von Rolf » Mittwoch 24. April 2013, 22:32

Aber du hast doch das PZ 14-42, an das du den WW-Konverter anschließen kannst, folglich brauchst auch du das 14er nicht unbedingt . . . .

Gruß
Rolf
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Re: Das 14/2.5 - wozu?

Beitrag von JuRotti » Donnerstag 25. April 2013, 07:40

Das sitzt auf der GF5 meiner Frau und bevor dann die Quengelei losgeht, habe ich lieber noch das 14mm in der Tasche. ;)

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Re: Das 14/2.5 - wozu?

Beitrag von panne » Freitag 26. April 2013, 21:13

available hat geschrieben:
ThomasT hat geschrieben:Moin,

wer und wozu braucht (oder "liebt" gar) das 14/2.5 Eierkuchen?

Für mich ist es eines der sinnlosesten Objektive. Zumindest für den derzeitigen Preis. Bei 100 Euro würde ich aber auch überlegen.

Gruß Thomas
Andere Frage: Wozu brauchst Du mit der gleichen Argumentation Dein 20er?

Gruß

Andreas
Welche Argumentation? Oder habe ich da was überlesen.

panne, der ein 14/2.5 hat und das vom Ergebnis her deutlich besser findet als das PZ 14-42 bei 14mm Brennweite.
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Re: Das 14/2.5 - wozu?

Beitrag von Exakta » Samstag 27. April 2013, 09:35

Lieber Thomas,

Ich bin ein Fan des 20mm. Fotografiere fast ausschließlich damit.
Ganz ganz selten brauche ich etwas weitwinkligeres, z.B. In den engen Gassen italienischer Altstädte.
In diesen Fällen nehme Ich das 14mm mit. Es ist klein, leicht und passt in fast jede Tasche.

LG Exakta

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Re: Das 14/2.5 - wozu?

Beitrag von available » Samstag 27. April 2013, 10:31

ThomasT hat geschrieben:
available hat geschrieben: Andere Frage: Wozu brauchst Du mit der gleichen Argumentation Dein 20er?
Bei 14 mm hat das Kit 14-42 Blende 3.5. Das 14/2.5 ist damit (fast) genau eine Blendenstufe lichtstärker. Zudem kann dessen Job mit einer Festbrennweite von 12 mm mitgemacht werden. Da gibt es gleich 2 gute und lichtstärkere. Um die 14 mm in der Postproduction zu croppen ist eine Vergrößerung von nur 116% nötig.

Bei 20 mm hat das Kit 14-42 nur Blende 4.3. Das sind fast 3 Blendenstufen lichtstärker mit dem 20/1.7.


P.S. damit keiner auf die Idee kommt, die Blendenunterschiede seien die Differenz zwischen den Zahlen, weil es hier so schön passt. 3.5 - 2.5 = 1 und 4.3. - 1.7 = 2.6. Nein. Falsch.
Die Unterschiede sind selbstverständlich: fd = lg (f1/ f2) / lg (wurzel(2)). Also lg (3.5 / 2.5) / 0.1505 = 0.97 und lg(4.3 / 1.7) / 0.1505 = 2.677.

P.P.S. Lustig dass es hier passt. Hat mich echt zum nachrechnen gebracht.

P.P.P.S. mit ist klar, dass Lichtstärke nicht alles ist. Lichtstarke Objektive haben andere Abbildungsprobleme. Darum ja die Frage überhaupt.

Ich kann Deiner Argumentation schon folgen.
Allerdings kann man das Kit bzgl. Auflösung nicht mit den Festbrennweiten vergleichen.
Die ganze Geschichte ist auch ein Kostenfaktor. Nicht jeder Lumixer hat das nötige Kleingeld. Lumix 2.5/14mm ab 230,-€. Zuiko 2.0/12mm ab 630,-€. SLR Magic 1.6/12mm ab 460,-€
Man kann also zuätzlich zum Lumix 14mm auch das 20er für 300,-€ kaufen und hat ein ordentliches, lichtstarkes, kompaktes Gesamtpaket mit bereits respektabler Auflösung zu noch moderaten Kosten. Insofern macht das Lumix 14er durchaus Sinn.
Das schreibe ich, obwohl ich weder das 14er noch das 20er besitze und auch nicht vorhabe die beiden zu kaufen. Ich habe schon eine andere Idee. :)
ThomasT hat geschrieben:P.P.P.S. mit ist klar, dass Lichtstärke nicht alles ist. Lichtstarke Objektive haben andere Abbildungsprobleme. Darum ja die Frage überhaupt.
Die große Kunst ist die Entwicklung lichtstarker Objektive mit schon sehr guter Offenblende und sehr wenig Randabfall. Dieser Eigenschaften sind in meinen Augen aus diversen Gründen für mFT besonders wichtig. Es gibt aber durchaus Objektive mit diesen Eigenschaften, also nur minimalen Abbildungsproblemen bei Offenblende.

Viele Grüße

Andreas
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Re: Das 14/2.5 - wozu?

Beitrag von fth » Mittwoch 1. Mai 2013, 22:26

ThomasT hat geschrieben:Moin,

wer und wozu braucht (oder "liebt" gar) das 14/2.5 Eierkuchen?
Ich habe das 2,5/14 mm gern und viel als Allround- und Reportageweitwinkel verwendet - die Brennweite ist einfach toll. Damit lässt sich so ziemlich alles fotografieren. Mit seiner Öffnung von 1:2,5 ist es selbst für Available Light lichtstark genug. Das 14er von Panasonic ist sicherlich kein Spitzenobjektiv, aber es ist selbst bei Offenblende mehr als gut genug für Situationen, die nach Blende 2,5 verlangen. Zwar fallen die Bildränder bei Offenblende schwächer aus, aber wirklich besorgniserregend ist das nicht. Dennoch habe ich mir den Luxus geleistet (ja, ich gestehe, Luxus, richtig nötig war es nicht) und habe mir kürzlich als Ergänzung zum 1,7/20 mm Pancake das Olympus 2/12 mm zugelegt, das ich überwiegend an der GX1 einsetze. Es ist optisch einen Tick besser als das Pana 2,5/14 mm, doch auch erheblich größer, wobei das Mehrgewicht des Olympus-Weitwinkels absolut zu vernachlässigen ist. Alles in allem war die Kaufentscheidung für das 2/12 mm nicht wirklich vernünftig, auch wenn mich der kleine Silberling begeistert ;-)

Dennoch, ich werde das nur 50 Gramm schwere Panasonic 2,5/14 mm behalten, weil dieser Winzling einfach perfekt mit der GX1 harmoniert und weil ich die Kleinbildbrennweite 28 mm extrem schätze. Ich finde den Straßenpreis für das 14 mm von Panasonic wirklich angemessen und keinesfalls zu teuer. Wer auf Qualität Wert legt, dem würde ich statt zum lichtschwächeren und qualitativ bescheidenen Panasonic Powerzoom 3,5-5,6/14-42 mm eindeutig zum Panasonic 2,5/14 mm kombiniert mit dem Olympus 1,8/45 mm raten.
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Re: Das 14/2.5 - wozu?

Beitrag von Cristobal » Sonntag 5. Mai 2013, 10:12

Hi,

ich möchte mich mal an den Beitrag anhängen. Mich würde interessieren, wer das Objektiv hat und es deutlich besser einschätzt als die Brennweite bei den zahlreichen Zooms. Lichtstärke ist nicht relevant, da die meisten Fotos mit F5.6 oder so entstehen würden.
Ist die FB den Zooms deutlich überlegen oder ist ihr Vorteil nur Lichtstärke und Größe?
Eine kleine Erklärung, was ich will. Ich mache einen Großteil meiner Bilder mit dem 1.7/20, das ich aufgrund seiner Abbildungsleistung und Brennweite sehr schätze. Wird auch vorerst mein Lieblingsobjektiv bleiben. Manchmal ist aber der Einsatz eines WW von Vorteil.
Das Kit-Zoom habe ich nicht mehr verwendet, seit ich das 1.7/20 habe, da mir die Kluft in der Qualität zu groß ist. Tja, wenn man mal etwas Besseres gesehen hat, wird es schwierig. Das soll nicht heißen, dass das Kit-Zoom schlecht ist, es ist halt ein Unterschied zu erkennen.
Das 2.5/14 sollte in der Abbildungsqualität schon nahe an das 20er kommen, ansonsten lohnt es sich nicht.
Habe im Netz extrem unterschiedliche Beurteilungen zu dem Objektiv gefunden, ging von Gurke zu Spitze.
Die Frage hat sich auch aufgetan, weil der Preis dafür deutlich gesunken ist.

Wichtig sind mir Eure eigenen Erfahrungen und Vergleiche mit den in den vielen Zooms enthaltenen Brennweite, nicht bei Anfangsöffnung, sondern bei ca. 5.6.

Danke für Eure Beiträge.

Gruß Reinhard

Lenno

Re: Das 14/2.5 - wozu?

Beitrag von Lenno » Sonntag 5. Mai 2013, 10:52

Also ich würde schon Brennweite mit Brennweite vergleichen, das 20mm hat eine sehr gute Abbildungsleistung,
aber es ist halt auch eine andere Brennweite und hat andere Linsen. Auch wenn man sich diese Qualität am 14er wünscht.

Ein Vergleich zu einem der 14-42 und 14-45mm Zooms kann man aber schon machen.

Ich selbst hatte noch kein Zoom in der Hand, da ich generell Festbrennweiten bevorzuge.

Ich bin mit meinem zufrieden. Zum Rand hin wird es etwas weich, und ist auch insgesamt nicht so hart.
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Lenno

Re: Das 14/2.5 - wozu?

Beitrag von Lenno » Sonntag 5. Mai 2013, 10:59

Kein Objektivfehler, das Haus ist so schief.
Für so ein Flunderobjektiv finde ich das nicht schlecht.
2011-05_Kirchheim-005.jpg
2011-05_Kirchheim-005.jpg (1.86 MiB) 2342 mal betrachtet

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