Was sagt mir die Auflösung?

Hier geht`s um die "Augen" für die Lumix G-, GH-, GF- und GX-Modelle. Alles rund um die Micro-Four-Thirds-Linsen von Panasonic, Olympus, Leica, Voigtländer und Co.
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valokuva
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Was sagt mir die Auflösung?

Beitrag von valokuva » Sonntag 12. Januar 2014, 21:08

Hallo zusammen,

ich hadere gerade ein wenig mit meinem 100-300er Objektiv, wobei ich vermutlich eher mit mir selbst hadern sollte :| ;) .
Als erste Testobjekte bei sonnigem Wetter mussten heute mal wieder Graureiher herhalten.
Entfernung vielleicht 40 - 50 m. Das zweite Bild zeigt einen Ausschnitt aus dem ersten, originalen Bild.
P1060906-LR.jpg
P1060906-LR.jpg (457.3 KiB) 2624 mal betrachtet
P1060906-LR-Ausschnitt.jpg
P1060906-LR-Ausschnitt.jpg (455.5 KiB) 2624 mal betrachtet
Ich hätte schon etwas mehr Struktur im Gefieder erwartet, etwa so wie hier.
Ok, der Abstand bei den verlinkten Bildern war natürlich viel kleiner.
Trotzdem würde mich interessieren, was man erwarten kann.
Ich lese z. B ., dass das Objektiv bei voller Brennweite eine Auflösung von ca. 1300 LP/BH hat.
Was sagt mir das aber?
Ist das Foto nun gut oder schlecht?
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available
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Re: Was sagt mir die Auflösung?

Beitrag von available » Sonntag 12. Januar 2014, 21:35

Du hast Glück, dass Du überhaupt Reiher zu sehen bekommst. Bei mir lassen sie sich überhaupt nicht blicken.

Das 100-300er ist in Anbetracht des sehr günstigen Preises ganz i.O.
Es ist nicht sonderlich lichtstark muss etwas abgeblendet werden und befindet sich so schnell im Beugungsbereich.
Bis 200 vielleicht noch 250mm ist es bei richtiger Bedienung im weiteren Bereich ganz gut. (Im Nahbereich mit der tendenz zum sehr gut)
Danach lässt, wie in dieser Preisklasse üblich die Auflösung nach was Du hier sehr gut an der nachlassenden Struktur sehen kannst.
Du kannst mit der Auflösung Deines Bildes also zufrieden sein.

Um sehr gute Ergebnisse zu erhalten muss man schon mehr Geld investieren und bei mFT (bis auf die FT-Objektive) auf den AF verzichten.

Viele Grüße

Andreas



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Re: Was sagt mir die Auflösung?

Beitrag von Guillaume » Sonntag 12. Januar 2014, 21:45

An dem See hinter unserem Haus lebt ein Graureiher. Das blöde Vieh lässt sich immer viel zu weit weg nieder. Mit meinen Bordmitteln (Pana 45-150mm und Oly 40-150mm) ist nicht viel zu machen - es werden höchstens Erinnerungsfotos. Heute hatte der Kerl sich so platziert, dass ich hätte mich anpirschen können auf 10 m. Leider hatte ich den trockenen Ast übersehen - er flog mit lautem Krächzen fort :lol: Du kannst getrost Dich glücklich schätzen, den Burschen so gut erwischt zu haben. Alles andere hat Dir Andreas (Available) schon geschrieben. Ich finde die Aufnahme gut, weil es besser nicht ging.
Gruß
Guillaume
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Re: Was sagt mir die Auflösung?

Beitrag von valokuva » Sonntag 12. Januar 2014, 22:07

Hallo Guillaume und Andreas,
vielen Dank für Eure Kommentare! :D
available hat geschrieben:Du hast Glück, dass Du überhaupt Reiher zu sehen bekommst.
Also, das war heute schon fast eine Kolonie. Immer, wenn man in die Bäume fotografiert hat, waren dort graue Flecken zu erkennen. Reiher, wie sich hinterher herausstellte. Hier sind es z. B. drei: :lol:
Überall Reiher.jpg
Überall Reiher.jpg (221.41 KiB) 2569 mal betrachtet
available hat geschrieben:Bis 200 vielleicht noch 250mm ist es bei richtiger Bedienung im weiteren Bereich ganz gut.
Hmmm, ich habe natürlich meistens mit besonders langer Brennweite geknipst.
193 mm in der folgenden Aufnahme war das niedrigste. Ich schieb die Qualität dann mal auf falsche Bedienung... :roll:
P1060896-LR.jpg
P1060896-LR.jpg (469.49 KiB) 2569 mal betrachtet
Guillaume hat geschrieben:An dem See hinter unserem Haus lebt ein Graureiher.
Hinter'm Haus ist dieser See, wo ich heute zum ersten Mal mit Kamera unterwegs war, leider nicht, aber trotzdem mit dem Fahrrad in 15 - 20 min zu erreichen.
Ich plane, demnächst mehr zu zeigen, denn es hat dort auch Kormorane, Halsband-Sittiche und mindestens einen Eisvogel.
Heute war mehr zum Üben! :ugeek:
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Re: Was sagt mir die Auflösung?

Beitrag von grinsinnelins » Sonntag 12. Januar 2014, 22:23

Hallo Stefan, ich habe das 100-300mm ja auch im gebrauch und bin zufrieden damit, Andreas hat recht

und beschreibt, genau das was das Objektiv hergibt, jetzt greift aber wenn mann möchte die Software noch

und da gibt es noch einiges was man mit den Bildern versuchen kann.
LG Bernhard
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Re: Was sagt mir die Auflösung?

Beitrag von valokuva » Sonntag 12. Januar 2014, 22:49

Hi Bernhard,
die Bilder hier sind ja schon aus RAWs entwickelt und "hoffentlich" optimiert.

Was mir auch noch aufgefallen ist: Das Live-Bild von den Reiher schien schärfer zu sein als das gerade aufgenommene Bild, wenn ich dieses auf dem Display betrachtet habe.
Könnte der Auslösevorgang mit elektronischem Verschluss trotz Stativ und Selbstauslöser zur Unschärfe beitragen?
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Re: Was sagt mir die Auflösung?

Beitrag von veo » Sonntag 12. Januar 2014, 23:10

valokuva hat geschrieben: Könnte der Auslösevorgang mit elektronischem Verschluss trotz Stativ und Selbstauslöser zur Unschärfe beitragen?
Eher gar nicht. Was available beschreibt, habe ich auch beobachtet: Auf große Entfernungen ist der Autofokus nicht sehr genau. Außerdem scheint es Fertigungstoleranzen zu geben. Mein 100-300 stellt bei 300mm z.B. bei großen Entfernungen nicht scharf, während 290mm in der Anzeige kein Problem darstellen, allerdings im Ergebnis auch nicht immer scharf sind.
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Re: Was sagt mir die Auflösung?

Beitrag von Wolfgang B. » Montag 13. Januar 2014, 00:50

valokuwa hat geschrieben:
Was mir auch noch aufgefallen ist: Das Live-Bild von den Reiher schien schärfer zu sein als das gerade aufgenommene Bild, wenn ich dieses auf dem Display betrachtet habe.
Könnte der Auslösevorgang mit elektronischem Verschluss trotz Stativ und Selbstauslöser zur Unschärfe beitragen?
Hallo Stefan, das sind jetzt drei paar Schuhe.
Zum ersten Schuh gilt, was Andreas geschrieben hat. - Soweit man nicht an die Grenzen geht, ist das Objektiv ganz in Ordnung. Für bessere Ergebnisse muss man eben deutlich mehr Geld ausgeben.

Der zweite Schuh ist das Verhalten des Displays. Bei mir (GH2) zeigt das Display kurz vor und während des Auslösevorgangs ein scharfes Bild. Das danach erscheinende Vorschaubild ist jedoch unschärfer. Aber wie dem auch sei: Das Display taugt nicht wirklich, um die Schärfe des Bildes richtig abzuschätzen.

Der dritte Schuh sind Unschärfen, die trotz Stativ durch den mechanischen Verschluss hervorgerufen werden. Die Bandbreite reicht von "kaum sichtbar" bis "extreme Unschärfen". Hier gibt es individuelle Unterschiede, die nicht immer reproduzierbar sind. Allerdings sind manche Verschlusszeiten und Objektive stärker betroffen als andere.
Da gab es vor kurzem eine heftige Diskussion hier im Forum.

Ich vermute bei mir auch ein Verwacklungsproblem durch den mech. Verschluss, kann das aber nicht genau austesten, weil meine GH2 keinen elektronischen Verschluss hat. - Jedenfalls warte ich beim Neukauf einer Kamera, bis Panasonic oder Olympus einen elektronischen Verschluss hat, der ohne Rolling Shutter - Effekte auch bei kurzen Verschlusszeiten verwendet werden kann.

Ansonsten haben mir Deine Fotos sehr gefallen. Vielen Dank und weiterhin viel Glück mit den Reihern. :)

Liebe Grüße, Wolfgang B.
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Re: Was sagt mir die Auflösung?

Beitrag von Schlagge » Montag 13. Januar 2014, 18:57

Salve valokuva,

ich weiß gar nicht, was Du hast. Die Bilder finde ich absolut gelungen. Es dürfte doch allgemeinhin bekannt sein, dass das 100-300er zum Ende hin weicher zeichnet, und von daher sind Deine Ergebnisse durchaus gut.
Nun, 1300 Linienpaare pro Bildhöhe ist ist nicht gerade ein Spitzenwert, um es mal gelinde auszudrücken. :) Je höher dieser Wert, desto klarer, detailreicher und strukturierter wird das Bild. Das ist ja das, was Du an Deinen Bildern zu bemängeln hast. Ist halt nicht viel mehr drin.

Auch wenn ich weiß, dass die Schärfe der besagten Linse zum Ende hin extrem abfällt, so werde ich es mir wohl auch im März kaufen/leisten können (Jetzt wird wegen dem neuen Monitor - der nach 2½ Wochen immer noch nicht da ist :evil: - erstmal konsolidiert) Eine Alternativzoom mit dieser Endbrennweite für mft gibt es wohl nicht - schon gar nicht zu diesem Preis.
Ich gehe mal davon aus, dass avalaible wohl Festbrennweiten als Alternative meinte. Von der Bildqualität her unbestritten unschlagbar, doch ich denke, in unwegsamen Gelände ist man doch mit einem Zoom schon etwas flexibler. Nix "Fußzoom" und kein verscheuchen der Motive durch Standortwechsel. Tja, das ist das alte Leid; Beste Bildqualität oder flexibles Zoom. Aber wer sich's leisten kann, kann auch Beides haben. ;)
valokuva hat geschrieben:Immer, wenn man in die Bäume fotografiert hat, waren dort graue Flecken zu erkennen. Reiher, wie sich hinterher herausstellte. Hier sind es z. B. drei: :lol:
:lol: Ging mir letzte Woche ähnlich. Alle möglichen Wasservögel machen hier auf dem Fluß Fulda rum, neben Schwänen und gewöhnlichen Enten war an diesem Tag nichts zu sehen - außer eine Eiterente, die zügig vorbei flog und ein Eisvogel :o , der, bevor ich realisierte was das den für ein Vogel sei, schon im Ufergebüsch landete. Da wünschte ich mir wieder das 100-300, denn ich hatte zu diesem Zeitpunkt nur mein PZ45-175 drauf. Zu kurz für einen gescheiten Ausschnitt.
Naja, es war keine Beute auszumachen, so fotografierte ich einfach den Flusslauf. Erst Zuhause am Rechner endeckte ich zwei Reiher in meiner unmittelbaren Nähe am Flussufer sitzen. :roll: :lol:
valokuva hat geschrieben:Was mir auch noch aufgefallen ist: Das Live-Bild von den Reiher schien schärfer zu sein als das gerade aufgenommene Bild, wenn ich dieses auf dem Display betrachtet habe.
Könnte der Auslösevorgang mit elektronischem Verschluss trotz Stativ und Selbstauslöser zur Unschärfe beitragen?

Meinst Du mit Live-Bild den Sucher oder den Monitor? Falls Sucher, dann könnte die evtl verstellte Dioptrin-Korrektur ein scharfes Bild vorgaukeln. :|
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Re: Was sagt mir die Auflösung?

Beitrag von mopswerk » Montag 13. Januar 2014, 20:45

valokuva hat geschrieben:Hallo zusammen,
...
Ich lese z. B ., dass das Objektiv bei voller Brennweite eine Auflösung von ca. 1300 LP/BH hat.
Was sagt mir das aber?
Da dieser Fred diesen Titel hat, möchte ich mal einen Link zum Thema Auflösung posten, ich habe mir das ganze letzte Jahr genauer angeschaut und runtergeschrieben. Über die Modulationstransferfunktion kommt man auch zur Auflösung: http://www.mopswerk.de/mtf/
Ein 16Mpix MFT Sensor hat ein Pixelraster von 4592 x 3064 => Bildhöhe sind 3064. Ein Linienpaar besteht mindestens aus zwei horizontalen Linien (eine Linie weiss, eine Linie schwarz) => bei 3064 ergeben sich so theoretisch möglich 1532 Linienpaare/Bildhöhe. Die Frage ist, ob die obige Auflösung für einen 16MPix Sensor gilt. Wenn ja, hat man mit der Linse 1300 / 1532 * 100% = 85% (wohl bei MTF50) des theoretisch Möglichen an Auflösung herausgeholt.

Genug gerechnet, die Bilder sind doch gut!

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Re: Was sagt mir die Auflösung?

Beitrag von Janer » Montag 13. Januar 2014, 21:14

Ich würde sogar sagen, dass die Bilder mehr als gut sind. ;)

Heute auf dem Heimweg mit dem Rad von der Arbeit habe ich einen Abstecher zum See gemacht, liegt ja auf dem weg. :D

Ich hatte leider nicht mein Tele dabei, für morgen werde ich es mir aber in die Arbeitstasche packen. Leider sind fast nur Möwen und Blässhühner unterwegs.

Gruß Jan
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Re: Was sagt mir die Auflösung?

Beitrag von Cristobal » Montag 13. Januar 2014, 21:25

Hi,

das 100-300 ist für meine Begriffe zwar für diese Brennweite ziemlich leicht zu handhaben, aber etwas Übung braucht´s schon. Der AF wird gerne mal durch dünne Äste oder Gras etwas abgelenkt, das ergibt oft einen besseren Kontrast und deshalb wird darauf scharf gestellt. Daher stelle ich für dieses Objektiv immer auf AF und MF und korrigiere notfalls nach.
Der MV macht meiner Erfahrung nach nichts aus, gerade bei Bewegung, wie fliegenden Vögeln würde ich eher den MV nehmen.

Der Stabi des Objektives funktioniert sehr gut, daher hättest Du auch noch etwas abblenden können. Das muss man selber ausprobieren, welche Bel-Zeiten möglich sind.

Das 100-300 ist zwar kein Topp-Objektiv aber doch sehr brauchbar.

Gruß Reinhard

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Re: Was sagt mir die Auflösung?

Beitrag von valokuva » Dienstag 14. Januar 2014, 02:32

Hallo zusammen
und vielen Dank für Eure Kommentare.
Schlagge hat geschrieben:ich weiß gar nicht, was Du hast. Die Bilder finde ich absolut gelungen.
Okay, okay, inzwischen bin ich eigentlich auch ganz zufrieden.
Wobei ich denke, dass Handhabung und Standortwahl (mehr Geduld!) noch Optimierungspotential bieten. ;)


Ach ja, und dann ist mir noch eingefallen, dass ich das 100-300 schon ein paar Tage vorher ausprobiert hatte, bei ziemlich schlechtem Licht, so dass ich selbst bei ISO 1600 nicht unter 1/200 s gekommen bin.
Aber wenn die Objekte nicht besonders weit weg sind, sind die Ergebnisse selbst Freihand ganz brauchbar :) (das erste leicht gecroppt, das zweite original:)
Möwen auf Geländer.jpg
Möwen auf Geländer.jpg (269.85 KiB) 2295 mal betrachtet
Nutrias Brotzeit.jpg
Nutrias Brotzeit.jpg (387.79 KiB) 2295 mal betrachtet
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Re: Was sagt mir die Auflösung?

Beitrag von Der_Pit » Dienstag 14. Januar 2014, 11:18

mopswerk hat geschrieben:Ein 16Mpix MFT Sensor hat ein Pixelraster von 4592 x 3064 => Bildhöhe sind 3064.
Ein MFT-Sensor ist 4:3, hat also bei 16MP sowas wie 4608x3456 :shock:
Darum sollte man Auflösungen mMn auch absolut (also in LP/mm) angeben, und nicht in Bildhöhen.
Genug gerechnet, die Bilder sind doch gut!
Find ich auch. Meines wartet noch auf den ersten richtigen Einsatz. Aber bei dem Wetter hier muss das wohl noch etwas warten :twisted:
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Re: Was sagt mir die Auflösung?

Beitrag von Guillaume » Dienstag 14. Januar 2014, 13:08

Die drei Möwen-Grazien und den Nutria hast Du sehr gut hinbekommen. Mit den ganzen Bildern hier hast Du gezeigt, dass das Objektiv ein gutes ist und dass jemand, der ein Auge für Motive hat (Du), damit tolle Bilder realisieren kann. Nicht umsonst heißt unser Hobby Fotografie und nicht Pixelzählen :lol: Klar, bessere Werkzeuge gibt es bestimmt; aber das ist meistens mit mehr Geld, mehr Gewicht und bei MFT mit weniger Komfort (adaptierte Lösungen) verbunden. Und dann ist noch lange nicht gesagt, ob die Bilder die wir machen, auch wirklich besser werden.
Gruß
Guillaume
liebe Grüße.
Peter


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