Dann fehlt ja nur noch das Oly 17/1,8, und manche würden sogar noch lieber das Pana 14/2,5 nehmen, dann haben wir sie alle durch...
Und dann fehlen noch die, die ein 14-42 empfehlen (weil is ja flexibel und "passt scho", weil man bei kürzeren Brennweiten ja auch längere Zeiten "halten" kann und dann noch der OIS und so) - oder vielleicht doch das 12-35 wegen "wer billig kauft, kauft 2x"?
Grrrrrrrrrr
Sorry, konnte da jetzt nicht widerstehen...
Aber so läuft das nun mal in Foren...
Günstig - lichtstark - beides ist seeeeehr dehnbar zu definieren, weil jeder diese Begriffe anders sieht (400 Euro für ein Objektiv kommen denen günstig vor, die bei Vollformat auch mal vierstellige Summen hinlegen, und mit 2,8 kommt man bei höheren ISOs auch schon ein Stück weit). Das preisgünstigste mit der höchsten Lichtstärke ist nun mal das 20/1,7. Das ist - wie schon geschrieben - als langsam verschrien, wobei auch das vermutlich (auch wieder) eher eine relative Anmutung ist, weil andere Objektive im MFT-System schlichtweg schneller sind. Absolut hatte ich keine Probleme damit, als ich es mal ausprobieren konnte, wobei ich mir schon vorstellen kann, dass es bei richtig flinken Motiven auch mal mehr Ausschuss geben kann als bei anderen Linsen.
Preislich kommen da nur noch die beiden 2,8er ran: Das Sigma 19/2,8 hat etwa die gleiche Brennweite wie das 20er Pana, ist ähnlich scharf, aber etwa nen Hunni günstiger. Dafür aber auch ne knappe Blende weniger lichtstark. Das Oly 17/2,8 (huch, hab ich vergessen) ist ähnlich günstig, dafür aber weitwinkliger. Oly baut das 17er auch in größer und teurer und lichstärker. Meiner Meinung nach sind die vier unterschiedliche Interpretationen des gleichen Sehverhaltens.
Eine ganze Nummer weitwinkliger sind die Panas 14/2,5 und 15/1,7, die ein ähnliches Paar wie die 17er von Oly abgeben. Da sieht man schon ne Menge mehr auf dem Bild, muss aber näher ran und bekommt schon ordentliche Knollennasen, wenn man Pech hat.
Kategorie Nummer drei sind die ganzen 25er und vielleicht auch das 30/2,8 von Sigma (wieder eins vergessen). Da hat man schon einen fast schon zu kleinen Bildausschnitt, das kann auf kurze Distanzen schon mal zu lang sein.
Interessanter- (und meiner Meinung nach) widersinnigerweise werden diese 10 Objektive (wenn ich mich nicht verzählt habe) gerne in einen Topf geworfen, obwohl es (nicht nur meiner Meinung nach) drei komplett verschiedene Sehweisen und damit Brennweitengruppen der Kleinbild-Bildwinkel von 28-30 mm, 35-40 mm (vergleiche analoge KB-Kompakte mit Festbrennweiten bzw. Anfangsbrennweiten von analogen Zoom-Kompakten!) bzw. 50-60 mm sind......
Alle Linsen mit Lichtstärken <2 dürften in Sachen Preis selbst gebraucht mindestens um den Faktor 1,5 teurer als das 20er sein - Tendenz rapide steigend. Die mit Offenblende >2 sind günstiger, bis zu 50 Prozent schätze ich mal.
Die Zooms fallen raus. Das 14-42 ist nicht lichtstark genug, und das 12-35 ist zwar geil, aber auch gebraucht schon so teuer wie das, was Du jetzt schon hast.
Langer Rede grober Unsinn: Pana 20/1,7, wenn Dir der Bildwinkel gefällt. Stell mal Dein Zoom auf 20 mm fest und mach ein paar Fotos, nutze das 14-140 also als "Festbrennweite" dann wirste das schon merken.
Ne schöne Jrooß
Rossi
Nachtrag
Stachi12 hat geschrieben:
Panasonic 20 1,7 II (langsam?) ca. 300€
Olympus M.Zuiko Digital ED 25mm 1,8 ca. 400€
Panasonic Leica DG Summilux 15mm F1,7 ASPH ca. 500€
Wo liegen denn die Vor- bzw. Nachteil der einzelnen Objektive?
Die drei sind alle ziemlich klasse.
ABER: Es sind drei VÖLLIG VERSCHIEDENE Sichtweisen. Das hat nichts mehr mit Vor- und Nachteilen zu tun...
Wie beispielsweise die GH3 sicherlich nicht die beste MFT-Cam ist und vielleicht auch schon nicht mehr war, als ich sie Anfang des Jahres gekauft hab. Aber: Sie lag mir einfach am besten in der Hand (wegen vergleichsweise groß und schwer), hat einen Sucher. Einfach konkurrenzlos. Ich müsste mich bei Deinem "Problem" zwischen Oly 17/1,8 und Pana 20/1,7 entscheiden.