PanaLeica 10-25mm vs. 8-18mm / 15mm / 25mm (II)
Verfasst: Mittwoch 10. März 2021, 20:19
Hallo zusammen,
ich will hier mal über meine Erfahrungen zu den genannten Objektiven berichten und die Frage klären, ob man die drei kleineren durch das große Objektiv ersetzen kann. Und um es vorweg zu nehmen. Für mich ist die Frage auch noch nicht endgültig geklärt und ich denke es kommt, wie immer, drauf an.
Ich war lange am hadern, ob ich mir das PL 10-25mm zulegen sollte. Lange schreckten mich Preis und vor allem die Größe doch sehr ab. Und eigentlich war ich im Weitwinkel mit meinen bisherigen Objektiven, dem 8-18mm und dem 15mm, ganz zufrieden. Dann ergab sich eine gute Gelegenheit und ich habe mir das PL 10-25mm doch gekauft und seit ca. einem Monat in Gebrauch.
Und ich muss sagen, dass ich wirklich begeistert von der Linse bin und diese, in der Zeit, bisher kaum von der Kamera abgeschraubt habe. Obwohl es ein echter Klopper ist und ich durch die Ausmaße in meiner kleinen Fototasche keinen Platz für weitere Linsen habe, war es in letzter Zeit mein quasi „immer drauf“. Vorher war ich meistens entweder mit dem 15er oder dem 8-18er + dem PL 42,5 unterwegs und war so für fast alles gerüstet. In der Kombi 8-18er konnte ich sogar, auf Grund desselben Filtergewindes, nur einen Filter mitnehmen. Es war aber immer ein Kompromiss. Das 15mm empfinde ich zwar als sehr universell, aber in manchen Fällen nicht weitwinklig genug. Das 8-18mm war vom Brennweitenbereich super, aber halt recht Lichtschwach. Von daher kam der Wunsch nach einem lichtstärkerem Weit- bis Ultraweitwinkel auf. Das Laowa 7,5 wäre in Frage gekommen, aber sagte mir, hauptsächlich wegen des fehlenden Autofokus, nicht so zu. Das PL 12mm f1.4 war mit zu nah am 15er. Und meine ganzen Standardzooms hatte ich eh verkauft, da mir 12mm am unteren Ende immer zu wenig waren (neben der Lichtschwäche). Von daher kam dann irgendwie nur das 10-25mm in Frage. Ok, das war der Weitwinkelbereich. Jetzt komme ich zum anderen Ende. Das PL 25mm habe ich auch noch nicht so lange. Eigentlich ist das gar nicht so meine Brennweite. Vor längerer Zeit hatte ich schon mal das Olympus 25mm f1.8 und habe es recht schnell wieder verkauft, da ich es kaum benutzt hatte. Nun wollte ich aber eine Brennweite haben, die nicht ganz so viel Tele hat wie das 42,5er, da es in der Wohnung doch häufig zu lang ist. Dann wollte ich aber meine Kinder gerne mal etwas näher als mit dem 15er fotografieren, damit ich eine etwas bessere Freistellung hinbekomme. Daher habe ich mir erneut ein 25er zugelegt und war zu diesem Zweck auch ganz zufrieden. Alternativen wäre das Olympus 25mm f1.2 und das Sigma 30mm f1.4 gewesen.
Dann komm ich erstmal zum reinen „Faktencheck“.
Brennweite:
10-25mm vs. 8-25 mm. Klar, untenrum fehlen 2mm. Das ist natürlich schon eine Menge im Weitwinkel. Die Brennweiten zwischen den Festbrennweiten lasse ich mal außen vor.
Lichtstärke:
F1.7 vs. F2.8 im Weitwinkel und f1.7 vs. F1.4 im Normalbereich. Ganz klar sind die 1.7 zu 2.8 im Weitwinkel ausschlaggebender. Auch hier vernachlässige ich mal, dass die Lichtstärke beim Zoom noch schlechter wird, da es hauptsächlich um‘s untere Ende geht.
Gewicht:
690g vs. 315g + 205g + 115g = 635g
Alle drei Objektive zusammen sind leichter als das 10-25er. Puh. Schwer zu schleppen.
Preis:
Laut einer Preissuchmaschine bekommt man das 10-25er gerade für 200-300€ weniger, als die anderen drei zusammen.
Ein knappes Rennen. Zwei zu zwei, wenn man das denn so zählen mag. So kommt man nicht wirklich zu einem Ergebnis.
Die Bildqualität habe ich bisher nur subjektiv bewertet. Da tuen sich alle nicht viel. Die Bildqualität finde ich bei allen hervorragend. Genauere Tests, bei den entsprechenden Brennweiten, werde ich, soweit es meine Zeit zulässt, in nächster Zeit noch machen. Nicht weil es wichtig wäre, aber es interessiert mich doch.
Die drei kleinen Objektive haben alle ihre Vorteile. Das 8-18er hat eben die 2mm mehr Weitwinkel, das 25er ist ein wenig Lichtstärker und das 15er ist eben so klein und leicht. Aber das 10-25er hat halt alles in einem Objektiv.
Ich denke nicht, dass ich alle behalten werde. Tendenziell, rein vom Gefühl her, werde ich das 8-18er und das 25er kaum noch einsetzen. Wenn ich mich entscheiden muss welche Linse ich einpacke, dann würde ich eher auf die 2mm im Weitwinkel verzichten, zugunsten der Lichtstärke. Bei 25mm ist der Unterschied in der Lichtstärke so gering, dass auch die Festbrennweite zu Hause bleiben würde. Das 15er an sich auch. Das würde ich allein auf Grund der Größe und des eh niedrigen Wiederverkaufswert behalten.
Mein bisheriges Fazit: Das 10-25 könnte prinzipiell alle drei Objektive ersetzen. Die anderen drei sind mir zwar auch ans Herz gewachsen, aber ob ich mich die kleinen Unterschiede dazu bewegen sie zu behalten muss sich noch zeigen.
Größenvergleich:
ich will hier mal über meine Erfahrungen zu den genannten Objektiven berichten und die Frage klären, ob man die drei kleineren durch das große Objektiv ersetzen kann. Und um es vorweg zu nehmen. Für mich ist die Frage auch noch nicht endgültig geklärt und ich denke es kommt, wie immer, drauf an.
Ich war lange am hadern, ob ich mir das PL 10-25mm zulegen sollte. Lange schreckten mich Preis und vor allem die Größe doch sehr ab. Und eigentlich war ich im Weitwinkel mit meinen bisherigen Objektiven, dem 8-18mm und dem 15mm, ganz zufrieden. Dann ergab sich eine gute Gelegenheit und ich habe mir das PL 10-25mm doch gekauft und seit ca. einem Monat in Gebrauch.
Und ich muss sagen, dass ich wirklich begeistert von der Linse bin und diese, in der Zeit, bisher kaum von der Kamera abgeschraubt habe. Obwohl es ein echter Klopper ist und ich durch die Ausmaße in meiner kleinen Fototasche keinen Platz für weitere Linsen habe, war es in letzter Zeit mein quasi „immer drauf“. Vorher war ich meistens entweder mit dem 15er oder dem 8-18er + dem PL 42,5 unterwegs und war so für fast alles gerüstet. In der Kombi 8-18er konnte ich sogar, auf Grund desselben Filtergewindes, nur einen Filter mitnehmen. Es war aber immer ein Kompromiss. Das 15mm empfinde ich zwar als sehr universell, aber in manchen Fällen nicht weitwinklig genug. Das 8-18mm war vom Brennweitenbereich super, aber halt recht Lichtschwach. Von daher kam der Wunsch nach einem lichtstärkerem Weit- bis Ultraweitwinkel auf. Das Laowa 7,5 wäre in Frage gekommen, aber sagte mir, hauptsächlich wegen des fehlenden Autofokus, nicht so zu. Das PL 12mm f1.4 war mit zu nah am 15er. Und meine ganzen Standardzooms hatte ich eh verkauft, da mir 12mm am unteren Ende immer zu wenig waren (neben der Lichtschwäche). Von daher kam dann irgendwie nur das 10-25mm in Frage. Ok, das war der Weitwinkelbereich. Jetzt komme ich zum anderen Ende. Das PL 25mm habe ich auch noch nicht so lange. Eigentlich ist das gar nicht so meine Brennweite. Vor längerer Zeit hatte ich schon mal das Olympus 25mm f1.8 und habe es recht schnell wieder verkauft, da ich es kaum benutzt hatte. Nun wollte ich aber eine Brennweite haben, die nicht ganz so viel Tele hat wie das 42,5er, da es in der Wohnung doch häufig zu lang ist. Dann wollte ich aber meine Kinder gerne mal etwas näher als mit dem 15er fotografieren, damit ich eine etwas bessere Freistellung hinbekomme. Daher habe ich mir erneut ein 25er zugelegt und war zu diesem Zweck auch ganz zufrieden. Alternativen wäre das Olympus 25mm f1.2 und das Sigma 30mm f1.4 gewesen.
Dann komm ich erstmal zum reinen „Faktencheck“.
Brennweite:
10-25mm vs. 8-25 mm. Klar, untenrum fehlen 2mm. Das ist natürlich schon eine Menge im Weitwinkel. Die Brennweiten zwischen den Festbrennweiten lasse ich mal außen vor.
Lichtstärke:
F1.7 vs. F2.8 im Weitwinkel und f1.7 vs. F1.4 im Normalbereich. Ganz klar sind die 1.7 zu 2.8 im Weitwinkel ausschlaggebender. Auch hier vernachlässige ich mal, dass die Lichtstärke beim Zoom noch schlechter wird, da es hauptsächlich um‘s untere Ende geht.
Gewicht:
690g vs. 315g + 205g + 115g = 635g
Alle drei Objektive zusammen sind leichter als das 10-25er. Puh. Schwer zu schleppen.
Preis:
Laut einer Preissuchmaschine bekommt man das 10-25er gerade für 200-300€ weniger, als die anderen drei zusammen.
Ein knappes Rennen. Zwei zu zwei, wenn man das denn so zählen mag. So kommt man nicht wirklich zu einem Ergebnis.
Die Bildqualität habe ich bisher nur subjektiv bewertet. Da tuen sich alle nicht viel. Die Bildqualität finde ich bei allen hervorragend. Genauere Tests, bei den entsprechenden Brennweiten, werde ich, soweit es meine Zeit zulässt, in nächster Zeit noch machen. Nicht weil es wichtig wäre, aber es interessiert mich doch.
Die drei kleinen Objektive haben alle ihre Vorteile. Das 8-18er hat eben die 2mm mehr Weitwinkel, das 25er ist ein wenig Lichtstärker und das 15er ist eben so klein und leicht. Aber das 10-25er hat halt alles in einem Objektiv.
Ich denke nicht, dass ich alle behalten werde. Tendenziell, rein vom Gefühl her, werde ich das 8-18er und das 25er kaum noch einsetzen. Wenn ich mich entscheiden muss welche Linse ich einpacke, dann würde ich eher auf die 2mm im Weitwinkel verzichten, zugunsten der Lichtstärke. Bei 25mm ist der Unterschied in der Lichtstärke so gering, dass auch die Festbrennweite zu Hause bleiben würde. Das 15er an sich auch. Das würde ich allein auf Grund der Größe und des eh niedrigen Wiederverkaufswert behalten.
Mein bisheriges Fazit: Das 10-25 könnte prinzipiell alle drei Objektive ersetzen. Die anderen drei sind mir zwar auch ans Herz gewachsen, aber ob ich mich die kleinen Unterschiede dazu bewegen sie zu behalten muss sich noch zeigen.
Größenvergleich:


