Objektivwechsel bei Safaris/Nachtfotografie von Tieren
Verfasst: Freitag 20. Juli 2012, 19:22
Hallo zusammen,
ich habe mal ein paar grundsätzliche Fagen über den Einsatz von Systemkameras bei Sarfaris und würde mich freuen, wenn der ein oder andere, der ähnliche Erfahrungen gemacht hat oder vor den gleichen Problemen steht, mir ein paar Tipps geben könnte. Bin (immer noch) Anfänger was das Fotografieren (mit der G2) betrifft, deshalb würde ich mich über zahlreiches feed-back freuen.
1.) Lumix 100-300mm Super Telezoom: Habe es mir im März für 480 € gekauft, da ich im Mai nach Namibia wollte. Mein Schwerpunkt mit der G2 liegt auf der Tier-Fotografie; Lanschaften und Portraits sind mir nicht so wichtig, nette Urlaubsfotos von Freunden oder Familie mache ich eher nebenbei. Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf in der Ferne liegende Löwen, Geier, Antilopen usw. Das wird in der Zukunft auch so bleiben. Also das Objektiv hat einen guten Dienst geleistet, bin von den Bildern wirklich begeistert und wurde nicht enttäuscht. Das Objektiv hat natürlich 2 bekannte Schwächen, die hier im Forum auch bereits ausführlich besprochen worden sind. Also ab 250/260mm ist Schluss mit der Schärfe, dies ist Fakt und muss beim Zoomen beachtet werden. Zweitens ist es nicht besonders lichtstark, ab 17.00 Uhr war in Namibia Schluss (hatte ein Stativ dabei), die Abenddämmerung kann man mit dem Objektiv nicht mehr einfangen. Abgesehen von diesen "Schwächen", ist es super und mich stören die erwähnten Punkte nicht wirklich, man muss halt wissen, wie man damit umgeht.
Hieraus resultiert dann mein erstes Problem: Wie fotografiere ich Tiere am Wasserloch oder in der Steppe abends oder nachts. Welches Objektiv würdet ihr hier empfehlen? Wenn ich am Wasserloch stehe, brauche ich keine lange Brennweite 100mm max reichen aus. Es müsste aber sehr lichtstark sein. Ist hier was für unter 1000 € zu kriegen, von MFT bestimmt nicht oder? Wahrscheinlich kommen hier nur die super teuren Nachtsichtzooms in Betracht (Kosten mehrer tausend €). Dies wäre es mir dann nicht wert, so viel Geld habe ich dann für ein Hobby nicht übrig.
2) Fehlender Brennweitenbereich von 45-100mm?
Sobald die Tiere näher am Jeep stehen, ist das 100-300mm Superzoom nutzlos, ich musste das Objektiv wechseln, teilweise bei holpriger Fahrt. Mir wurde gesagt, dass das Problem mit den "Brennweitensprüngen" bei Safari-Teilnehmern bekannt ist, einige haben deshalb für den Nahbereich eine Zweitkamera dabei, oft sogar eine Kompakte für die Hosentasche (Sony Cybershot oder TZ-Serie von panasonic). Das permanente Wechseln der Objektive hat mich extrem genervt und kaum hatte ich das Standard-Kitzoom 14-42mm drauf, hatten sich die Tiere auch schon wieder entfernt, aber eher in den 45-100mm Bereich, also wäre das Superzoom hier Fehl am Platze gewesen. Durch dieses Hin- und Her der Objektive sind mir ne Menge schöner Bilder "durch die Lappen gegangen" und dann fehlte mir auch noch der erwähnte Brennweitenbereich. Was tun? Welches Objektiv würdet ihr hier empfehlen?
Habe gehört, dass es im Herbst wohl ein lichtstarkes 35-100mm Lumix Objektiv geben soll. Das Interesse ist geweckt. Dann würde mir aber der Bereich von 14-35mm fehlen, ist dies akzeptabel? Ich frage mich auch was es kosten soll, wenn das neue lichtstarke Lumix 12-35mm zwischen 900 und 1100 Euro kostet, dann kommen mir da doch Zweifel.
Irgendwann stellt sich bei mir die Frage, ob ich nicht mit der neuen FZ 200 besser drann wäre. Die hat den Brennweitenbereich bis 300mm und das Wechseln der Objektive fällt weg. Abgesehen davon, soll sie durchgängig sehr lichtstark sein.
Was würdet ihr empfehlen? Bei der G2 bleiben und (teuer) nachrüsten, z.B. 35-100mm oder doch eventuell FZ 200 oder ganz was anderes? Möchte auch nicht permanet nach neuen Objektiven Ausschau halten, irgenwann muss mal gut sein.
Bin für jeden Rat dankbar.
Javier
ich habe mal ein paar grundsätzliche Fagen über den Einsatz von Systemkameras bei Sarfaris und würde mich freuen, wenn der ein oder andere, der ähnliche Erfahrungen gemacht hat oder vor den gleichen Problemen steht, mir ein paar Tipps geben könnte. Bin (immer noch) Anfänger was das Fotografieren (mit der G2) betrifft, deshalb würde ich mich über zahlreiches feed-back freuen.
1.) Lumix 100-300mm Super Telezoom: Habe es mir im März für 480 € gekauft, da ich im Mai nach Namibia wollte. Mein Schwerpunkt mit der G2 liegt auf der Tier-Fotografie; Lanschaften und Portraits sind mir nicht so wichtig, nette Urlaubsfotos von Freunden oder Familie mache ich eher nebenbei. Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf in der Ferne liegende Löwen, Geier, Antilopen usw. Das wird in der Zukunft auch so bleiben. Also das Objektiv hat einen guten Dienst geleistet, bin von den Bildern wirklich begeistert und wurde nicht enttäuscht. Das Objektiv hat natürlich 2 bekannte Schwächen, die hier im Forum auch bereits ausführlich besprochen worden sind. Also ab 250/260mm ist Schluss mit der Schärfe, dies ist Fakt und muss beim Zoomen beachtet werden. Zweitens ist es nicht besonders lichtstark, ab 17.00 Uhr war in Namibia Schluss (hatte ein Stativ dabei), die Abenddämmerung kann man mit dem Objektiv nicht mehr einfangen. Abgesehen von diesen "Schwächen", ist es super und mich stören die erwähnten Punkte nicht wirklich, man muss halt wissen, wie man damit umgeht.
Hieraus resultiert dann mein erstes Problem: Wie fotografiere ich Tiere am Wasserloch oder in der Steppe abends oder nachts. Welches Objektiv würdet ihr hier empfehlen? Wenn ich am Wasserloch stehe, brauche ich keine lange Brennweite 100mm max reichen aus. Es müsste aber sehr lichtstark sein. Ist hier was für unter 1000 € zu kriegen, von MFT bestimmt nicht oder? Wahrscheinlich kommen hier nur die super teuren Nachtsichtzooms in Betracht (Kosten mehrer tausend €). Dies wäre es mir dann nicht wert, so viel Geld habe ich dann für ein Hobby nicht übrig.
2) Fehlender Brennweitenbereich von 45-100mm?
Sobald die Tiere näher am Jeep stehen, ist das 100-300mm Superzoom nutzlos, ich musste das Objektiv wechseln, teilweise bei holpriger Fahrt. Mir wurde gesagt, dass das Problem mit den "Brennweitensprüngen" bei Safari-Teilnehmern bekannt ist, einige haben deshalb für den Nahbereich eine Zweitkamera dabei, oft sogar eine Kompakte für die Hosentasche (Sony Cybershot oder TZ-Serie von panasonic). Das permanente Wechseln der Objektive hat mich extrem genervt und kaum hatte ich das Standard-Kitzoom 14-42mm drauf, hatten sich die Tiere auch schon wieder entfernt, aber eher in den 45-100mm Bereich, also wäre das Superzoom hier Fehl am Platze gewesen. Durch dieses Hin- und Her der Objektive sind mir ne Menge schöner Bilder "durch die Lappen gegangen" und dann fehlte mir auch noch der erwähnte Brennweitenbereich. Was tun? Welches Objektiv würdet ihr hier empfehlen?
Habe gehört, dass es im Herbst wohl ein lichtstarkes 35-100mm Lumix Objektiv geben soll. Das Interesse ist geweckt. Dann würde mir aber der Bereich von 14-35mm fehlen, ist dies akzeptabel? Ich frage mich auch was es kosten soll, wenn das neue lichtstarke Lumix 12-35mm zwischen 900 und 1100 Euro kostet, dann kommen mir da doch Zweifel.
Irgendwann stellt sich bei mir die Frage, ob ich nicht mit der neuen FZ 200 besser drann wäre. Die hat den Brennweitenbereich bis 300mm und das Wechseln der Objektive fällt weg. Abgesehen davon, soll sie durchgängig sehr lichtstark sein.
Was würdet ihr empfehlen? Bei der G2 bleiben und (teuer) nachrüsten, z.B. 35-100mm oder doch eventuell FZ 200 oder ganz was anderes? Möchte auch nicht permanet nach neuen Objektiven Ausschau halten, irgenwann muss mal gut sein.
Bin für jeden Rat dankbar.
Javier