Ich sehe auf Youtube sehr viele Videos, in welchen das Filmen mit Luts geradezu überschwenglich gefeiert wird.
Ich persönlich kann für mich jedoch keinen Mehrwert feststellen.
Meine Schnittsoftware: Magix Video Pro X in der aktuellen Version
Wenn ich in den Vorlagen das Kamera Look up Panasonic V-Log anwende, sind die Farben um nichts besser als wenn ich ohne V-Log filme.
Überdies neigt dieses LUTS dazu, dass der Himmel überbelichtet ist.
Was meint ihr?
Lumix S5 M2 - Filmen mit LUTS - kein Mehrwert?
Re: Lumix S5 M2 - Filmen mit LUTS - kein Mehrwert?
(Vorangestellt, Ablöse der S5 kommt bei mir vielleicht dieses Jahr dran und ich bin Seltenstfilmer.)
Hm,
vielleicht feiern die jungen Helden etwas was ihnen einstellungsseitig entgegenkommt, Du bist das Arbeiten am Rechner gewöhnt und weißt was passiert.
Hier spielt sicher ein individueller Erfahrungswert eine Rolle.
Hm,
vielleicht feiern die jungen Helden etwas was ihnen einstellungsseitig entgegenkommt, Du bist das Arbeiten am Rechner gewöhnt und weißt was passiert.
Hier spielt sicher ein individueller Erfahrungswert eine Rolle.
Im bürgerlichen Leben ist Jürgen ein Allerweltsvorname, in Foren (oft vergeben) nutze ich Jockel in einer leicht veränderten Schreibweise -> Jock-l 
Mehr Lametta ist da nicht
Doch: Blau-Gelb sind meine Farben !!!
Mehr Lametta ist da nicht
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Re: Lumix S5 M2 - Filmen mit LUTS - kein Mehrwert?
Log Profile haben schon ihre Vorteile, aber man muss damit auch umgehen können. Man muss sie z.B. anders belichten. Es liegt also an Dir und nicht am Profil, wenn die Belichtung nicht passt
.
Log-Profile sind ein wenig wie RAW in der Fotografie. Wenn alles passt, muss ich nichts machen, aber das Potential für Nachbearbeitung und um etwas zu retten, ist deutlich höher.
Sie haben auch den Vorteil, dass ich nicht irgendein Preset ins Material „einbrenne“, sondern hinterher selber das colourgrading bestimmten kann und freier bin.
Darüber hinaus bieten sie etwas mehr Dynamikumfang.
Das gilt aber eben leider alles nur, wenn ich mich darauf einstelle und auch anders mit der Kamera umgehe.
Meine Empfehlung dazu - wenn man sich so eine Frage stellt, was es bringt und schlechte Ergebnisse erzielt, dann ganz einfach nicht machen. Ich persönlich nutze sehr gerne das Farbprofil natural, mit dem man sehr gute Ergebnisse erzielt, die man hinterher dennoch ein wenig nachbearbeiten kann, wenn das erforderlich ist.
Wenn man dagegen genau weiß, was man da tut und die Vor- und Nachteile kennt und seinen Workflow darauf anpasst, dann kann man mit Log-Profilen tatsächlich etwas bessere Ergebnisse erzielen, bzw. ist etwas flexibler.
Log Profile sind für mich nahezu unabdingbar, wenn ich das Material verschiedener Kameras mische, bei mir z.B. Lumix mit DJI Action Cams. Der Abgleich mit Log-Profilen gelingt deutlich besser, als wenn jede Kamera schon ihren bestimmten Look im Filmmaterial hat. Dafür gibt es dann sogar Tools wie Cinematch, die einem dabei sehr gut helfen können. Das funktioniert dann aber auch definitiv nur mit einem LOG-Profil.
Ich habe jetzt ein wenig herausgelesen, dass es Dir speziell um VLog und LUTs ging.
LUTs an sich sind noch einmal eine andere Sache. Das ist ähnlich wie die Farbprofile und ich kann beim Filmen bereits einen bestimmten Look erzeugen, ganz ähnlich wie bei den Farbprofilen, aber mit deutlich mehr Möglichkeiten. Auch da sehe ich es so, dass das sicher gut funktioniert, wenn man genau weiß was man will und das gezielt einsetzt.
Ich nutze das überhaupt nicht, filme in natural, oder VLog und entscheide dann im Schnittprogramm wie es aussehen soll. Dazu bekommt das Material dann im Schnittprogramm ein LUT zugewiesen. Wenn man sich genau diesen Schritt sparen möchte und vorher schon ganz genau weiß, welcher Look es sein soll, dann spart man hier mit einem LUT in der Kamera etwas Zeit. Das LUT ist dann aber auch ins Filmmaterial eingebrannt und ich habe später keine Chance mehr, es anders zu gestalten.
Log-Profile sind ein wenig wie RAW in der Fotografie. Wenn alles passt, muss ich nichts machen, aber das Potential für Nachbearbeitung und um etwas zu retten, ist deutlich höher.
Sie haben auch den Vorteil, dass ich nicht irgendein Preset ins Material „einbrenne“, sondern hinterher selber das colourgrading bestimmten kann und freier bin.
Darüber hinaus bieten sie etwas mehr Dynamikumfang.
Das gilt aber eben leider alles nur, wenn ich mich darauf einstelle und auch anders mit der Kamera umgehe.
Meine Empfehlung dazu - wenn man sich so eine Frage stellt, was es bringt und schlechte Ergebnisse erzielt, dann ganz einfach nicht machen. Ich persönlich nutze sehr gerne das Farbprofil natural, mit dem man sehr gute Ergebnisse erzielt, die man hinterher dennoch ein wenig nachbearbeiten kann, wenn das erforderlich ist.
Wenn man dagegen genau weiß, was man da tut und die Vor- und Nachteile kennt und seinen Workflow darauf anpasst, dann kann man mit Log-Profilen tatsächlich etwas bessere Ergebnisse erzielen, bzw. ist etwas flexibler.
Log Profile sind für mich nahezu unabdingbar, wenn ich das Material verschiedener Kameras mische, bei mir z.B. Lumix mit DJI Action Cams. Der Abgleich mit Log-Profilen gelingt deutlich besser, als wenn jede Kamera schon ihren bestimmten Look im Filmmaterial hat. Dafür gibt es dann sogar Tools wie Cinematch, die einem dabei sehr gut helfen können. Das funktioniert dann aber auch definitiv nur mit einem LOG-Profil.
Ich habe jetzt ein wenig herausgelesen, dass es Dir speziell um VLog und LUTs ging.
LUTs an sich sind noch einmal eine andere Sache. Das ist ähnlich wie die Farbprofile und ich kann beim Filmen bereits einen bestimmten Look erzeugen, ganz ähnlich wie bei den Farbprofilen, aber mit deutlich mehr Möglichkeiten. Auch da sehe ich es so, dass das sicher gut funktioniert, wenn man genau weiß was man will und das gezielt einsetzt.
Ich nutze das überhaupt nicht, filme in natural, oder VLog und entscheide dann im Schnittprogramm wie es aussehen soll. Dazu bekommt das Material dann im Schnittprogramm ein LUT zugewiesen. Wenn man sich genau diesen Schritt sparen möchte und vorher schon ganz genau weiß, welcher Look es sein soll, dann spart man hier mit einem LUT in der Kamera etwas Zeit. Das LUT ist dann aber auch ins Filmmaterial eingebrannt und ich habe später keine Chance mehr, es anders zu gestalten.
Viele Grüße
Sven
http://photo-video-works.com/
https://www.flickr.com/photos/svens_fotos/
Mein Kanal: https://youtube.com/@fahrwerktalk
Mein letztes großes Projekt: https://youtu.be/UddQ1ocNjhc?si=ZLNFiKUv1MYgfxP1
Lumix GH6, GH7, G9M2 und GX9
Sven
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Lumix GH6, GH7, G9M2 und GX9
Re: Lumix S5 M2 - Filmen mit LUTS - kein Mehrwert?
Grundsätzlich ist Video recht komplex und verschiedene Wege führen zum Erfolg. Ich filme mit Bildstil natural und individuellen Anpassungen wie z.B. Lichter -5, Schatten+5, NR -5..... Feinanpassungen nehme ich in meinem Schnittprogramm TMGEnc Work 7/8 vor.
Es gibt gewisse Lichtverhältnisse, wo V-Log mit diversen LUTs einen Mehrwert bringen kann. Für mich lohnt sich der Aufwand nicht. Bei RAW Video (hier verwende ich die S1II) sind LUTs dagegen Pflicht.
Ist Bewegung mit im Spiel, sollten die Videovarianten gewählt werden, welche die schnellste Sensorauslesegeschwindigkeit bieten.
Es gibt gewisse Lichtverhältnisse, wo V-Log mit diversen LUTs einen Mehrwert bringen kann. Für mich lohnt sich der Aufwand nicht. Bei RAW Video (hier verwende ich die S1II) sind LUTs dagegen Pflicht.
Ist Bewegung mit im Spiel, sollten die Videovarianten gewählt werden, welche die schnellste Sensorauslesegeschwindigkeit bieten.
Servus Gerd
G9II + 8mm-400 mm
S5I+II+IIX+S1II+Artisan f/2.8 11 mm+Laowa f/4 15 mm Macro+Lumix f/1.8 35 mm+50 mm+85 mm+f/2.8 100 mm+f/4.5-6.3 18-40 mm+f/4 24-105 mm+f/4.5-5.6 70-300 mm Sigma f/1.4 20 mm+f/2.8 14-24 mm+f/2.8 105/210 mm Macro+f/5.6 500 mm
G9II + 8mm-400 mm
S5I+II+IIX+S1II+Artisan f/2.8 11 mm+Laowa f/4 15 mm Macro+Lumix f/1.8 35 mm+50 mm+85 mm+f/2.8 100 mm+f/4.5-6.3 18-40 mm+f/4 24-105 mm+f/4.5-5.6 70-300 mm Sigma f/1.4 20 mm+f/2.8 14-24 mm+f/2.8 105/210 mm Macro+f/5.6 500 mm