Lumix LX7 HDR-Aufnahme

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Rafu64
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Lumix LX7 HDR-Aufnahme

Beitrag von Rafu64 » Mittwoch 6. Februar 2013, 15:18

Mich würde interessieren, was die Lumix LX 7 im Szenenmodus bei der HDR-Aufnahme genau macht. Ich habe den Eindruck, dass dort mehr als 3 Aufnahmen mit unterschiedlicher Belichtung übereinandergelegt werden. Das Ergebnisbild ist dabei nur im *.jpeg Format, nicht in Raw.
Eine HDR-Aufnahme könnte man ansonsten prinzipiell auch anhand der Autobracket-Aufnahme erreichen. Diese umfasst 3 Bilder mit unterschiedlicher Belichtung und erlaubt das Raw-Format. Mit Hilfe einer Drittsoftware könnte man hieraus eine HDR-Aufnahme herstellen. Ich frage mich, was besser ist. Hat jemand eine Idee oder Erfahrungen?

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zawiro
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Re: Lumix LX7 HDR-Aufnahme

Beitrag von zawiro » Dienstag 19. Februar 2013, 12:04

Leider habe ich keine LX7, aber zu HDR generell vielleicht ein paar Tipps, wie ich bei meiner G2 vorgehe:

Autobracket 5 bis 7 Bilder in 1/3 EV Abstufungen, (das geht bei der G2), je nach Motiv und Kontrastsituation ist das die eine Möglicheit. Deinem Beitrag entnehme ich, dass die LX7 möglicherweise nur 3 Bilder beim Bracketing zulässt, das ist nach meiner Erfahrung nicht optimal, es sollten schon mindestens 5 Bilder sein, natürlich abhängig vom persönlichen Anspruch. Über den Kamera-eigenen Modus HDR kann ich nichts sagen.

Alternativ kannst Du über den Modus "M", also manuelle Einstellung, eine Belichtungsreihe mit 5 oder 7 Bildern in beliebigen Abstufungen vornehmen. Also erstmal die optimale Einstellung Blende und Zeit finden, auslösen und dann z.B. bei 5 Bildern je zwei mit -/+ 1/3 EV erzeugen, das lässt sich anhand des Belichtungsmesserbalkens und des Stellrads sehr gut vornehmen. Wichtig, grundsätzlich verwende ich bei HDR Stativ und Fernauslöser. Bei Modus "M" ist es natürlich wichtig, mit großer Vorsicht die jeweiligen Einstellungsänderungen vorzunehmen, um Verschiebungen zu vermeiden. Zum Fertigstellen des HDR verwende ich das Programm Photomatix Pro 4.0.2., das auch ganz nach persönlichen Geschmack nette Spielereien bei der Endgestaltung ermöglicht.

Der Modus HDR in einer Kamera (wie eben auch in der LX7) wird wohl nicht an die Qualität eines spezialisierten Drittprogramms heranreichen können (lasse mich aber diesbezüglich gerne eines Besseren belehren). Und es steht Dir RAW offen. Mir persönlich reicht allerdings *.jepg.
Viele Grüße aus dem Chiemgau!
Wilfried
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Lumix GX8, 14-140/II Pana, 20mm/1.7/II Pana, 9-18mm Olympus, Olympus 12-50mm, Sigma 60mm, Lumix LF1, Lumix TZ101
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fth
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Re: Lumix LX7 HDR-Aufnahme

Beitrag von fth » Dienstag 12. März 2013, 01:06

Rafu64 hat geschrieben:Eine HDR-Aufnahme könnte man ansonsten prinzipiell auch anhand der Autobracket-Aufnahme erreichen. Diese umfasst 3 Bilder mit unterschiedlicher Belichtung und erlaubt das Raw-Format. Mit Hilfe einer Drittsoftware könnte man hieraus eine HDR-Aufnahme herstellen. Ich frage mich, was besser ist. Hat jemand eine Idee oder Erfahrungen?
Deine Einschätzungen treffen alle zu. Für maximale Qualität und feinfühlige Belichtungssteuerung führt am Bracketing und dem anschließenden Montieren der drei Aufnahmen am PC/Mac mit einer Software wie Photomatix Pro oder Photoshop kein Weg vorbei. Dauert halt etwas länger...

Frank

fth
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Re: Lumix LX7 HDR-Aufnahme

Beitrag von fth » Dienstag 12. März 2013, 01:28

zawiro hat geschrieben: Autobracket 5 bis 7 Bilder in 1/3 EV Abstufungen, (das geht bei der G2), je nach Motiv und Kontrastsituation ist das die eine Möglicheit. Deinem Beitrag entnehme ich, dass die LX7 möglicherweise nur 3 Bilder beim Bracketing zulässt, das ist nach meiner Erfahrung nicht optimal, es sollten schon mindestens 5 Bilder sein, natürlich abhängig vom persönlichen Anspruch.
Ja, die LX7 ermöglicht "nur" drei Bracketing-Aufnahmen, intelligent eingesetzt reicht dies in der Praxis jedoch völlig aus. Bracketing ist hier in Drittel-Schritten von plus 3 EV bis minus 3 EV möglich. Statt auf die nie geänderte "Schrotschussautomatik" zu stellen, variiere ich die Bracketing-Einstellung bei Aufnahmen, die mir wichtig sind, um das Maximum an Qualität herauszuholen. Ich messe dazu die hellste und die dunkelste bildwichtige Stelle an und sehe so, wie viele Lichtwerte dazwischenliegen. Dann belichte ich den Mittelwert und stelle die Bracketing-Funktion so ein, dass mit der Plus-/Minus-Belichtung auch der hellste und dunkelste Lichtwert richtig erwischt wird. Bei größeren Kontrasten geschieht das meist mit einer Belichtungsreihe, bei der der Plus- und der Minuswert irgendwo zwischen +/-1 Lichtwert und +/-1 2/3 Lichtwerten liegt.
Die Untergliederung in 1/3-Stufen ist unnötig fein und holt kaum das Optimum aus einer Belichtungsreihe. Selbst bei sieben Aufnahmen deckt man die Standardbelichtung ab sowie die Unter- und Überbelichtung von jeweils gerade mal einem Lichtwert. Bei starken Kontrasten wie sie bei Innenaufnahmen mit Fenstern im Bild auftreten, definitiv zuwenig. Hier ist eine Spreizung von 2/3 EV oder mehr sinnvoller.

Frank

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