ich fotografiere schon seit Ewigkeiten (na ja, Glasplatten musste ich nicht mehr selbst beschichten
Bin mit NIkon (D300) und Begeisterung in die Digitalfotografie eingestiegen und habe dort mittlerweile einen hübschen Objektivpark. Der hat aber auch einen entscheidenden Nachteil: er ist groß und entsprechend schwer.
Und wer mal mit einer mittelgroßen Fototasche (sagen wir Lowe nova 4) neben dem Rucksack in den Bergen wandern war, weiss, wie nervig das ist. Und die kleinen Reisekameras (immer dabei ist unterwegs eine TZ10 und einen FT1 für die nassen Tage) bringen es nicht so recht. Gut für einen A3 Fotokalender geht das, aber mir fehlt dann das RAW Format.
Dann habe ich es einen Wander-Urlaub mit einer Canon G11 ausprobiert, aber das war nicht das Erhoffte, denn bei schwierigen Lichtverhältnissen (grauer aber sehr heller Himmel) waren die Ergebnisse in meinen Augen deutlich schlechter als mit der Schlechtwetter-Kamera FT1.
Folglich die Überlegung: eine kleine Systemkamera muss her. Die Nikon 1 wäre itneressant gewesen (vor allem, nachdem die Preise gepurzelt sind), aber nachdem ich die Nikon 1J1 und die Panasonic GX1 beide in der Hand hatte, war mir klar, dass ich den größeren Sensor bevorzuge.
Also habe ich mich nach einer gebrauchten GX1 und einem 14-42 PZ Objektiv umgesehen und bei eineme rschwindlichen Angebot zugeschlagen. Da mir die Ergebnisse hinsichtlich der Bedienung und vor allem der Bildqualität zugesagt haben, habe ich mittlerweile aufgerüstet und mir noch eine gebrauchte G3 zugelegt (ich mag den SLR-typischen Sucher, ob elektronsicher oder nicht) und ein 35-100 sowie das Leica Macro. Nachdem ich mich hier im Forum umgesehen habe, ist jetzt auch ein 100-300 für den nächsten Urlaub (Wandern auf Teneriffa) geordert.
Zum Wandern passen die G3 und das 14-42 nebst 35-100 in eine winzige Tasche, die ich bequem am Gürtel befestigen kann und die mich nicht in der Bewegung behindert
Meine Motive sind viel Natur, Makros und Reisefotografie und ab und an mal Tieraufnahmen, wenn es sich ergibt wie in Patagonien, wo wir in der Magellanstraße zur Isla Magdalena fahren konnten, wo Tausende von Pinguinen rumwuselten und das Problem wengier darin bestand, einen inguin zu fotografieren, sondern nur EINEN Pinguin zu fotografieren, weil man meist noch einen Fuß, Flügel doer Schnabel des Nachbarn mit im Bild hatte. Da weiß man dann Digitalfotogreife mit großen Speicherkarten zu schätzen.
Was ich mir noch wünsche: eine drahtlose Blitzsteuerung wie es die Olympus OM-D E5 kann. Das macht sich auch bei Blumenfotos sehr gut, wie ich vor zwei Jahren auf der Bundesgartenschau reichlich ausprobieren konnte.
Wenn Panasonic sich entschließt, eine neue Kamera mit einer solchen Funktion (die auch sinnvoll nutzbar ist) auf den Markt zu bringen, werde ich meiner staatsbürgerlichen Pflicht nachkommen und etwas für den Aufschwung tun
So viel für's erste. Das Buch von Frank kenne ich natürlich, denn die Panasonic Bedienungsanleitungen sind mal wieder grausam übersetzt, so dass man das Buch jedem für die Erste Hilfe empfelen kann.
Mein persönlicher Liebling: Richtlinien (statt Gitternetzlinien).
Bis bald
Okakulo