Hallo Leute,
moderne Digitalkameras sind Marketing-Objekte und es wird über „plumpe“ Werbesprüche und „technische Halbwahrheiten“ versucht,
diese möglichst gewinnbringend an den Mann bzw. die Frau zu bringen.
Zu Analog-Zeiten gab es genormte ISO/ASA-Negativ-Filme, die eine gewisse(Qualitäts-) Vergleichbarkeit,
aber doch schon eine Hersteller- bzw. Fabrikats-unterschiedliche Farbwiedergabe und subjektive Darstellungsweise hatten.
Da konnte man sich nach dem Erfahrungssammeln für den für sich und seine Kamera optimalen Negativ- Film entscheiden.
Aber die (Analog-)Kamera konnte damals halt noch nicht großartig korrigieren;
da gab es die Qualitäts-Unterschiede in der Optik, dem Objektiv, also ob Kleinbild- oder Spiegelreflex-Kamera.
Was anderes gab es ja eigentlich nicht.
Und da wusste man, was bei ISO100, 200, 400, 800 usw. mit der Korngröße ist und wie da evtl. die Lichtverhältnisse,
Aufnahmebedingungen oder Vergrößerungen wirken.
Heute, zu Digitalzeiten, wird eine Bildgröße von 16MP mit der Auflösung gleichgesetzt
bzw. gegen besseres Wissen in den Märkten, Handel und Internet so suggeriert, als ob die Pixelzahl was mit Auflösung zu tun hat;
die eigentlich wichtige Sensorgröße wird gar nicht erwähnt.
Hauptsache es kommt noch ein wahnsinnig großer Zoombereich dazu.
Und das Gleiche gilt für die ISO-Werte.
Früher zu Analog-Zeiten gab es normierte Werte und da konnte man in den festen Abstufungen was mit anfangen.
Heute, zu Digitalzeiten, stellt der Bildprozessor über seine Algorithmen „beliebige“ ISO- und Verschlusszeit- Zwischenwerte ein,
und die beworbenen wahnsinnigen Maximalwerte sind nur marketingtechnischer Schein.
Weil, wer kontrolliert das schon nach; außer euch hier im Lumix-Forum?
Marketing und Werbeversprechen sind (mehr als) der halbe Verkauf, der Rest sind Unwissenheit der Kundschaft und „Marken-Sympathie“.
In diesem (ist das wirklich so?) Sinne