Gedanken zur max. Brennweite/Blende FZ1000 zu FZ200

Alles rund um die Superzoomer von Panasonic – von der legendären FZ50 bis zur FZ300 (330), von der TZ1 bis zur TZ202(d)
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hellwi

Gedanken zur max. Brennweite/Blende FZ1000 zu FZ200

Beitrag von hellwi » Samstag 12. Juli 2014, 13:18

Die max. Brennweite von 400mm der FZ1000, ist wie wir alle wissen, der Größe des 1" Sensors geschuldet. Dies gilt ebenso in Bezug auf die max. Blende f4.0 in der max. Telestellung. Würde man hier beide Werte der FZ200 anstreben, wäre die FZ1000 noch größer und schwerer geworden. Außerdem würde sich dies vermutlich auch in einem noch höheren Peis wiederspiegeln. So gesehen, kann man die FZ1000 nicht als Nachfolger der FZ200 betrachten.
Wem also die FZ1000 bezügl. max. Brennweite/Blende nicht zusagt, muss wohl oder übel auf einen echten Nachfolger der FZ200 warten.

Die max. Brennweite der FZ1000, kann man sich allerdings auch etwas schön rechnen. Bei max. optischer Brennweite der FZ200, generiert diese ein Foto mit 4000x3000 (4:3) Pixel.
Hingegen hat der Sensor der FZ1000 eine Pixelanzahl von 5472x3548 (3:2 !) Pixel. Entnimmt man diesem Bild einen Ausschnitt von 4000x2667 (runtergerechnet von 4:3 auf 3:2, also wie bei der FZ200), so ergibt sich bei gleicher Pixelanzahl der Bilder der FZ1000 und der FZ200 eine vergleichbare Brennweite von nun ca. 547 mm für die FZ1000. Berücksichtigt man weiterhin, dass die FZ1000 eine bessere Bildqualität bei der 1:1 Darstellung aufgrund des größeren Sensors (größerer Pixelabstand) haben wird, ist die Bildqualität beider Fotos (wie gesagt in gleicher Auflösung), vermutlich sichtbar besser als die der FZ200. Die bessere Bildqualität lässt wiederum evt. einen noch kleineren Bildausschnitt der FZ1000 zu, zwar mit weniger Pixel, aber bei evtl. gleicher Bildqualität, z.B. bei Ausbelichtungen. So gesehen könnte man evtl. sogar die max. Brennweite von 547 mm im Vergleich zur FZ200 sogar noch etwas anheben. Dies ist natürlich reine Spekulation meinerseits. Vermutlich ist daher der iZoomm der FZ1000 durchaus eine Alternative, um gegenüber der FZ200 kaum Einschränkungen in Kauf nehmen muss.

Ähnlich verhält es sich mit der max. Blende im Telebreich von 2.8 (FZ200) zu 4.0 (FZ1000). Dies entspricht einem Blendenvorteil von gerade einmal einer Blendenstufe für die FZ200. Aufgrund des größeren Sensors, kann man die FZ1000 aber mit Sicherheit mindenstens eine ISO-Stufe höher einstellen, mit sichtbar besserer Bildqualität, so dass hier die FZ200 gegenüber der FZ1000 bei gleichen Lichtverhältnissen eher Nachteile als Vorteile haben wird.

Das Argument der besseren Freistellungsmöglichkeit bei Blende 2.8 zieht wohl auch nicht, da aufgrund des größeren Sensor der FZ1000 bei Blende 4.0 dies wohl auch vermutlich ausgleichen werden kann. Im WW-Bereich wäre die FZ1000 sogar im Vorteil bei gleicher 2.8er Blende.

Wer also nur aufgrund des geringen Zoombereichs und der durchgehend 2.8er Blende die Anschaffung einer FZ1000 nicht in Betracht zieht, sollte sich vielleicht noch einmal ein paar Gedanken dazu machen ;)
Für mich ist und bleibt der größte (physikalisch bedingte) Nachteil, die Größe und das höhere Gewicht der FZ1000. Vermutlich werde ich mich aber daran gewöhnen müssen ...

fz200
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Re: Gedanken zur max. Brennweite/Blende FZ1000 zu FZ200

Beitrag von fz200 » Samstag 12. Juli 2014, 18:14

Hallo Wilfried, das sind genau die Gedanken die ich mir bzgl. FZ150 auch gemacht habe. Die FZ1000 dürfte dies alles kompensieren bzw. in der Bildqualität trotzdem klar vorne liegen.
Sehr gut erklärt, danke dafür.

Zusätzlich mal eine Frage bzgl. der Blende max. 8.
Kann man nicht auch eine Kamera mit einer Blende 11-16 bei solch einem Chip bauen oder ist das nicht sinnvoll und bringt nichts mehr in der Schärfentiefe.

Schönes Wochenende
Gruß
Dieter
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hellwi

Re: Gedanken zur max. Brennweite/Blende FZ1000 zu FZ200

Beitrag von hellwi » Samstag 12. Juli 2014, 18:30

fz200 hat geschrieben:Hallo Wilfried, das sind genau die Gedanken die ich mir bzgl. FZ150 auch gemacht habe. Die FZ1000 dürfte dies alles kompensieren bzw. in der Bildqualität trotzdem klar vorne liegen.
Sehr gut erklärt, danke dafür.

Zusätzlich mal eine Frage bzgl. der Blende max. 8.
Kann man nicht auch eine Kamera mit einer Blende 11-16 bei solch einem Chip bauen oder ist das nicht sinnvoll und bringt nichts mehr in der Schärfentiefe.

Schönes Wochenende
Gruß
Dieter
Hallo Dieter, ich kann jetzt nur vermuten. Wie du schon selber geschrieben hast, ist der Gewinn an Schärfentiefe wohl nicht mehr sehr gross bei dem kleinen Sensor. Ist ja schon so schon fast immer alles scharf :) .
Auf jeden Fall sind die kleinere Blenden der Bildqualität nicht zuträglich (Beugung des Lichts an den Blendenkanten), dies wird wohl ein weiterer Grund sein, warum man darauf verzichtet.

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Der GImperator
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Re: Gedanken zur max. Brennweite/Blende FZ1000 zu FZ200

Beitrag von Der GImperator » Samstag 12. Juli 2014, 18:55

Ach, da schau mal an. Die Frage, welche max. Blende bei der FZ1K zum Einsatz kommt, hab ich mir auch vor ner Weile mal gestellt u. i.d. Zwischenzeit gar nichts mehr diesbzgl. mitbekommen.
f8 also. Hätte mehr vermutet :o . Die Technik übersteigt in dem Bereich meine Erfahrung u. Vorstellungskraft, will sagen, wenn die Panasonicer meinen zu wissen, daß größere Blenden bei dem 1000er-System für starke Qualitätsverluste sorgen, nehme ich das einfach mal so hin :idea:

Apropos Qualität. Habt ihr bereits diese Live-OOCs von der FZ1K kritisch beäugt ?!?
emeise hat geschrieben:Hier gibt's noch Bilder mit Exif -> Bilder
(aus der Neu: FZ1000-Thread)

Das erste mal, daß ich "richtige Fotos" in bewertbarer Form von der 1K sehe. Da sind für mein Dafürhalten Höhen und Tiefen dabei.
Aber ist es vermessen zu vermuten/tippen, daß ein "besserer" Fotograf bei diesen Shots sicher noch etwas mehr aus der 1K rausholen kann ?! :? :P
(vielleicht auch alles Eselmodus-Shots ???)
G9_G70_FZ150_Samyang 7.5mm f3.5_Oly m.zuiko 7-14mm f2.8_Oly m.zuiko 12-40mm f2.8_Pana 14-140 f3.5-5.6_Pana 42.5 f1.7_Panaleica 50-200mm f2.8-4
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emeise
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Re: Gedanken zur max. Brennweite/Blende FZ1000 zu FZ200

Beitrag von emeise » Sonntag 13. Juli 2014, 00:31

Ich glaube mal gehört zu haben, dass beim max. Blendenwert der Crop-Faktor mit einbezogen werden soll,
um einen Vergleich des Schärfe-Verhaltens zum KB zu kriegen.

Bin da aber nicht der Durchblicker mit den Berechnungen. Und dann noch die Beugungsunschärfe, etc. ...

_________________________________________________________________________________________________

Die Bilder vom Link, in der Vergrößerung ( mit Klick auf das Bild wechselt man zur Vergrößerung ( 1:1 ?? ) und zurück ),
sind schon interessant, man sieht Unschärfen am Rand, die unsauberen Konturen usw.

Aber ich denke, das ist auch der hohen Pixelzahl geschuldet.
Nehmen wir z.B. einen Sensor mit fantastischen 80Mpixel ( Auflösungsverdopplung ), dann würden sich dort vier Pixel tummeln, wo jetzt ein Pixel ist.
Logisch sähe man dann dort auch mehr "Grieß" bei 1:1, als beim 20Mpixel Sensor. Nur so meine Gedanken, nichts ernstes. :|
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Re: Gedanken zur max. Brennweite/Blende FZ1000 zu FZ200

Beitrag von hellwi » Sonntag 13. Juli 2014, 10:38

emeise hat geschrieben:Ich glaube mal gehört zu haben, dass beim max. Blendenwert der Crop-Faktor mit einbezogen werden soll,
um einen Vergleich des Schärfe-Verhaltens zum KB zu kriegen.

Bin da aber nicht der Durchblicker mit den Berechnungen. Und dann noch die Beugungsunschärfe, etc. ...

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Dies dürfte meiner Meinung mach doch grundsätzlich der Fall sein. Für den Brennweitenvergleich beziehen wir uns ja immer auf das KB-Format. Also bei 50 mm KB-Brennweite erhalte ich, egal bei welcher Sensorgröße immer ein Bild mit dem gleichen Ausschnitt. Die reale Brennweite bei einem kleinen Sensor ist dann halt entsprechend kleiner. Bedingt durch den kleineren Sensor ist die Schärfentiefe dann halt wiederum größer. Das war bei den alten Super-8 Kameras auch schon so. So gesehen ist meiner Meinung nach der Cropfaktor also immer schon berücksichtigt.
emeise hat geschrieben:Die Bilder vom Link, in der Vergrößerung ( mit Klick auf das Bild wechselt man zur Vergrößerung ( 1:1 ?? ) und zurück ),
sind schon interessant, man sieht Unschärfen am Rand, die unsauberen Konturen usw.

Aber ich denke, das ist auch der hohen Pixelzahl geschuldet.
Nehmen wir z.B. einen Sensor mit fantastischen 80Mpixel ( Auflösungsverdopplung ), dann würden sich dort vier Pixel tummeln, wo jetzt ein Pixel ist.
Logisch sähe man dann dort auch mehr "Grieß" bei 1:1, als beim 20Mpixel Sensor. Nur so meine Gedanken, nichts ernstes. :|
Wenn man Fotos in vergleichen will, muss man dies bei gleicher Abbildungsgröße machen, unabhängig von der Pixelanzahl des Sensors. Dies ist auch der Grund, warum Fotos von Bridgekameras, z.B. auf einem HD-TV, gegenüber Fotos einers DSLR meistens nicht sichtbar schlechter aussehen. Erst wenn man die Abbildungsgröße erhöht, werden irgendwann die Unterschiede sichtbar. Daher ist der Vergleich beider Fotos mit unterschiedlicher Pixelanzahl in der 1:1 Ansicht eigentlich nicht fair. Anders sieht es sicherlich bei der Ausbelichtung von großen Formaten aus, hier wird, gerade bei geringem Betrachtungsabstand, der Unterschied zur Bridge schnell sichtbar.

Und sind wir doch mal ehrlich. Wie schauen wir uns 99% unserer Fotos an. Auf dem Monitor, auf dem HD-TV, auf Abzügen nicht größer als 13x18 behaupte ich jetzt mal. In diesen Fällen bringt die Bildqualität größerer Sensoren bei gutem Licht doch eigentlich nicht viel. Da wir aber alle gerne das Pixelpeeping betreieben, sind wir natürlich mit den Aufnahmen einer Bridge nie so richtig zufrieden.

By the way, das Anschauen der Fotos auf einem Computer-Monitor ist meiner Meinung nach die schlechteste Betrachtungsweise. Die bescheidene Auflösung von ca. 75-90 dpi ist eigentlich ein Witz. Bei dem HD-TV ist es eigentlich noch viel ungünstiger, wir sitzen aber auch im Normalfall deutlich weiter davon weg. Bei den neuen 4K-Modellen sieht es da natürlich noch besser aus.
Ich kann jedem einfach nur mal empfehlen sich Fotos auf einem iPad mit Retina-Display (264 dpi, iPad Mini sogar 326 dpi) anzuschauen (oder vergleichbare Pads). Ich bin immer wieder erstaunt, wie scharf und detailreich die Fotos der FZ150 aussehen können. Das ist kein Vergleich zum Monitor, auf dem man bei geraden Linien sich immer wieder diese Pixeltreppe ansehen muss. Daher werden über kurz oder lang, 4K-Computer-Monitore auf dem Markt erscheinen. Ich meine sogar, die ersten gibt es schon.

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Re: Gedanken zur max. Brennweite/Blende FZ1000 zu FZ200

Beitrag von emeise » Sonntag 13. Juli 2014, 11:23

emeise hat geschrieben:Ich glaube mal gehört zu haben, dass beim max. Blendenwert der Crop-Faktor mit einbezogen werden soll,
um einen Vergleich des Schärfe-Verhaltens zum KB zu kriegen.
Ich meinte damit, dass der max. Blendenwert von 8, einem KB Blendenwert von 21,6 entsprechen würde :?: ( 8 x 2,7 Cropfactor der FZ1K )
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Re: Gedanken zur max. Brennweite/Blende FZ1000 zu FZ200

Beitrag von hellwi » Sonntag 13. Juli 2014, 12:39

emeise hat geschrieben:
emeise hat geschrieben:Ich glaube mal gehört zu haben, dass beim max. Blendenwert der Crop-Faktor mit einbezogen werden soll,
um einen Vergleich des Schärfe-Verhaltens zum KB zu kriegen.
Ich meinte damit, dass der max. Blendenwert von 8, einem KB Blendenwert von 21,6 entsprechen würde :?: ( 8 x 2,7 Cropfactor der FZ1K )
Die Blende ist das Verhältnis von Brennweite zu Öffnungsweite, also ein Verhältniszahl ohne Dimension. Da die Brennweiten bei Kameras mit kleinerem Sensor ebenfalls kleiner sind, ebenso sind die Linsendurchmesser kleiner, bleibt das Verhältnis Bennweite zu Öffnung gleich. D.h. zumindest theoretisch müsse man bei allen Sensorgrößen bei identischen Lichtverhältnissen die gleiche Blende/Verschlußzeit (bzw. deren Kombinationen) einstellen.

Die Aussage "dass der max. Blendenwert von 8, einem KB Blendenwert von 21,6 entsprechen würde :?: ( 8 x 2,7 Cropfactor der FZ1K )" könnte evtl. nur auf die erzielte Schärftentiefe bezogen korrekt sein. Wobei ich jetzt nicht weiß, ob die Schärfentiefe sich linear zur Blende verhält. Wenn ja, könnte diese Aussage stimmen. Belichtungstechnisch ist das aber sicherlich nicht korrekt (s.o.).

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Re: Gedanken zur max. Brennweite/Blende FZ1000 zu FZ200

Beitrag von emeise » Sonntag 13. Juli 2014, 12:57

@hellwi,

ja, von der Belichtung her betrachtet war's auch nicht gemeint.

Eine Lichtstärke von z.B. 2 ist überall 2, unabhängig vom Sensor, usw.
Wie Du schon schreibst, - Verhältnis von Brennweite zu Öffnungsweite, halt.

Das Thema hab' ich nur aufgegriffen, weil fz200 die Grenze des Blendenwertes bei 8, als möglicherweise ungenügend ansah.
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Re: Gedanken zur max. Brennweite/Blende FZ1000 zu FZ200

Beitrag von hellwi » Montag 14. Juli 2014, 17:46

Eigentlich hatte ich mit mehr Resonanz auf meinen Ausgangsbeitrag gerechnet. Kann ich daraus evtl. den Schluss ziehen, dass meine Meinung überwiegend geteilt wird? Niemand den ich von einem Contra zu Pro für die FZ1000 überzeugen konnte. Andere Meinungen würden mich natürlich auch interessieren.

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Re: Gedanken zur max. Brennweite/Blende FZ1000 zu FZ200

Beitrag von Horka » Montag 14. Juli 2014, 19:55

Deine Theorie ist richtig, ich habe daran auch schon bei anderen Kameras gedacht. Nur hat mir manchmal die Praxis einen Strich durch die Rechnung gemacht, weil die Objektivqualität und die eingestellte Schärfe berücksichtigt werden müssen.

Beim Crop vergrößerst Du Objektivfehler und (geringfügig) danebenliegende Schärfe, das verschlechtert ggf. das Ergebnis. Deswegen kann erst ein tatsächlicher Vergleich die Theorie verifizieren.

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Re: Gedanken zur max. Brennweite/Blende FZ1000 zu FZ200

Beitrag von hellwi » Dienstag 15. Juli 2014, 17:19

Horka hat geschrieben:Deine Theorie ist richtig, ich habe daran auch schon bei anderen Kameras gedacht. Nur hat mir manchmal die Praxis einen Strich durch die Rechnung gemacht, weil die Objektivqualität und die eingestellte Schärfe berücksichtigt werden müssen.

Beim Crop vergrößerst Du Objektivfehler und (geringfügig) danebenliegende Schärfe, das verschlechtert ggf. das Ergebnis. Deswegen kann erst ein tatsächlicher Vergleich die Theorie verifizieren.

Horka
Zwei interessante Aspekte, die ich so bisher nicht betrachtet habe. Da ich aber in erster Linie einen Vergleich zur FZ200 ziehen wollte, würde ich aber aus dem Bauch heraus vermuten, dass die o.g. Aspekte der möglichen Bildverschlechterung eher akademischer natur sind, und sich nicht so auswirken, dass die FZ1000 von der Bildqualität her hinter die FZ200 rutscht. Grundsätzlich sind die Gedanken natürlich korrekt.

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Re: Gedanken zur max. Brennweite/Blende FZ1000 zu FZ200

Beitrag von Rossi2u » Mittwoch 16. Juli 2014, 06:47

Die von Horka genannten Aspekte halte ich auch eher für akademisch...Den Crop wird man nach Möglichkeit immer in der Mitte ansetzen, wenn man es darauf anlegt, Objektivfehler dürften da bei ner 1000 geringer sein. Und das mit der Schärfe ist dann auch eher Sache der Konzentration, denn die Kamera sollte das können... Zumindest in der Mitte des Bildes. Da wird dann eher das Problem sein, dass man durch das größere Billdfeld nicht exakt den Punkt erwischt, den man haben will - Faktor Mensch...
Pana GH3+BGGH3|12-35|45-150|14|20 II
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K. Rockwell: "Even Ansel said: The single most important component of a camera is the twelve inches behind it."
Ich hoffe, nicht auf verlorenem Posten zu stehen...

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Re: Gedanken zur max. Brennweite/Blende FZ1000 zu FZ200

Beitrag von emeise » Mittwoch 16. Juli 2014, 12:10

Ja, beim Crop konzentriert man sich immer mehr auf Details, mit all ihren Unzulänglichkeiten. Ist ja eine Vergrößerung.

Man sieht Verwacklung genauer, Unsauberkeiten werden deutlicher, Dunst rückt näher und nimmt seinen Bild-Platz ein, usw. ...

Fast wie ein richtiges Teleobjektiv :lol:
Nur die Pixelmenge ist kleiner im Crop-Bild, dafür ist die Ausgangslage aber komfortabel - mehr ( 20MP ) Pixel
und dazu noch größere Pixel ( Vergleich zur FZ200 )
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Re: Gedanken zur max. Brennweite/Blende FZ1000 zu FZ200

Beitrag von emeise » Freitag 18. Juli 2014, 10:31

Passt jetzt vielleicht nicht ganz hierein, aber mich würde bei der FZ1000 der Unterschied der BQ interessieren, nämlich zwischen :

Verlängerter optischer Zoom: 32x ( 3:2 / 5M (S)) - und - Intelligenter Zoom: 32x

Hier klick gibt's zwar iZoom Vergleiche zur Sony RX10, aber eben nicht zum
verlängerten Zoom, der ja letztendlich nicht gerechnet ( extrapoliert ) ist, sondern einen Crop darstellt.

Welche Art wird die besseren Ergebnisse haben ? Beides hat, entsprechend der Methode, Nachteile.
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