Schärfeproblem bei Lumix FZ-150

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Nitram
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Re: Schärfeproblem bei Lumix FZ-150

Beitrag von Nitram » Sonntag 15. März 2015, 18:42

Kann das wirklich sein, daß sich Fertigungstoleranzen und Verschleiß mit der Zeit so aufsummieren. :o

In diesem Sinne
Grüße aus der Noris
Martin

Ein jeder soll nach seiner Facon selig werden (Der Alte Fritz)

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Casey
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Re: Schärfeproblem bei Lumix FZ-150

Beitrag von Casey » Sonntag 15. März 2015, 19:31

Vielleicht bin ich ja einfach zu blind (kurzsichtig) oder aber jemand kann mir vielleicht auf die Sprünge helfen?
Ich sehe auf meinem Monitor überhaupt gar keinen Schärfeunterschied und auch nicht, daß die Blitableiterhalter links und rechts vom Schonrstein irgendwie schräger wären/kippen würden. (Oder sind damit gar nicht die Teile gemeint, die an dem Draht über den First anklammern, wie ne Wäscheklammer?)
Was ich sehe ist, daß ich das erste Bild ein klein wenig dunkler finde und dadurch das Gitter vor den hellen senkrechten Streifen in dem Bauteiil da einen ticken klarer wirkt, aber das wirkt nicht wie schärfer auf mich, sondern einfach minimal klarer dadurch, daß es dunkler ist.
Hmmmm....liegt das an meinen Augen, am Monitor...oder sehe ich richtig oder sieht man es nur, wenn man die Photos in Originalgröße anschauen würde?

Casey

PS:
Traurig deshalb, weil dann eine neue Kamera her muss, die FZ200 aber gerade im Schärfebereich laut verschiedenen Testberichten deutlich schwächer ist als die FZ150.
Deutlich schwächer kann man wohl nicht so ganz sagen, soweit ich das im Forum hier mitbekomme, ist dieser Unterschied wohl eher sehr minimal oder praktisch kaum merkbar, viele hier jedenfalls raten eher zur FZ 200 (aufgrund des Vorteils der Lichtstärke und weil der Qualitätsunterschied doch eher wohl minimal ist) als zur FZ 150, wenn es um Neunanschaffung geht und nicht um Aufstockkung. Wirklich eine FZ 150 aufstocken, da fällt öfter mal der Rat, dann auf die FZ 1000 - wenn es der Etat hergibt und die Photogrpahiegwohnheiten so sind, daß es passen könnte. Ist aber ohne Gewähr, ist nur mein Eindruck hier im Forum und jeder Rat insgesamt hier im Forum basiert ja auf subjektiven Gewohnheiten, Erfahrungen, Ansprüchen, Vorliebene etc. Letztlich muß jeder selbst für sich die richtige Cam finden.
Aber von den Tests, die besagen, daß die FZ 200 "deutlich" schlechter sein als die Fz 150 würde ich mich nicht abschrecken lassen.
Vielleicht einfach mal in nem Laden in die Hand nehmen und ausprobieren.

Casey
FZ 200, TZ 25, Gimp 2.6

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emeise
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Re: Schärfeproblem bei Lumix FZ-150

Beitrag von emeise » Sonntag 15. März 2015, 20:42

LeeSurfrich hat geschrieben:Hallo Fotopanther,

.... Für meinen Anspruch sind die Unterschied in der Bildschärfe nicht tolerierbar. ...
Kann ich verstehen. Da kann man nichts machen, obwohl, - mir würde es reichen.
LeeSurfrich hat geschrieben:Hallo Fotopanther,

.... Wenn man sich die Mühe macht, beide Bilder runterzuladen und zwischen beiden schnell hin und her schaltet, werden auch die Unterschiede in der Geometrie unübersehbar (die beiden Träger des Blitzableiters kippen regelrecht). Aber es scheint ja so, dass es für das Problem eine Erklärung gibt. ...
Hier ist ein Bild, welches die Unterschiede zwischen den beiden Bildern zeigt. Alles was schwarz ist, ist gleich.
Differenz.jpg
Differenz.jpg (175.2 KiB) 386 mal betrachtet
Die Zweige haben schon einen ordentlichen Versatz zueinander ... :o Windig ? Luftzirkulationen ?
FZ1K, TZ101, EOS 600D, GX7, G9, E-M5 m II / 12-40 und 7-14mm 2.8 Pro
Wenn ich all mein Equipment aufzähle, ist die Seite vollgemüllt.

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Grüßle, Dieter

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Fossil
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Re: Schärfeproblem bei Lumix FZ-150

Beitrag von Fossil » Montag 16. März 2015, 21:48

Nitram hat geschrieben:Kann das wirklich sein, daß sich Fertigungstoleranzen und Verschleiß mit der Zeit so aufsummieren. :o
Das frage ich mich auch. Ich denke, da kommen zunächst noch andere Verdächtige als Verursacher in Frage.
Den Exifs bei den Dachbildern ist bei 108,0 mm Brennweite ein Kleinbild-Äquivalent von 831mm zu entnehmen. Auf so eine Entfernung und bei so einer zusätzlichen Vergrößerung macht sich die kleinste Bewegung, auch das zarteste Vibrieren des Stativs schon bemerkbar. Abgesehen davon bewegen sich auch die Halterungen eines Blitzableiters, wenn der Draht im Wind schwingt. Zwischen den Aufnahmen liegen 10 Sekunden, da können selbst bei scheinbarer Windstille die Zweige nicht an gleicher Stelle im Bild erscheinen. Zweige, noch dazu in Dachhöhe, sind immer in Bewegung.
Dazu kommt, daß sich bei solchen Entfernungen eine Menge Luft zwischen Objektiv und Motiv befindet, und die besteht nicht aus Nichts. Was unser Auge auf diese Entfernung oft nicht wahrnehmen kann, sind die ständig sich ändernden Licht- und Brechungsverhältnisse. Und die können solche Strukturen wie die Halterungen des Blitzableiters optisch schon mal ganz schön „hüpfen“ lassen.
Mir fällt das immer wieder auf, wenn ich unbewegte Motive mit langer Brennweite im Serienbild-Modus fotografiere. Da kann jedes Bild im P-Modus eine andere Belichtungszeit und Bildqualität haben.
Mich irritiert es auch immer wieder, daß von 5 Serienbildern oft nur eins scharf ist. Da kommt einem schon der Gedanke, daß da auch kameraseitig bestimmte Schwächen zum Tragen kommen. Meine FZ 200 ist nagelneu, produziert aber genau diese Ergebnisse. Das ist dann jedoch kein Verschleiß, sondern (leider) systemimmanent.
Dateianhänge
Giebel 1.jpg
Eine von 4 identischen Aufnahmen mit Stativ (Zweige sind auf jedem Bild anders)
Giebel 1.jpg (123.8 KiB) 343 mal betrachtet
Giebel 2.jpg
Auf der 5. Aufnahme "springt" der Giebel trotz Stativ
Giebel 2.jpg (120.56 KiB) 343 mal betrachtet
Beste Grüße von Antje

Lumix FZ 200, Canon EOS 100, Nikon FE 2, Voigtländer Prominent Synchro-Compur, Fujifilm FinePix F40 fd, Bleistift und Skizzenblock

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