Der wilde, wilde Westen....

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Safra

Re: Der wilde, wilde Westen....

Beitrag von Safra » Montag 28. Oktober 2019, 16:37

Vielleicht wäre eben der "Richtige" eine Komposition, in denen weitere Fotografen/Ausgucker gezielt (in einer etwas für sie/den Bildaufbau/-eindruck vorteilhafteren Position) von halb-schräg-hinten im Frame mit drin wären (!?).
Merke ich mir für das nächste Mal!
Bisschen was für den Pudding hab ich noch :D

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Jock-l
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Re: Der wilde, wilde Westen....

Beitrag von Jock-l » Montag 28. Oktober 2019, 18:55

:lol:

Schöne Fortsetzung und mir wird klar- da kriegen mich keine zehn Pferde hin, das sieht viel zu warm und staubtrocken aus ;)
Im bürgerlichen Leben ist Jürgen ein Allerweltsvorname, in Foren (oft vergeben) nutze ich Jockel in einer leicht veränderten Schreibweise -> Jock-l ;)
Mehr Lametta ist da nicht :lol: Doch: Blau-Gelb sind meine Farben !!!

Safra

Re: Der wilde, wilde Westen....

Beitrag von Safra » Dienstag 29. Oktober 2019, 13:37

Jürgen, es ist nicht immer so warm, wie es aussieht, da wir öfter auch auf 2000m oder höher waren. Aber staubtrocken ist es allerdings. Stört nicht so wie feuchtwarm. Jetzt brennt es auch in Kalifornien wieder, unser Reiseleiter, der bei San Francisco wohnt, hatte gestern schon 48 Stunden keinen Strom, Brandgeruch in der Luft und am Horizont den Qualm.... Gerade noch abgepasst.
Im Monument Valley hatten wir regelrechten Sandsturm auszuhalten, wir waren vermummt wie die Araber. Und man tut sich auch schwer, den Fotoapparat in Betrieb zu nehmen.

So, wir sind im Arches-Nationalpark. Hier warten wir auf das Höhersteigen der Sonne. Man kommt sich ein bisschen vor wie im Western "Mackenna’s Gold" (kennt den Jemand?)
_1080641.jpg
Wanderung im NP:

20190.jpg
Und zuletzt das Wahrzeichen von Utah, der Delicate Arch. Hier gab es wieder eine Völkerwanderung. Asiatinnen hatten extra Kleider mitgeschleppt, die dann übergezogen wurden. Es war auch eine schöne Stelle, allerdings sollte man eine gewisse Schwindelfreiheit mitbringen, da der Fels recht abschüssig war und in so einer Art großem Topf endete, der einige dutzend Meter tief war. Leider fiel das Spektakel Sonnenuntergang aus.
_1080696.JPG

phoenix66

Re: Der wilde, wilde Westen....

Beitrag von phoenix66 » Dienstag 29. Oktober 2019, 14:56

ja "Mackenna's Gold mit Gregory Peck in der Hauptrolle und Telly Savallas alias Cojak.
Die Landschaft könnte als Kulisse gedient haben.

Gruß Martin

Safra

Re: Der wilde, wilde Westen....

Beitrag von Safra » Dienstag 29. Oktober 2019, 17:31

Ich habe gerade mal nachgelesen. Die Richtung stimmt schon. Der Film spielte im "Canyon de Chelly" , der über 200km östlicher liegt als der Grand Canyon. Aber auch ein Gebiet der Navajo-Indianer.

phoenix66

Re: Der wilde, wilde Westen....

Beitrag von phoenix66 » Dienstag 29. Oktober 2019, 17:48

hätte ich das nur eher gewusst, dann hätte ich auch mehr auf die Landschaft geachtet. Ich sah den Film mehrmals und kenne den genannten Canyon nicht.

Gruß Martin

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Jock-l
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Re: Der wilde, wilde Westen....

Beitrag von Jock-l » Dienstag 29. Oktober 2019, 18:43

Safra hat geschrieben:
Dienstag 29. Oktober 2019, 13:37
Man kommt sich ein bisschen vor wie im Western "Mackenna’s Gold" (kennt den Jemand?)
Klar, schlummert zusätzlich auf Festplatte, seit letzter Ausstrahlung in den ÖRs ;)

Im letzten Bild wäre ich versucht, etwas regional den Steinbogen aufzuhellen- nur dezent, daß man ihn etwas besser erahnt/wahrnimmt... ohne die Sonnenuntergangsstimmung/Schattenlage zu beeinflussen ;)
Im bürgerlichen Leben ist Jürgen ein Allerweltsvorname, in Foren (oft vergeben) nutze ich Jockel in einer leicht veränderten Schreibweise -> Jock-l ;)
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Safra

Re: Der wilde, wilde Westen....

Beitrag von Safra » Mittwoch 30. Oktober 2019, 22:01

Ich habe es versucht, Jürgen. sieht es so gescheiter aus?
_1080696b.JPG

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Anspo
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Re: Der wilde, wilde Westen....

Beitrag von Anspo » Mittwoch 30. Oktober 2019, 22:05

Hallo Sabine,
danke für die schönen Fotos. Es macht Laune deine Reise so zu verfolgen Bild
Gruß vom Leo

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Bin auch bei Flickr

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Re: Der wilde, wilde Westen....

Beitrag von Safra » Donnerstag 31. Oktober 2019, 10:57

danke für die schönen Fotos. Es macht Laune deine Reise so zu verfolgen
Vielen Dank! Wir machen noch ein bisschen weiter.

Die folgenden Aufnahmen entstanden im Antelope Canyon. Der ist meist trocken, wenn aber Regenfälle irgendwo niedergehen, rast das Wasser hier durch. Nach Todesfällen wurde er für die Allgemeinheit gesperrt und ist nun die blanke Gelddruckmaschine, da nur geführte Touren erlaubt sind. Die Farben und Strukturen sind spektakulär, alles ist voll der Kommerz. Eine Gruppe nach der anderen wird durchgeschleust, es wird da und dort auf Strukturen hingewiesen (z.B. erstes Bild), die irgend etwas darstellen könnten. Die Handys werden auf starke Farben und Kontraste eingestellt usw., dazu kommt ein fast permanentes Geriesel von oben, welches dazu führte, dass mein ausgefahrenes Objektiv für einen Moment klemmte (Herzflattern!). Hat sich zum Glück wieder gegeben. Das sind die bitteren Pillen, die man für diese Bilder schlucken muss.
DSC_0299.JPG
_1080855.JPG
_1080854.JPG

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Der GImperator
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Re: Der wilde, wilde Westen....

Beitrag von Der GImperator » Donnerstag 31. Oktober 2019, 13:26

Und da sind sie dann auch.... die "antelopischen Klassiker" :P
Safra hat geschrieben:
Donnerstag 31. Oktober 2019, 10:57
Das sind die bitteren Pillen, die man für diese Bilder schlucken muss.
Finde ich immer wieder- und so auch hier- toll, wenn zu Fotos auch noch, ich nenn`s mal "Rahmenbedingungen-Infos", im Zwei-Satz-Reiseberichtsstil eingeschoben werden.
Ein Foto (Bild) soll für mich nicht (nie) ZU "dokumentarisch" wirken. Ich habs lieber, wenn man einem Frame noch so ein bissl "mystischen Zauber" (überspitzt gesagt) übrig lässt (und den Betrachter, wenn er "technisch hinschaut", auch noch ein wenig Grübeln lässt).
Dies gesagt, interessiert mich grundsätzlich aber auch der ganze "technisch-logistische" Ablauf HINTER einem Bild/einer Reihe.
Darum immer wieder an alle (und in dem Fall an DICH) nen herzlichen Dank fürs neudeutsche "sharen" :) :P
Daß du mit nervigen Umweltfaktoren zu kämpfen hattest, will man auf nem Bild gar nicht sehen. Oft steckt aber Arbeit (auch oft ganz ungeahnte & für den "fotografierenden Leidensgenossen" ja u.U. auch interessant zu erfahrende) en masse dahinter.
Viele viele tolle Fotos (!ERLEICHTERT habe ich den "kleinen Smartphone-BQ-Shock" hinter mich gebracht ;) :lol: ) als Ergebis machen deine Fotoserie umso unterhaltsamer (oder doch eher anders herum ?!?!? :? :P :mrgreen: )
Jock-l hat geschrieben:
Dienstag 29. Oktober 2019, 18:43
versucht, etwas regional den Steinbogen aufzuhellen- nur dezent, daß man ihn etwas besser erahnt/wahrnimmt... ohne die Sonnenuntergangsstimmung/Schattenlage zu beeinflussen
Da sprichst du ein bei diesen zerklüfteten Hügellandschaftsbildern mit immer wieder großen Hauptelementen gewichtiges Thema an.
Die LICHT-SCHATTEN-Situationen sind nicht immer förderlich. Aber man kanns sich ja nicht aussuchen/warten/wiederkommen (oftmals nicht; siehe hier ja auch Sabines EInlassungen zum "Durchschleus-Tourismus" im Antelope Canyon).
Mir kommen jedenfalls in dieser Thread immer wieder mal bei einem Foto Gedankenblitze zum Thema lokales/partielles Aufhellen und Abschatten in den Kopf (-> um über Kontrastewirkung ein üppigeres Betrachtungsgefühl mit n bissl mehr "PunchKickBoom" zu erreichen).
Selbst ein "sehr offensives Eingreifen" mittels ner selbst generierten Vignettierung (z.B. beim Bild "_1080641.jpg" im Bereich unten, bzw. von links unten beginnend nen Verlauf legen) käme für mich zum Zwecke der "Eindrucks-Optimierung" in Frage (*rechtzeitig vorm ersten Aufschrei der Puristen schonmal nach den Ohrstöpseln kram* :P 8-) ;) )
G9_G70_FZ150_Samyang 7.5mm f3.5_Oly m.zuiko 7-14mm f2.8_Oly m.zuiko 12-40mm f2.8_Pana 14-140 f3.5-5.6_Pana 42.5 f1.7_Panaleica 50-200mm f2.8-4
Rollei Fotopro CT-5A, Raynox DCR 150, Lowepro Flipside Trek 350 + Nova 160 + Apex 110, Toblerone 400g-Pack

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Re: Der wilde, wilde Westen....

Beitrag von videoL » Donnerstag 31. Oktober 2019, 16:19

Hallo Sabine,
tolle Aufnahmen aus dem Antelope Canyon.
Skurile Farben und Formen.
Ja, der Massentourimus hat eben auch Schattenseiten.
Viele Grüße Willi
Das Motiv, es kommt darauf an, wie man es sieht.
Ohne Kritik kann ich nicht besser werden.

Kamera = FZ 1000, LED Videoleuchte, Stative, DCR 150, Canon 500d, Kenko Pro1 +3 Dioptrin,3D Schlitten, Hoya Filter
Foto = PSE 10, FastStone
Video = Magix Pro X

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ManneM
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Re: Der wilde, wilde Westen....

Beitrag von ManneM » Donnerstag 31. Oktober 2019, 17:43

Safra hat geschrieben:
Donnerstag 31. Oktober 2019, 10:57
Vielen Dank! Wir machen noch ein bisschen weiter.
Die folgenden Aufnahmen entstanden im Antelope Canyon.
Trotz aller (technischen) Haken, sehr schöne Aufnahmen sind das geworden!
Viele Grüße, Manfred
Statt Sorgen sollte man sich manchmal lieber Nudeln machen 😉
flickr Galerie

Safra

Re: Der wilde, wilde Westen....

Beitrag von Safra » Donnerstag 31. Oktober 2019, 21:07

Vielen Dank Euch allen. Ich glaube, Ihr könnt das gut nachfühlen, wenn plötzlich der Apparat klemmt.

Mit der Vignettierung habe ich bisher noch nicht befasst. Ich habe es vorhin mit dem vom Gimperator genannten Bild mal probiert mit Gimp. (Ich taste mich dort so langsam vorwärts.) System erkannt, Idee gut, um etwas noch mehr ins rechte Licht zu rücken. Werde ich mir mal vornehmen, wenn die laufenden Projekte (Bilder für Euch, für das Buch, für die Wände) beendet sind.

Safra

Re: Der wilde, wilde Westen....

Beitrag von Safra » Freitag 1. November 2019, 14:41

Route 66 - Legende und etwas Klamauk - viel mehr ist da heute nicht mehr. Wir fuhren ein Teilstück auf dem Weg nach Las Vegas. Die Orte vermarkten die alte Zeit, es hat sich da eine Interessengemeinschaft gefunden. Wer sich für Schrottautos, Schilder u.ä. begeistert, kann sich dort austoben.
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Der alte Herr passte ins Bild, er wird später Gitarre spielen. Das Auto war von vorn bis hinten zugemüllt, eine Augenweide...
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