Hallo Gimpi,
"Egal bei wem; wenn man diese Reihen durchblättert, könnte man unter (rein technisch-) fotografischen Gesichtspunkten gleich mal locker (!!) die Hälfte verschrotten und bei weiteren 20, 30% der Pics deren Existenz auch sofort in Frage stellen"
Was nützt es, wenn das Bild sowas von gestochen scharf ist, das Bild aber einfach unansehnlich wirkt, weil z. B. der Bildaufbau nicht stimmt. Ich persönlich schaue mir lieber ein harmonisches Bild an, wo durchaus mal Randunschärfe oder ganz leichte Pixelung da ist als solche, wo der Bildaufbau oder der Blickwinkel nicht stimmt oder ein 'falsches Format' gewählt wurde.
Wenn ihr Foris mal in euren Archiven nachschaut, werdet ihr sicherlich auch einige davon finden.
Und Raw oder JPG. Nachbearbeitet wird beim einen immer und beim anderen oft. Und da kommt es auch auf die Bearbeitung drauf an. Bei beiden kann man Bilder nachbearbeiten, die dann danach für die bearbeitende Person gut aussehen, aber für andere betrachtende Personen na ja. Ist halt Geschmacksache.
Fotos sind für mich Erinnerungen an einen Moment.
Bei meinen diesjährigen Urlaubsbildern habe ich nur die bei Bedarf nachbearbeitet, die für unseren Urlaubsfilm vorgesehen sind. Unscharfe habe ich gelöscht.
Kurz um: Zum Fotografieren gehört nicht nur das Kennen des eigenen Equipments, sondern auch Wissen über Bildaufbau, Blickwinkel und Bildbearbeitung.
Für mich bedeutet dies: Ich schaue mir lieber ein Bild an, das mit iA aufgenommen ist und bei dem Format, Bildgestaltung und Blickwinkel stimmt als ein solches, das mit M, S oder A aufgenommen wurde, wo das Genannte nicht stimmt.
So, gerade nochmal die Kurve zum Beitragsthema bekommen
Gruß Ronald