Hallo zusammen,
ich habe mal ein paar grundsätzliche Fagen über den Einsatz von Systemkameras bei Sarfaris und würde mich freuen, wenn der ein oder andere, der ähnliche Erfahrungen gemacht hat oder vor den gleichen Problemen steht, mir ein paar Tipps geben könnte. Bin (immer noch) Anfänger was das Fotografieren (mit der G2) betrifft, deshalb würde ich mich über zahlreiches feed-back freuen.
1.) Lumix 100-300mm Super Telezoom: Habe es mir im März für 480 € gekauft, da ich im Mai nach Namibia wollte. Mein Schwerpunkt mit der G2 liegt auf der Tier-Fotografie; Lanschaften und Portraits sind mir nicht so wichtig, nette Urlaubsfotos von Freunden oder Familie mache ich eher nebenbei. Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf in der Ferne liegende Löwen, Geier, Antilopen usw. Das wird in der Zukunft auch so bleiben. Also das Objektiv hat einen guten Dienst geleistet, bin von den Bildern wirklich begeistert und wurde nicht enttäuscht. Das Objektiv hat natürlich 2 bekannte Schwächen, die hier im Forum auch bereits ausführlich besprochen worden sind. Also ab 250/260mm ist Schluss mit der Schärfe, dies ist Fakt und muss beim Zoomen beachtet werden. Zweitens ist es nicht besonders lichtstark, ab 17.00 Uhr war in Namibia Schluss (hatte ein Stativ dabei), die Abenddämmerung kann man mit dem Objektiv nicht mehr einfangen. Abgesehen von diesen "Schwächen", ist es super und mich stören die erwähnten Punkte nicht wirklich, man muss halt wissen, wie man damit umgeht.
Hieraus resultiert dann mein erstes Problem: Wie fotografiere ich Tiere am Wasserloch oder in der Steppe abends oder nachts. Welches Objektiv würdet ihr hier empfehlen? Wenn ich am Wasserloch stehe, brauche ich keine lange Brennweite 100mm max reichen aus. Es müsste aber sehr lichtstark sein. Ist hier was für unter 1000 € zu kriegen, von MFT bestimmt nicht oder? Wahrscheinlich kommen hier nur die super teuren Nachtsichtzooms in Betracht (Kosten mehrer tausend €). Dies wäre es mir dann nicht wert, so viel Geld habe ich dann für ein Hobby nicht übrig.
2) Fehlender Brennweitenbereich von 45-100mm?
Sobald die Tiere näher am Jeep stehen, ist das 100-300mm Superzoom nutzlos, ich musste das Objektiv wechseln, teilweise bei holpriger Fahrt. Mir wurde gesagt, dass das Problem mit den "Brennweitensprüngen" bei Safari-Teilnehmern bekannt ist, einige haben deshalb für den Nahbereich eine Zweitkamera dabei, oft sogar eine Kompakte für die Hosentasche (Sony Cybershot oder TZ-Serie von panasonic). Das permanente Wechseln der Objektive hat mich extrem genervt und kaum hatte ich das Standard-Kitzoom 14-42mm drauf, hatten sich die Tiere auch schon wieder entfernt, aber eher in den 45-100mm Bereich, also wäre das Superzoom hier Fehl am Platze gewesen. Durch dieses Hin- und Her der Objektive sind mir ne Menge schöner Bilder "durch die Lappen gegangen" und dann fehlte mir auch noch der erwähnte Brennweitenbereich. Was tun? Welches Objektiv würdet ihr hier empfehlen?
Habe gehört, dass es im Herbst wohl ein lichtstarkes 35-100mm Lumix Objektiv geben soll. Das Interesse ist geweckt. Dann würde mir aber der Bereich von 14-35mm fehlen, ist dies akzeptabel? Ich frage mich auch was es kosten soll, wenn das neue lichtstarke Lumix 12-35mm zwischen 900 und 1100 Euro kostet, dann kommen mir da doch Zweifel.
Irgendwann stellt sich bei mir die Frage, ob ich nicht mit der neuen FZ 200 besser drann wäre. Die hat den Brennweitenbereich bis 300mm und das Wechseln der Objektive fällt weg. Abgesehen davon, soll sie durchgängig sehr lichtstark sein.
Was würdet ihr empfehlen? Bei der G2 bleiben und (teuer) nachrüsten, z.B. 35-100mm oder doch eventuell FZ 200 oder ganz was anderes? Möchte auch nicht permanet nach neuen Objektiven Ausschau halten, irgenwann muss mal gut sein.
Bin für jeden Rat dankbar.
Javier
Objektivwechsel bei Safaris/Nachtfotografie von Tieren
Objektivwechsel bei Safaris/Nachtfotografie von Tieren
Kamera: Olympus E-M1
Objektive: Oly 12-40mm / Pana 100-300mm / Sigma 60mm
Objektive: Oly 12-40mm / Pana 100-300mm / Sigma 60mm
Re: Objektivwechsel bei Safaris/Nachtfotografie von Tieren
Hallo Javier,
ich bin ehrlich gesagt etwas ratlos. Das sind eine Menge Parameter und Einsatzbedingungen an denen Du gleichzeitig drehen willst!
Wenn ich berate geht geht es zuerst um die gewünschte Vergrößerung. Dazu hast Du nicht geschrieben. Dann kommt das Licht und die Brennweite.
Auf die Vor- und Nachteile des 100-300ers muss ich ja nicht mehr eingehen. Nur soviel, das es für den Preis eine sehr gute Linse ist. Für mehr Lichstärke müsstest Du gewaltig mehr bezahlen!
Zu Deinem ersten Problem: Ich bewege mich zur Zeit mit meinen Entenbildern im ganz frühen Morgenlicht schon in der Nähe des Grenzbereiches der Gs. Schau mal in meine flickr rein wenn Du Lust hast.
Nachts sind keine Bilder machbar. Etwas Licht für einen Zeichnung an den Tieren sollte schon vorhanden sein. Ich verwende z.Zt. sehr viel das Zuiko 1,8/45mm bei Offenblende und habe das Zuiko 1,8/75 mm (950,-€) welches Top Offenblendewerte hat schon bestellt. Das wäre meine Empfehlung fürs abendliche Wasserloch. Womit wir schon bei der FZ200 wären. Die durchgängige Lichtstärke von 2,8 hört sich ganz gut an. Allerdings wird der AF bei geringen Licht und voller Brennweite wohl langsamer als an den Gs sein und der Sensor wird stärker Rauschen.
Zu 2.)
Problem bekannt. Da Du das 100-300er schon besitzt und es wohl bis 250mm benutzen möchtest ist das 45-200er keine Alternative! Du benötigst also definitiv einen zweiten Body! Die G3 wird billiger werden!
Und jetzt verließen sie ihn! Ich weiß definitiv nicht welche Brennweiten/Lichstärke du zusätzlich willst. Einerseits schreibst Du
Was ist Dir nun bzgl. Brennweite/Lichtstärke wichtig? Du kannst nicht alles mit 2 Kameras haben.
Meine Empfehlung wäre unter der Voraussetzung möglichst weniger Objektivwechsel wären:
Tagsüber:
Lumix 14-140mm + Lumix 100-300mm
Abends:
Zuiko 45mm + Zuiko 75mm oder das neue Lumix 35-100mm (und wenn es unbedingt sein muss noch das Lumix 20er)
Viele Grüße
Andreas
ich bin ehrlich gesagt etwas ratlos. Das sind eine Menge Parameter und Einsatzbedingungen an denen Du gleichzeitig drehen willst!
Wenn ich berate geht geht es zuerst um die gewünschte Vergrößerung. Dazu hast Du nicht geschrieben. Dann kommt das Licht und die Brennweite.
Auf die Vor- und Nachteile des 100-300ers muss ich ja nicht mehr eingehen. Nur soviel, das es für den Preis eine sehr gute Linse ist. Für mehr Lichstärke müsstest Du gewaltig mehr bezahlen!
Zu Deinem ersten Problem: Ich bewege mich zur Zeit mit meinen Entenbildern im ganz frühen Morgenlicht schon in der Nähe des Grenzbereiches der Gs. Schau mal in meine flickr rein wenn Du Lust hast.
Nachts sind keine Bilder machbar. Etwas Licht für einen Zeichnung an den Tieren sollte schon vorhanden sein. Ich verwende z.Zt. sehr viel das Zuiko 1,8/45mm bei Offenblende und habe das Zuiko 1,8/75 mm (950,-€) welches Top Offenblendewerte hat schon bestellt. Das wäre meine Empfehlung fürs abendliche Wasserloch. Womit wir schon bei der FZ200 wären. Die durchgängige Lichtstärke von 2,8 hört sich ganz gut an. Allerdings wird der AF bei geringen Licht und voller Brennweite wohl langsamer als an den Gs sein und der Sensor wird stärker Rauschen.
Zu 2.)
Problem bekannt. Da Du das 100-300er schon besitzt und es wohl bis 250mm benutzen möchtest ist das 45-200er keine Alternative! Du benötigst also definitiv einen zweiten Body! Die G3 wird billiger werden!
Und jetzt verließen sie ihn! Ich weiß definitiv nicht welche Brennweiten/Lichstärke du zusätzlich willst. Einerseits schreibst Du
andererseitsaber eher in den 45-100mm Bereich
und dann kommt noch mit dem beiden neuen Panasonic Zooms die Frage nach der Lichtstärke. Das ist das volle Programm!Dann würde mir aber der Bereich von 14-35mm fehlen, ist dies akzeptabel?
Was ist Dir nun bzgl. Brennweite/Lichtstärke wichtig? Du kannst nicht alles mit 2 Kameras haben.
Meine Empfehlung wäre unter der Voraussetzung möglichst weniger Objektivwechsel wären:
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Abends:
Zuiko 45mm + Zuiko 75mm oder das neue Lumix 35-100mm (und wenn es unbedingt sein muss noch das Lumix 20er)
Viele Grüße
Andreas
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Wali 7.5
Pan 7-14/14-42/1.2 42,5/45/100-300
Nokt 0.95/25
Oly 45/75/12-40/40-150
Zeiss 1.4/50/85
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Leica Summicron-M 2/50
Zuiko FT 2/14-35/50/150
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Gorilla/Benro B0,Sirui T025/C10/N2004/K20x,Nodalninja, Pelicase
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Re: Objektivwechsel bei Safaris/Nachtfotografie von Tieren
Moin Andreas,
erstmal vielen Dank!
Mir war schon klar, dass es ziemlich viele Fragen aus unterschiedlicher Richtung waren. Bin halt noch Anfänger. Kritik an dem Super Telezoom habe ich ja nicht geäußert, bin mit dem Teil zufrieden, aber so hast du mich ja auch nicht verstanden.
Gesetzt den Fall ich beschaffe mir das neue Lumix Telezoom 35-100mm anstatt des 14-140mm, was würde mir genau entgehen im Bereich 14-35mm? Ich glaube, dass mir der Bereich 45-100mm wichtiger ist, als 14-35mm. Mir würde eine kurze Darstellung der Vor- und Nachteile helfen. Da das 35mm-100mm Objektiv ja angeblich auch lichtstark sein wird, würde sich der Kauf des Zuiko 1,8/75 mm (950,-€) doch erübrigen, oder? Kann es sein, dass das eine Objektiv, Lumix Telezoom 35-100mm, einen Großteil meiner Probleme löst?
Vielleicht kannst du hier nochmal nachlegen. Danke!
Gruß
Javier
erstmal vielen Dank!
Mir war schon klar, dass es ziemlich viele Fragen aus unterschiedlicher Richtung waren. Bin halt noch Anfänger. Kritik an dem Super Telezoom habe ich ja nicht geäußert, bin mit dem Teil zufrieden, aber so hast du mich ja auch nicht verstanden.
Gesetzt den Fall ich beschaffe mir das neue Lumix Telezoom 35-100mm anstatt des 14-140mm, was würde mir genau entgehen im Bereich 14-35mm? Ich glaube, dass mir der Bereich 45-100mm wichtiger ist, als 14-35mm. Mir würde eine kurze Darstellung der Vor- und Nachteile helfen. Da das 35mm-100mm Objektiv ja angeblich auch lichtstark sein wird, würde sich der Kauf des Zuiko 1,8/75 mm (950,-€) doch erübrigen, oder? Kann es sein, dass das eine Objektiv, Lumix Telezoom 35-100mm, einen Großteil meiner Probleme löst?
Vielleicht kannst du hier nochmal nachlegen. Danke!
Gruß
Javier
Kamera: Olympus E-M1
Objektive: Oly 12-40mm / Pana 100-300mm / Sigma 60mm
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Re: Objektivwechsel bei Safaris/Nachtfotografie von Tieren
Hallo Javier,
Ohne nähere Angaben mache ich jetzt aus dem Bauch raus mal eine persönliche Einschätzung. Es gibt aber auch hier im Forum bestimmt 100 andere Meinungen!
Da Deine Überschrift heißt : Objektivwechsel bei Safaris/Nachtfotografie von Tieren, denke ich Du legst Priorität auf Lichstärke. Da es Dir überhaupt nicht um Landschaftsfotografie geht wäre eine sehr lichstarke Brennweite mit ca. 100mm optimal. Du hast also 2 Alternativen Zuiko 1,8/75mm oder Lumix 2,8/35-100mm. Ich denke aber ohne Bilder von Dir zu kennen, dass Du in der Dämmerung den gesamten Bereich unterhalb 100mm nicht benötigen wirst. D.h. heißt Lumix 2,8/100mm mit Stabi gegen Zuiko 1,8/75mm ohne Stabi. (Der Stabi bringt Dir aber bei solchen Motiven fast nichts.)
Das Zuiko hat etwas mehr als einen Lichtwert mehr als das Zuiko. Das ist ein Unterschied von 400 auf 800 oder von 800 auf 1600 ISO etc. Ein deutlicher Unterschied!
Die Offenblendauflösung des Lumix kenne ich noch nicht. Ich kann mir aber beim besten Willen nicht vorstellen, dass sie auch nur annäherns an das Zuiko mit seinen Top-Werten bei 1,8 herankommt.
Die Lumixe sind nach meinen Erfahrungen auch gegen die Endbrennweite zunehmend weicher!
=> Meine Empfehlung: Nimm eher das Zuiko (Wie gesagt es gibt 100 andere Meinungen, aber so würde ich unter den von Dir geschilderten Rahmenbedingungen fotografieren)
Viele Grüße
Andreas
Ich denke, dass weißt Du selber. Das entspricht 28-70mm an Vollformat. Ich kann erst recht ohne Bilder von Dir gesehen zu haben schlecht einschätzen wie Du Brennweiten einsetzt und wie Du Dich weiterentwickelst.was würde mir genau entgehen im Bereich 14-35mm?
Ohne nähere Angaben mache ich jetzt aus dem Bauch raus mal eine persönliche Einschätzung. Es gibt aber auch hier im Forum bestimmt 100 andere Meinungen!
Da Deine Überschrift heißt : Objektivwechsel bei Safaris/Nachtfotografie von Tieren, denke ich Du legst Priorität auf Lichstärke. Da es Dir überhaupt nicht um Landschaftsfotografie geht wäre eine sehr lichstarke Brennweite mit ca. 100mm optimal. Du hast also 2 Alternativen Zuiko 1,8/75mm oder Lumix 2,8/35-100mm. Ich denke aber ohne Bilder von Dir zu kennen, dass Du in der Dämmerung den gesamten Bereich unterhalb 100mm nicht benötigen wirst. D.h. heißt Lumix 2,8/100mm mit Stabi gegen Zuiko 1,8/75mm ohne Stabi. (Der Stabi bringt Dir aber bei solchen Motiven fast nichts.)
Das Zuiko hat etwas mehr als einen Lichtwert mehr als das Zuiko. Das ist ein Unterschied von 400 auf 800 oder von 800 auf 1600 ISO etc. Ein deutlicher Unterschied!
Die Offenblendauflösung des Lumix kenne ich noch nicht. Ich kann mir aber beim besten Willen nicht vorstellen, dass sie auch nur annäherns an das Zuiko mit seinen Top-Werten bei 1,8 herankommt.
Die Lumixe sind nach meinen Erfahrungen auch gegen die Endbrennweite zunehmend weicher!
=> Meine Empfehlung: Nimm eher das Zuiko (Wie gesagt es gibt 100 andere Meinungen, aber so würde ich unter den von Dir geschilderten Rahmenbedingungen fotografieren)
Viele Grüße
Andreas
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