Bisschen in Lightroom herumgedreht, aber das Ausgangsmaterial war schon recht gut - für die Umstände.
Ich hatte vor der Abreise in meine Zweitheimat in den Abruzzen eine große Bienenfresserkolonie ermittelt, die sich dann wie vermutet in einer Lößwand direkt an einer Ortsstraße befand. Beim ersten Besuch ohne Tarnzelt stellte sich heraus, dass sie doch etwas schüchterner waren als gedacht. Also ein paar Tage später nochmal hin, zu zweit mit einem Tarnzelt. Das hat sehr gut funktioniert, mit 600 oder 700mm konnte man die Vögel formatfüllend ablichten. Die Ansitze wären prinzipiell auch gut, nur leider hängt an der Wand dahinter allerlei mehr oder weniger trockenes Gestrüpp. Im Ergebnis sieht man auf den Bildern zwar die Federn bis ins letzte Detail, aber der Hintergrund ist unruhig.
Auf der Straßenseite, an der wir standen, geht es gleich nach 1 bis 2 Metern steil runter in ein großes Tal. Da kreisen die Bienenfresser und setzen sich auch auf verschiedene Bäume, u.a. auch die Eiche auf den Bildern. Allerdings sind die Bäume relativ weit weg, so dass man da endlos Brennweite bräuchte. Und das Sigma 500 ist zwar wirklich gut, aber mit 2x Konverter kommt es an seine Grenzen, von f11 mal ganz abgesehen.
Na ja, den Spot kenne ich jetzt immerhin und wenn ich nächstes Jahr wieder zur rechten Zeit unten bin, wird das 300-600 zum Einsatz kommen. Vielleicht schaffe ich mit f4 einen schöneren Hintergrund an der Wand und für die entfernteren Ziele steht dann immerhin 1200/8 zur Verfügung.....
Hier noch ein Beispiel vor der Brutwand
L1020259klein by Alfredo Tollon, auf Flickr