Makros jenseits 1:1

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oberbayer
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Re: Makros jenseits 1:1

Beitrag von oberbayer » Montag 21. September 2026, 12:34

Sehr beeindruckend 👍👍👍👍 Wenn du so weitermachst, kannst irgendwann auch die DNA auf dem Bild festhalten ;)
Gruß aus Bayern
Herbert
G9, FZ1000, LX100, Leica 10-25 f1.7 & 42,5 f1.2 & 100-400 F4-6.3
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mbf
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Re: Makros jenseits 1:1

Beitrag von mbf » Montag 21. September 2026, 15:03

Danke, aber da gibt es Leute, die im dem Vergrößerungsbereich richtig gut sind, ich lerne noch - auch wenn man inzwischen von sehr viel Informationen profitieren kann und man nicht bei Null anfängt. Auch hat das Stacking an sich noch Potenzial. Es wäre aber schlimm, wenn man nichts mehr zum Optimieren hätte. ;)
Grüße, Matthias

Panasonic G9, 7-14/4, 12-35/2.8, 35-100/2.8, 100-300/4-5.6, Olympus 60/2.8, Walimex 7.5/3.5 und zuviel Kram drumrum.
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Tontechniker
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Re: Makros jenseits 1:1

Beitrag von Tontechniker » Dienstag 22. September 2026, 06:57

mbf hat geschrieben: ↑
Montag 21. September 2026, 07:46
Aber Flügelschuppen als Einzelbild geht auch wunderbar (sitze gerade am falschen Rechner für Beispielbilder). Mit 4x (90er Oly+TK) kommt man da schon gut ran. Eventuell Vorsatzlinse probieren? Aufs Stativ und Focusbracketing. Auf Tiefe des Objekts achten (prallelel um Sensor), da Bracketingweg begrenzt. Beleuchtung möglichst diffus. Muss man testen, was am besten abliefert. Wäre zumindest einen Versuch wert.
Habe ich ausprobiert, Matthias,

aber mangels totem Schmetterling draußen am lebenden Objekt. Und nur Einzelbild, Stacken ist bei denen schwer bis unmöglich. Da hatte ich nur den 1,4-fach Konverter drauf. Das ist relativ unbefriedigend. Mit dem 2-fach Konverter nah genug ranschleichen, um die volle Vergrößerung zu bekommen, ist nicht einfach, habe ich bisher noch nicht versucht. Und jetzt machen sich die Bläulinge (die ja eh nicht lange stillsitzen könen) langsam rar.


BildFlügel vom Bläuling Detail by Erwin Grzesinski, auf Flickr
Schönen Gruß aus Dortmund.
Erwin

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mbf
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Re: Makros jenseits 1:1

Beitrag von mbf » Dienstag 22. September 2026, 09:58

Klar, Stacking geht sinnvoll nur mit stillstehenden Objekten. Manchmal reicht eine Sekunde für eine ausreichende Zahl von Bildern, manchmal aber auch nicht. Das funktioniert mal so, mal so bei Spinnen, bei einer sitzenden Schwebefliege, Wanzen und ähnlichen Tierchen. Man muss aber in jedem Fall mit einem erhöhten Retuscheaufwand rechnen (Bewegung von Fühlern, Beinen...). Kannste bei einem Schmetterlingsflügel in vivo aber vergessen. Bei dem Flügel bist Du ja ohnehin schon am Limit und voll im Kampf der Abwägung zwischen ISO (Rauschen), Belichtungszeit (Bewegungsunschärfe), Beleuchtung (diffus vs. pralle Sonne) etc. Mir scheint das Bild auch nicht absolut knackscharf zu sein, zumindest wirkt es auf flickr so. Irgendwas ist halt immer.

Ich muss jetzt auch mal schauen, was ich im Garten noch so finde. Weitere Schmetterlinge wären schonmal gut...
Grüße, Matthias

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Horka
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Re: Makros jenseits 1:1

Beitrag von Horka » Dienstag 22. September 2026, 16:03

Jeckes Bild.

Erwin, kennst Du jemanden, den Du unbefangen fragst, der weiß, was das ist?

Horst
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Re: Makros jenseits 1:1

Beitrag von Tontechniker » Dienstag 22. September 2026, 18:58

Nee Horst,

aber ich könnte mir vorstellen, dass die Antwort lauten würde: "Eine Kante vom Teppich mit Fransen." :lol:
Schönen Gruß aus Dortmund.
Erwin

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Re: Makros jenseits 1:1

Beitrag von MehrLicht! » Donnerstag 24. September 2026, 13:20

Hallo Erwin,
das sind aber besonders schöne Farben und schön scharf auch ohne Stacking! Klasse!

Zum Beweis, dass Stacking am lebenden Objekt echt Glücksache ist insbesondere mit einer Lumix, die besonders langsam bracketed mit Blitz, hier ein Bild aus 8 Einzelbildern zusammen gestackt mit viel manueller Retusche im Helicon Focus, wobei eben die Bereiche leiden, wo dann plötzlich ein Bein im scharfen Bild war. Der obere versuchte sehr hektisch an der Gesamtsituation noch etwas zu verändern.

Langrüsselige Stockrosen-Spitzmäuschen beim Eierlegen (OMSy90 auf MC-14 auf G9M2 mit Blitz, aus 8 Bildern, f/16 mit Beugungskompensator)
Bild
Viele Grüße,
Jens
FZ1000ii und G9ii mit PL100-400/4-6.3, OMS90/3.5, L30/2.8, R7.5/2.8, T4/1.8

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Re: Makros jenseits 1:1

Beitrag von Tontechniker » Donnerstag 24. September 2026, 16:11

Danke Jens,

und: nein, richtig scharf geht anders, das hatte Matthias auch schon angemerkt. Ich arbeite gerade dran...

Das Bild von den Rüsselkäfern, die sich als Spitzmäuschen tarnen, finde ich super! Natürlich habe ich den Namen noch nie gehört. Aber, wenn´s um Insekten geht, lernt man ja sowieso nie aus.

Ich frage mich nur, ob es bei den Spitzmäuschen drei braucht, um Nachwuchs zu zeugen? :o :lol:
Schönen Gruß aus Dortmund.
Erwin

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Re: Makros jenseits 1:1

Beitrag von Tontechniker » Freitag 25. September 2026, 19:15

Jetzt muss ich doch mal die hellblaue Laus zeigen. Die ist ziemlich klein und mir rein zufällig vor das Objektiv gelaufen. Die Größe kann ich nicht mal schätzen, weil ich die mit bloßem Auge überhaupt nicht gesehen habe.

Ich hatte versuchsweise mal den 2-fach-Konverter auf die Kamera geschraubt, darauf einen 16 mm Zwischenring und auf den noch den 1,4-fach-Konverter. Und das hat tatsächlich gefunzt! Und sogar der Autofokus geht, was ich nicht unbedingt erwartet hätte. Demnächst muss ich es mal mit Stacken versuchen, dazu bin ich noch nicht gekommen.


BildMikro-Laus by Erwin Grzesinski, auf Flickr
Schönen Gruß aus Dortmund.
Erwin

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Re: Makros jenseits 1:1

Beitrag von lomix » Freitag 25. September 2026, 20:04

Mich laust der Affe👍👍👍
seit 10.8.2024 G9II
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Re: Makros jenseits 1:1

Beitrag von Binärius » Freitag 25. September 2026, 21:17

Klasse Bilder!!!
Aber was zur Hölle ist ein Beugungskompensator? 🤔
Gruß Binärius aka Jens

Lumix FZ38 || Lumix G81 || Lumix G Vario 12-32mm || Lumix G Vario 45-150mm || Sigma 2.8/30/60mm ||
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Re: Makros jenseits 1:1

Beitrag von MehrLicht! » Samstag 26. September 2026, 07:25

Binärius hat geschrieben: ↑
Freitag 25. September 2026, 21:17
Klasse Bilder!!!
Aber was zur Hölle ist ein Beugungskompensator? 🤔
Danke. Der Beugungskompensator ist eine Funktion in der LUMIX bzw. auch in mancher Software auf dem Rechner:
Da Beugung eine Gauß'sche Unschärfe bewirkt und die zugrundeliegende Mathematik bekannt, lässt sich das durch Entfaltung mit Entabelung in gewissen Grenzen kompensieren. Das geht gut, solange die Details noch ein kleines bisschen Kontrast im Bild aufweisen. Bei weißen Haaren auf schwarzem Grund klappt das natürlich hervorragend. Aber wenn weg, dann weg.
Viele Grüße, Jens
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Re: Makros jenseits 1:1

Beitrag von Binärius » Samstag 26. September 2026, 09:56

Danke für die Antwort.
Ja, bei mir heißt das Beugungskorrektur.
Das habe ich nie der Kamera überlassen, da es doch sicher nur eine zusätzliche Nachschärfung ist.
So etwas mache ich dann lieber in der Nachbearbeitung mit einem guten Programm selbst.
Gruß Binärius aka Jens

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Re: Makros jenseits 1:1

Beitrag von MehrLicht! » Samstag 26. September 2026, 10:39

Binärius hat geschrieben: ↑
Samstag 26. September 2026, 09:56
So etwas mache ich dann lieber in der Nachbearbeitung mit einem guten Programm selbst.
Ja genau, ich auch. Wenn, dann muss das zuletzt nach dem Stacken und unter Kontrolle, dass da keine Artefakte entstehen.
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