Danke Willi, Lothar, Erwin und Herbert.
Eine kleine Fotogeschichte gefällig?
Auch wenn es ja mehrheitlich gruselig ist, wenn ein Graureiher was Großes killt, hat mich die Szene gebannt.
Ich radelte unter der Bahnbrücke nahe des PI DB-Bahnhofes durch, als ich den Graureiher im Wasser stehen sah. "Na, da hältste mal an" dachte ich. Kaum hatte ich die Kamera in der Hand, ging das Spektakel los. Der Kollege ging in Lauerstellung (noch gut 1 Meter weiter ins Wasser, aber diese Fotos sind un brauchbar)
und zack, hatte er irgendwas irgendwas im Schnabel, brachte es ans Ufer
und ließ es fallen.
Wow, ein Aal, ein A a l ! Es machte nur noch klick, klick (der elektronische Verschluss ist noch nicht eingestellt

).
{Die G9II war für die Lichtverhältnisse da an der Mühlenau falsch eingestellt. 1/60 s reicht definitiv nicht aus. Die ISO konnte ich aber schnell erhöhen.} Der Aal suchte sein Glück in der Flucht und war schnell im Wasser verschwunden, uns Graureiher im Turbobetrieb und schwingenden Flügeln hinterher.
Wieder zack, er hatte ihn wieder. Man beachte das runde, rote Maul. In der Nachbearbeitung zuhause war ab hier klar, dass dies kein Aal sein konnte!
Dann wechselte der Reiher die Uferseite, warum auch immer - da ist der Uferbereich flacher? - schlauer Bursche.