Anfänger sucht Rat

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Iltis
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Anfänger sucht Rat

Beitrag von Iltis » Samstag 15. Februar 2020, 11:22

Hallo liebe Lumix-Freunde,

ich lebe in der schönen Eifel und möchte mein Interesse in Sachen Ornithologie etwas weiter entwickeln. In dem Zusammenhang möchte ich meine Beobachtungen auch gerne fotographisch dokumentieren. Dabei geht es nicht unbedingt um spektakuläre Aufnahmen sondern um Dokumentationszwecke. Aber auch unabhängig davon möchte ich mich gerne mit dem Thema Fotographie beschäftigen, was über das Knipsen mit Smartphone oder Kompaktkameras hinausgeghen soll. Da ich nicht weiß wie lange ich mich das Thema begeistert soll das Budget erstmal überschaubar sein.

Nach meine Recherchen im Internet bin ich auf die Lumix DMC-GX80 gestoßen, die ich mir gerne zulagen würde. Für meine Zwecke denke ich zudem an ein G Vario 100-300mm f/4-5.6 Mega OIS. Gibt es dafür noch einen Konverter mit dem man die Brennweite ggf. erhöhen kann? Welche (günstigen) Alternativen gibt es zu den Tele? Welches "must have" Objektiv würdet ihr mir empfehlen wenn ich vorzugsweise Landschaftsaufnahmen machen möchte?

Was meint Ihr? Bin ich mit meinen Überlegungen auf den richtigen Weg? Würde mich freuen wenn ich von euren Erfahrungen profitieren kann, bevor ich Geld für Dinge ausgebe, die dann nicht die gewünschen Ergebnissebringen.

Besten Dank & viele Grüße aus der Eifel

Iltis

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Corinna
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Re: Anfänger sucht Rat

Beitrag von Corinna » Samstag 15. Februar 2020, 11:29

Herzlich Willkommen im Lumix-Forum.

Wildvögel, bei denen es dir eher um Dokumentation als um perfekte Bildqualität geht?
Da würde ich dir zu einer Bridgekamera mit sehr viel Zoom raten.
Spontan fällt mir die Nikon P1000 ein, die - umgerechnet auf Kleinbild - 3.000 mm Brennweite hat.

Viele Grüße Corinna
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phoenix66
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Re: Anfänger sucht Rat

Beitrag von phoenix66 » Samstag 15. Februar 2020, 14:28

Hallo,

herzlich willkommen im Forum. Leider muss ich sagen, dass du den Weg von der Corinna beschreiten musst. Auch ich wollte mit einer preiswerten Systemkamera das machen, was du vor hast. Ich bin sehr schnell auf eine Bridgekamera umgestiegen, weil das mit der Systemkamera preisgünstig nicht zu machen ist. Die vorgeschlagene Nikon P 1000 hat zwar die genannte Brennweite, aber damit hängen dir 1,4 kg um den Hals und beim Kauf wirst fast einen Tausender los.
Ich habe die Vorgängerin P 900, die völlig ausreichend ist.

Gruß Martin
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Horka
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Re: Anfänger sucht Rat

Beitrag von Horka » Samstag 15. Februar 2020, 15:40

Guck Dir hier die BIF- und BNIF-Bilder an und mit welchen Geräten sie gemacht worden sind. Versuch' die EXIF auszuwerten.

Horst
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Jock-l
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Re: Anfänger sucht Rat

Beitrag von Jock-l » Samstag 15. Februar 2020, 20:37

Das ist ein sehr vernünftiger Ratschlag- da dürfte sehr schnell ersichtlich werden, daß es erst oberhalb 300mm interessant wird.
Im bürgerlichen Leben ist Jürgen ein Allerweltsvorname, in Foren (oft vergeben) nutze ich Jockel in einer leicht veränderten Schreibweise -> Jock-l ;)
Mehr Lametta ist da nicht :lol:

Iltis
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Re: Anfänger sucht Rat

Beitrag von Iltis » Sonntag 16. Februar 2020, 11:33

Besten Dank für die wertvollen Hinweise! Zumal die alle in die gleiche Richtung gehen. :) Ich hatte die Superteles von Nikon eigentlich außen vor gelassen, da der Autofokus recht langsam sein soll. Aber offenbar ist der Faktor Zoom hier entscheident. Habe eben gesehen das es jetzt aktuell eine Nikon P 950 gibt. Ich werden mal in die Richtung weiter überlegen...
..

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Corinna
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Re: Anfänger sucht Rat

Beitrag von Corinna » Sonntag 16. Februar 2020, 11:45

Iltis hat geschrieben:
Sonntag 16. Februar 2020, 11:33
..., da der Autofokus recht langsam sein soll...
Ich fotografiere Wildvögel meist nicht im Flug, sondern irgendwo sitzend. Dann kommt es nicht auf die Geschwindigkeit des Autofokus an, sondern darauf, dass der Fotograf punktgenau auf den Vogel und nicht auf irgendwelche Zweige fokussiert.
Hier ein Beispielsfoto, mit meinen maximal möglichen 600mm Brennweite aufgenommen. In solchen Situationen wünsche ich mir immer mehr Brennweite, um die Vögel größer ins Bild zu bekommen.
P3190023 verkleinert.JPG
P3190023 verkleinert.JPG (440.3 KiB) 302 mal betrachtet
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hans_01
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Re: Anfänger sucht Rat

Beitrag von hans_01 » Sonntag 16. Februar 2020, 18:18

Hallo Iltis,

den erforderlichen Brennweiten-Bereich kann man vorab beplanen.

Wie weit sind die Vögel entfernt (Entfernungsbereich von bis) ?
Wie groß sind diese Vögel in der Natur ?

Wie groß sollen diese Vögel auf deinem Bildschirm erscheinen (Pixelbreite x Pixelhöhe) ?

Mit diesen Angaben müsste sich was berechnen lassen.

Vielleicht weiß jemand von den Mitlesen hier, ob so ein Berechnungs-Thema schon mal in diesem Forum thematisiert worden ist.

Bitte melden. Danke.

SG
Hans

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Horka
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Re: Anfänger sucht Rat

Beitrag von Horka » Sonntag 16. Februar 2020, 18:38

Das lässt sich berechnen. Aber bis ich die Höhe der Vögel mit dem Zollstock und die Entfernung mit dem Messband bestimmt habe, sind sie wohl weg. :|

Ernsthaft: Das ist nur interessant, wenn die Vögel und der Fotograf immer dieselbe Position einnehmen. Eher unwahrscheinlich. Man nimmt man ein Zoom oder behilft sich mit Croppen.

Horst
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Der GImperator
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Re: Anfänger sucht Rat

Beitrag von Der GImperator » Sonntag 16. Februar 2020, 20:44

(Wie die Alteingesessenen ja zu Genüge von mir wissen) bin ich bei dem Thema (kleine) Vögel ja mal sowas von raus.
Ne Meinung hab ich trotzdem :P

Deine Wahl GX80 + 100-300mm finde ich an sich sinnvoll.
(Außer Vollformat) mit einer GX80 das leistungsstärkste panasonische Sensormaß gewählt. Beim späteren Croppen der Bilder (Bildgestaltung + "zusätzliches Näherholen der Hauptobjekte/Vögel") macht sich das größere Potential bei der Auflösungsdarstellung (im Vergleich zu den kleineren 1" und 1/2,3"-Sensoren von Pana) positiv bemerkbar (in der Bildgüte).
Dazu ist die GX80 zu nem recht kleinen Preis zu haben. Hier wird auch deinem Anliegen "Anfänger braucht was zum Einsteigen" Rechnung getragen. (Und nicht nur sprichwörtlich :P )
Ebenso verhält es sich mit dem 100-300. Wenn man Supertelebrennweiten benötigt, aber (noch?!) nicht allzu tief in den Klingelbeutel greifen will (aus verständlichen Gründen), gibts doch nix passenderes. Die Abbildungsleistung ist echt gut; für das Geld und das starke Angebot eines weiten Zoombereich mit bombastischem Teleende (600mm KB) sowieso.
Sehr oft (meistens) wirst du wohl am Tele-Maximum hängen bleiben bei derlei Motiven. Ich hab bei dem Thema echt nicht viel Erfahrungswerte (über die Jahre hier mal eins, da mal eins), aber 250, 300mm (plus späteres Croppen) sollten doch schon sehr brauchbar sein.

NICHT im Widerspruch dazu steht sicherlich, daß man bei so nem Thema natürlich gar nicht genug (langen) optischen Zoom haben kann...... und das 100-400er sicherlich nochmal ne ganz andere Kajüte ist, als das 100-300.
Aber das 100-300 verträgt sich mit deinem Anliegen, ein dafür brauchbares System zu nem übersichtlichen Preis zu bekommen, mit welchem du dich auch "solide" und mit Freude den Mitten und Tiefen des Hobbies annähern kannst (so du Feuer fangen solltest).
Das 100-400 verträgt sich (wg. Preisschild) halt nicht. ;) :P
UND: GX80 + 100-300 = Dual IS :idea: :!:
An dieses mächtige Stabilisierungspotential kommen doch die Stabis der Ultratelezoom-Bridges bestimmt nicht ran. Und in den hier besprochenen Regionen 200, 300, 400.....mm ist Stabilisierung doch das A und O.
Wildlife schießen während einer Tour/Exkursion heißt für mich eher "aus der Hand". Stative taugen wohl eher für stationäre Spezialisten, die z.B. Brutplätze, Einflugschneisen etc. beobachtend belagern und genau wissen, was sie wollen und was sich wie und wann bei den Motiven so abspielt.
Oder ?!?!? :? ;)

Von mir jedenfalls gibts mal n Haken/Kreuzchen/Kringel PRO deiner Ursprungsidee :mrgreen: .
100-300 verkaufen und einen der beiden speziellen Spezialisten (200mm f2.8 oder 100-400mm) im Bereich Supertele ins Auge fassen, kannste ja immer noch, solltest du dich weiter vertieft haben und noch mehr Bildquali wollen bzw. dann genau weißt, welche BW (und Lichtstärke) du brauchst/willst.

Horka hat geschrieben:
Sonntag 16. Februar 2020, 18:38
Das lässt sich berechnen. Aber bis ich die Höhe der Vögel mit dem Zollstock und die Entfernung mit dem Messband bestimmt habe, sind sie wohl weg. :|

Ernsthaft: Das ist nur interessant, wenn die Vögel und der Fotograf immer dieselbe Position einnehmen. Eher unwahrscheinlich. Man nimmt man ein Zoom oder behilft sich mit Croppen.
Horst
Ja, der Hans.......... :mrgreen:
Du (Hans) bist mir gerade in dieser "FZ1000-Problem"-Thread als gewissenhaft-systemischer Empiriker aufgefallen :P ;)
Wir haben in der Forengemeinde ja bereits einige Kollegen, die sehr offensichtlich den mathematisch/physikalischen Wissenschaften nahe stehen......
..... aber SOOOOO ne theoretische, mathematische Vorbereitungs-Orgie (wie deine vorgeschlagenen Berechnungsaufbauten) gibt sich hier in der Praxis sicher keiner (lapidar gesagt) :!:
Manchmal hilft auch einfach rausgehen und losfeuern (hab ich mal wen flüstern hören 8-) )
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hans_01
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Re: Anfänger sucht Rat

Beitrag von hans_01 » Dienstag 18. Februar 2020, 21:27

So, dieses Thema wurde offensichtlich abgewürgt.

Ja, Der GImperator und der Horka.

Es ist sehr interessant was Ihr beide aus diesem Thema gemacht habt.

Ein Hobby-Ornithologe, namens "Iltis", möchte seine Beobachtungen photographisch dokumentieren, und frägt deshalb im Lumix-Forum nach, zwecks Kamera-Beratung.

Das Beschaffungs-Budget sollte zunächst niedrig bleiben.

Mit der GX80 plus einem G Vario 100-300 hat er schon eine Vor-Auswahl getroffen.

Er möchte, nach eigenen Aussagen, von den Forums-Erfahrungen profitieren, bevor er für einen "Fehlkauf" unnötig Geld ausgibt.

Die Erst-Aussagen empfehlen richtigerweise möglichst viel Zoom zu kaufen.

Corrina zeigt ein sehr schönes Blaumeisen-Foto mit einer KB-Brennweite von 600 mm.
Und sie weißt zugleich darauf hin, dass oft noch mehr Brennweite wünschenswert sei, damit die Vögel noch größer abgebildet werden können.

Dann kommt mein konstruktiver Beitrag zwecks bedarfsorientierter Lösungsfindung.

Ich habe darauf hingewiesen, dass man den erforderlichen Brennweiten-Bereich beplanen (berechnen) kann.

Mit 3 einfachen Fragen möchte ich beim Anfrager "Iltis" ein Einsatz-Szenario festlegen.

In welcher Entfernung sind die Vögel ca. (20 m, 40 m, ... )?
Wie groß sind die Vögel (Eisvogel, Albatros, .... ) ?
Wie groß sollen die Vögel auf dem Bildschirm dargestellt werden (z. B. 1/4 des HD-Bildschirm, Hinweis, in diesem Zusammenhang könnte man den Eisvogel auch gleich mit 250 dpi in Lebensgröße ausdrucken) ?

Mir geht es nur darum, dass berechnet wird, welche Brennweite kameraspezifisch eingekauft werden muss, damit der Vogel in der gewünschten Größe auf dem Bildschirm angezeigt wird.

Horka hat die Aufgabe offenbar falsch verstanden, und antwortet einfach:
"Man nimmt ein Zoom oder behilft sich mit Croppen."

Dabei ist Zoom doch keine bestimmte Brennweite,
und Croppen hilft nichts, wenn das Objekt auf dem Foto zu klein ist,

Und wo soll man ein Zoom nehmen, wenn es doch erst gekauft werden soll !!

Und dann kommt Der GImperator.

In meine 3 einfachen Fragen interpretiert er irgend was Schlimmes hinein, dass er gleich folgenden "Aufschrei" von sich gibt:

"..... aber SOOOOO ne theoretische, mathematische Vorbereitungs-Orgie (wie deine vorgeschlagenen Berechnungsaufbauten) ..."

Wo ist in meinen Fragen "SOOOOO ne theoretische, mathematische Vorbereitungs-Orgie" zu sehen ?
Wo sind die "vorgeschlagenen Berechnungsaufbauten" ?

Und dann nennst du mich einen Empiriker, da solltest dich vielleicht noch einmal erkundigen, was dieses Wort überhaupt bedeutet.

Und dann kommt von dir noch diese komische Bemerkung, dessen Sinn/Hintergrund du hoffentlich selber kennst/weißt oder auch nicht.

"Wir haben in der Forengemeinde ja bereits einige Kollegen, die sehr offensichtlich den mathematisch/physikalischen Wissenschaften nahe stehen...... "

Das Lumix-Forum ist ein technisches Forum,
da ist es auffällig wenn eine Person wie du, seit 8 Jahren dabei ist,
aber offensichtlich einfachste Kamera-Technische Grundlagen nicht kennt.

Du machst dich über Leute lustig , weil diese kompetent und zielgerichtet technische Probleme von (Erst-)Foristen analysieren, und sich bemühen, die Ursachen aufzuspüren.

Wer Leute lächerlich macht, die versuchen für Qualität im Lumix-Forum zu sorgen, der macht sich vor den kompetenten Mitlesern selber lächerlich.

Diese Leute, über die du so verächtlich redest, haben vielleicht eine sehr umfangreichen solide technische Ausbildung, die dir offensichtlich fehlt.

Du bist seit 22.06.2012 dabei, hast 7868 Beiträge, 1,23% Gesamtbeitrag, 2,81 pro Tag.

Horka hat auffällig die gleichen Daten wie du, einschließlich seiner Antwort-Qualität zu diesem Thema.

Beitrag pro Tag: Quantität soll nicht vor Qualität gehen !!

Zu meinen obigen Fragen, ich habe in Klammern gleich mögliche Antworten dazu geschrieben.

Mit nur 3 Informationen ist das Einsatz-Szenario umrissen, und in 5 Minuten ist die erforderliche kameraspezifische Brennweite berechnet.

Aber man / Mann / Frau kann dies nur berechnen:
wenn man den einfachen 3-Satz beherrscht,
wenn man Grundkenntnisse hat,
- über Bildschirm-Pixel,
- über Sensor-Pixel,
- über Sensor-Breite,
und überhaupt weiß, was die Brennweite in der Kamera bewirkt.

Es geht hier nur um die Grundlagen 3-Satz-Rechnung (Mathematik) und um die Grundlagen Brennwert-Optik (Physik).

Deutschland ist ein Hochtechnologie-Land, und da gibt es Firmen, die haben Technische Planungen.
In diesen Planungs-Abteilungen werden zig-Millionen teure Anlagen beplant, aufgebaut und in Betrieb genommen.
Physik, Mathematik, Informatik, Prozesstechnik, Netzwerktechnik, und noch vieles mehr ist da erforderlich.
Zig Giga-Byte an Software ist notwendig und wird programmiert.

Da wird nicht das 3-fache an Material gekauft und rum probiert.
Wer so arbeitet, der ist ganz schnell vom Markt verschwunden, und es gibt wieder weitere Arbeitslose.

Wer in so einer Abteilung arbeitet, der lässt sich in der Pause gerne von so einer einfachen Pixel-Berechnung zerstreuen.

Nun wieder zurück zu unserem Thema.
Wenn ich weiß, was ich pixelgenau auf dem Bildschirm angezeigt haben will,
und ich weiß, dass das Bildschirm-Pixel 1:1 vom Sensor-Pixel versorgt werden muss,
dann muss ich nur noch für die erforderliche Optik sorgen, das das Kamera-Pixel genau mit dem Flächenpunkt des Vogels beleuchtet wird, denn ich später auf dem Bildschirm-Pixel sehen möchte.

Will ich z. B. den Vogel maßstabsgetreu mit 250 dpi ausdrucken,
dann muss ich wissen, dass 1 dpi 0,1 mm sind.

D. h. der Vogel muss über die Kamera-Optik so auf den Kamera-Sensor projiziert werden, dass jeder einzelne 0,1 mm große Vogel-Oberflächenpunkt, genau auf einem Sensor-Pixel in der Kamera abgebildet wird.

Vom Sensor wird dann der Vogel, Pixel für Pixel auf die SD-Karte geschoben.

Und von der SD-Karte geht dann das Pixel-Foto 1:1 auf den Bildschirm.

Ich muss nur dafür sorgen, das das Bild auf dem Bildschirm 1:1 angezeigt wird.

Dazu muss z. B. in Win10, in der Fotos-App, mit der re. Maustaste "Tatsächliche Größe anzeigen" angewählt werden.

Ich bin jetzt auf die weitere Entwicklung dieses Themas gespannt.

Sollten mir Konzeptfehler unterlaufen sein, dann bitte ich um konstruktive Hinweise.

Aber zunächst muss auch der Praxistest bestanden werden !

Der nächste Entwicklungsschritt ist dann eine "Kamera-abhängige Pixel-Brennwert-Konstante".

Damit kann jeder in 5 sec. seine aktuell-erforderliche Optik berechnen.

SG
Hans

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Re: Anfänger sucht Rat

Beitrag von Jock-l » Dienstag 18. Februar 2020, 22:04

Abseits all dieser Punkte- wie sieht es mit Tarnung vor Ort aus ? Kleines Beobachtungszelt, Klapphocker rein, lange Zeit ansitzen... wenn es ruhig bleibt kommen die Vögel schon näher. Getreu dem Motto "Man geht nicht dem Vogel entgegen, er kommt zu uns".

Ein Beispiellink, wegen Größe/Gewicht, um den Vorschlag zu visualisieren ;)
Im bürgerlichen Leben ist Jürgen ein Allerweltsvorname, in Foren (oft vergeben) nutze ich Jockel in einer leicht veränderten Schreibweise -> Jock-l ;)
Mehr Lametta ist da nicht :lol:

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Re: Anfänger sucht Rat

Beitrag von Der GImperator » Dienstag 18. Februar 2020, 22:05

Verzeihe, dass ich dich nicht komplett durchgelesen habe.
Wie du mir, so ich dir ? Aus meiner Sicht hast du definitiv was völlig Falsches in meinen Kommentar hineininterpretiert.
Ich gönn dir deinen, gönn du mir meinen !? Und uns einfach nicht mehr lesen !?!?!!! (vielleicht ne Typenfrage. Ich find deine Schreibe gruselig zu konsumieren. Geht manchem bei meinem Kram bestimmt auch so. Live and let live.)
Ich ignoriere deinen Kommentar und bestätige dem/der Hilfesuchenden, zu meinem "Tipp" zu stehen (der ja keinen Anspruch drauf hat, "Gesetz" zu sein ;) ) und verbleibe mit Friede, Freude, Eierkuchen :P
G70_Pana 14-140II_Pana 42.5 f1.7_Samyang 7.5mm f3.5_Oly m.zuiko 7-14mm f2.8_FZ150
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Gamma-Ray
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Re: Anfänger sucht Rat

Beitrag von Gamma-Ray » Dienstag 18. Februar 2020, 22:54

Ich gehe die Sache mal durch so an, dass man mit 300 mm an der GX80 immer noch die Möglichkeit hat in der Bildbearbeitung, wie es hier schon vorgeschlagen wurde (heranzoomen).

Eine GX80 + Objektiv 100-300 mm ist für die Dokumentation sicherlich eine gute Idee, dann kann man später noch ein 12-60 oder 14-140 dazu kaufen.

Kosten neu etwas über 800 Euro (290 € Gehäuse + 520 € Objektiv)

https://www.foto-mundus.de/digitalkamer ... 0-gehaeuse

Ich würde das auch nicht so abwerten, von wegen ist nur für die Dokumentation, denn auch da will man schon eine gute Abbildungsleistung haben.
Und mit dem doppelten Verwacklungsschutz kann man auch mal eher den Objekten der Begierde folgen und draufhalten ohne Stativ.

Also ich persönlich finde die Grundidee des TE auf jeden Fall gut. ;)
Beste Grüße von Roland
----------------------------------------------------------------
GX80; G81+Lens: 12-60mm; 14-140mm; 100-300mm; 15mm F1,7; Oly 9-18mm; Samyang 7,.5mm
Meine Website: https://www.silent-genius.com / Mein Flickr / Mein Fluidr

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mopswerk
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Re: Anfänger sucht Rat

Beitrag von mopswerk » Dienstag 18. Februar 2020, 22:55

Kein Grund, die Koforenten anzugehen, ich lese bei denen immer gerne mit ... außerdem bekommt man hier eher mehr Kollateralinfos denn zielgerichtete Antworten. Kein Grund, seitenlange Flames zu schreiben.
Breite eines Objektes zum Aufnahmeabstand und Zollstöcke gab es gerade kürzlich:
https://lumix-forum.de/viewtopic.php?f= ... 89#p658483
(Dort auch mal die Links anschauen)
Und hier mal der 10cm breite Vogel auf den MFT Sensor abgebildet, in Abhängigkeit vom Aufnahmeabstand (Abszisse), und welche Brennweite vonnöten wäre (Ordinate):
20200218_2248_51.jpg
20200218_2248_51.jpg (41.99 KiB) 124 mal betrachtet
-> Mit einer 300mm Scherbe muss man dem Flatterviech schon auf 2,5m auf das Gefieder ranrücken, um das Format füllend abzubilden. Alles jenseits der 400mm gibt es nicht im Angebot ... Kompromisse vonnöten.
Viele Grüße,Henrik | 500px | Instagram | ohne MFT unterwegs

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