nachdem meine treue Nikon P900 nach 7 Jahren leider mit einem Sensordefekt den Geist aufgegeben hat, bin ich nun bei der Lumix FZ82D gelandet. Da ich viel unterwegs bin (Flugzeuge, Zoo, Landschaften beim Spazierengehen), schätze ich das Konzept der Bridge-Kamera nach wie vor sehr.
Zwar nutze ich für andere Zwecke auch eine Nikon D5600, möchte aber bei der FZ82D das Maximum aus den JPEGs "out of camera" herausholen. Die Nikon P900 bot ja ohnehin kein RAW an, weshalb ich diesen Workflow gewohnt bin. Erste Versuche mit RAW-Entwicklung bei der Lumix haben mir zudem gezeigt, dass ich da noch viel zu lernen habe.
Mein Ziel ist es, den bei Panasonic oft zitierten „Aquarell-Effekt“ (durch zu starke interne Rauschminderung) so weit wie möglich zu minimieren.
Dazu habe ich ein paar gezielte Fragen an die erfahrenen FZ-Nutzer hier:
- Bildstil-Tuning: Welche Werte nutzt ihr bei der Rauschminderung (NR) und Schärfe im JPEG-Menü? Ich tendiere aktuell dazu, NR stark zu reduzieren (-5), um Details zu retten. Wie sind da eure Erfahrungen?
- ISO-Grenze: Wo liegt für euch der "Point of no Return", an dem die Bildqualität für Ausdrucke oder größere Monitore zu stark einknickt?
- Objektiv-Güte: In welchem Blendenbereich (Sweet Spot) liefert die FZ82D über den Zoomverlauf die knackigste Schärfe?
- Zusatzfeatures: Nutzt ihr "i.Auflösung" oder "i.Dynamik" dauerhaft, oder verschlimmbessern diese Funktionen das JPEG eher?
Viele Grüße,
Dirk