hab da evtl. mal eine etwas ungewöhnlichere Frage. Es geht darum, dass ich mit einer Kamera Bilder von Plasmen aufnehmen will. In dem Fall handelt es sich um eine Canon EOS 400D.
Jetzt ist es so, dass ein Plasma typischerweise (bzw. ist das zumindest in dem Fall so) nicht nur im sichtbaren Bereich strahlt, sondern auch sehr stark im UV Bereich. Um optische Analysemethoden zu ermöglichen ist ein Glas aus CaF2 verbaut, d.h. das UV Licht wird auch nicht absorbiert (im Grunde lässt CaF2 quasi alles Licht durch, bis tief in den infraroten Bereich).
Ich meine nun irgendwo hier (oder sonstwo im Internet) gelesen zu haben, dass die Hersteller ohnehin UV Filter vor die Sensoren bauen, ich konnte in den Spezifikationen im Handbuch allerdings nichts dazu finden. Hier werden im Wesentlichen zwei Filter genannt, welche fest verbaut sind, ein "RGB-Grundfarbenfilter", von dem ich leider noch nicht genau herausfinden konnte, was der tut (nur, dass das eine ganz tolle Technologie ist, Marketing...
Ist der RGB Filter der, der auch UV-Licht filtert? Oder ist das nochmal ein zusätzlicher Filter, der aber nicht erwähnt wird?
Evtl. müssen ohnehin Graufilter dazugekauft werden, da die Stärke der Strahlung zu hoch sein könnte um vernünftige Bilder zu machen, aber das muss ich noch testen. Ein UV Filter vor dem Objektiv würde aber auch prinzipiell erstmal gar nichts schaden, oder?
Ich würde in dem Fall einfach schauen, dass ich ein Filterset bestelle, welches sowohl Grau- als auch UV-Filter enthält.
Würde mich aber dennoch interessieren, ob das überhaupt notwendig ist. Auch wie das mit den Objektivgläsern ist. Wenn das normales SiO2-Glas ist, dürfte das doch auch UV-Licht absorbieren, oder nicht?
Gruß