Kit-Linse ausreichend?

Hier geht`s um die "Augen" für die Lumix G-, GH-, GF- und GX-Modelle. Alles rund um die Micro-Four-Thirds-Linsen von Panasonic, Olympus, Leica, Voigtländer und Co.
Lenno

Re: Kit-Linse ausreichend?

Beitrag von Lenno » Samstag 16. August 2014, 14:33

Fotos, die von vorn bis hinten scharf sind (wie scharf tatsächlich auch immer), bieten dem Auge meist keinen Halt und sind oft langweilig. Worauf soll das Auge fokussieren? Was ist wichtig im Bild?
Das kann ich so machen, wenn ich wirklich etwas habe, das als Hauptmotiv klar ersichtlich ist.

Bei Landschaftsaufnahmen ist das aber selten der Fall, da irgendwie alles wichtig ist, man möchte ja die Landschaft darstellen wie sie ist,
mit all ihren Bäumen, Sträuchern, Flüssen, Bergen etc.

Da unser Auge in der Lage ist in Bruchteilen von Sekunden auf den Bereich scharfzustellen wo man gerade hinblickt, ist es bei Landschaftsaufnahmen
eben wichtig, wenn möglich von vorne bis hinten alles scharf abzubilden, weil das dann nachher unserem sehen entspricht, genau wie in der Landschaft sehe ich dann jeden Punkt egal wo ich hinschaue.

Ein gutes Objektiv vorrausgesetzt.

ThomasT
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Re: Kit-Linse ausreichend?

Beitrag von ThomasT » Samstag 16. August 2014, 15:28

fth hat geschrieben: Genau das ist der Punkt: Das menschliche Auge empfindet "eine leichte, aber erkennbare Unschärfe im Vordergrund" als wesentlich störender als eine Unschärfe im Bildhintergrund.
Das kommt drauf an, finde ich. Ein unscharfer Ast im Vordergrund stört nicht.
Ich hab mal ein Bild von einer Landschaft gesehen, wo der Photograph bewusst die Blumen der Blumenwiese im Vordergrund scharf hatte, aber die Landschaft unscharf, aber noch erkennbar. Also kein Bokehmatsch. Mich hat extrem gestört, dass das Bild nicht durchgehend scharf ist.
fth hat geschrieben: Worauf soll das Auge fokussieren? Was ist wichtig im Bild?
Das Auge fokussiert immer auf den Bildschirm oder das Papier. Egal of es da scharf oder unscharf ist.

Und zum Stilmittel der Unschärfe: es gibt noch mindestens 3 andere Möglichkeiten, das Auge aufs Hauptmotiv zu lenken, als die gehypte Holzhammermethode, nur das Hauptmotiv scharf zu machen. Das sind Konstrast (z.B. das Hauptmotiv heller), Perspektive (Freistellen mit Weitwinkel indem man den Hintergrund optisch weiter entfernt und verkleinert), und Bildgestaltung (z.B. dass Linien auf das Motiv hinweisen).
Lumix G3, GF3
Blackmagic Pocket Cinema Camera (super16 sensor, Cropfaktor 2.88 KB)
Panasonic 7-14, Laowa 7.5 mm, SLR Magic Hyperprime 12 mm, Panasonic 14-42, Sigma 19, Panasonic 20, Panasonic 45-150
Pentacon 29/f2.8, Pentacon 50/f1.8, Pentacon 135/f2.8

fth
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Re: Kit-Linse ausreichend?

Beitrag von fth » Samstag 16. August 2014, 19:16

Lenno hat geschrieben:
Fotos, die von vorn bis hinten scharf sind (wie scharf tatsächlich auch immer), bieten dem Auge meist keinen Halt und sind oft langweilig. Worauf soll das Auge fokussieren? Was ist wichtig im Bild?
Das kann ich so machen, wenn ich wirklich etwas habe, das als Hauptmotiv klar ersichtlich ist.

Bei Landschaftsaufnahmen ist das aber selten der Fall, da irgendwie alles wichtig ist, man möchte ja die Landschaft darstellen wie sie ist,
mit all ihren Bäumen, Sträuchern, Flüssen, Bergen etc.

Da unser Auge in der Lage ist in Bruchteilen von Sekunden auf den Bereich scharfzustellen wo man gerade hinblickt, ist es bei Landschaftsaufnahmen
eben wichtig, wenn möglich von vorne bis hinten alles scharf abzubilden, weil das dann nachher unserem sehen entspricht, genau wie in der Landschaft sehe ich dann jeden Punkt egal wo ich hinschaue.

Ein gutes Objektiv vorrausgesetzt.
Sehr viele Landschaftsaufnahmen kranken daran, dass der Fotograf eben meint, es wäre alles gleich wichtig. DAS führt dann schnell zu langweiligen Übersichtsbildern, vor allem, wenn Weitwinkel eingesetzt werden. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Frank

Lenno

Re: Kit-Linse ausreichend?

Beitrag von Lenno » Samstag 16. August 2014, 19:25

Also die Landschaftsaufnahmen die ich im Sinn habe, die wirken nie langweilig wenn alles erkennbar ist,
nein sie vermitteln ein Gefühl wie es vor Ort ausgesehen hat.

http://500px.com/photo/79787643/trafalg ... Landscapes
http://500px.com/photo/79793697/reflexi ... Landscapes
http://500px.com/photo/79801797/@@@-by- ... Landscapes
http://500px.com/photo/79838275/spring- ... Landscapes
http://500px.com/photo/79789351/tranqui ... Landscapes

und so weiter ....

An solchen Bildern kann ich mich nicht sattsehen, man kann ja auch Spannung in die Bilder bekommen durch lange Belichtungszeiten,
so das sich die scharfen Anteile von den unscharfen Anteilen z.B. des Wassers trennen, trotzdem sind Vordergrund und Hintergrund scharf.
Langweilig sind die gewiss nicht.

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Re: Kit-Linse ausreichend?

Beitrag von Horka » Samstag 16. August 2014, 22:46

fth hat geschrieben: Sehr viele Landschaftsaufnahmen kranken daran, dass der Fotograf eben meint, es wäre alles gleich wichtig. DAS führt dann schnell zu langweiligen Übersichtsbildern, vor allem, wenn Weitwinkel eingesetzt werden. Ausnahmen bestätigen die Regel.

Frank
Bei den meisten Landschaftsaufnahmen ist alles gleich wichtig, sonst wären sie keine Landschaftaufnahmen, sondern Blumen-, Berge-, Felder- Tier- oder Gebäudeaufnahmen mit unscharfem Vorder- und Hintergrund. Sie müssen durchgehend scharf sein!

Dass viele WW-Aufnahmen langweilig sind, hat nichts mit der Landschaft oder durchgehender Schärfe zu tun, sondern mit dem Fotografen, der den notwendigen Vorder- nicht mit dem Hintergrund -im Schärfebereich!- zusammenbringen kann.

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Re: Kit-Linse ausreichend?

Beitrag von fth » Sonntag 17. August 2014, 00:00

Lenno hat geschrieben:Also die Landschaftsaufnahmen die ich im Sinn habe, die wirken nie langweilig wenn alles erkennbar ist,
nein sie vermitteln ein Gefühl wie es vor Ort ausgesehen hat.

http://500px.com/photo/79787643/trafalg ... Landscapes
http://500px.com/photo/79793697/reflexi ... Landscapes
http://500px.com/photo/79801797/@@@-by- ... Landscapes
http://500px.com/photo/79838275/spring- ... Landscapes
http://500px.com/photo/79789351/tranqui ... Landscapes

und so weiter ....

An solchen Bildern kann ich mich nicht sattsehen, man kann ja auch Spannung in die Bilder bekommen durch lange Belichtungszeiten,
so das sich die scharfen Anteile von den unscharfen Anteilen z.B. des Wassers trennen, trotzdem sind Vordergrund und Hintergrund scharf.
Langweilig sind die gewiss nicht.
Pardon, aber diese kleinen Internetbildchen erlauben keinerlei Rückschluss auf die Bildschärfe. Bei den Fotos mit Felsformationen im Vordergrund ist der Hintergrund bestimmt nicht scharf - das geht mit Kleinbildbrennweiten wie einem 14er oder 17er einfach nicht. Gerade bei Landschaftsaufnahmen mit Superweitwinkeln und niedrigem Standpunkt hat der Fotograf bestimmt immer auf den bildwichtigen Vordergrund fokussiert. Der weit entfernte, nur klein abgebildete Bildhintergrund kann nicht knackscharf sein - und ist es auch nicht. Es ist eine Illusion, die ein Ausdruck spätestens jenseits der 30x40 cm zeigt.

Frank

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Re: Kit-Linse ausreichend?

Beitrag von available » Sonntag 17. August 2014, 08:22

fth hat geschrieben:Bei den Fotos mit Felsformationen im Vordergrund ist der Hintergrund bestimmt nicht scharf - das geht mit Kleinbildbrennweiten wie einem 14er oder 17er einfach nicht. Gerade bei Landschaftsaufnahmen mit Superweitwinkeln und niedrigem Standpunkt hat der Fotograf bestimmt immer auf den bildwichtigen Vordergrund fokussiert. Der weit entfernte, nur klein abgebildete Bildhintergrund kann nicht knackscharf sein - und ist es auch nicht. Es ist eine Illusion, die ein Ausdruck spätestens jenseits der 30x40 cm zeigt.

Frank
Der Fotograf sollte den Fokus hierbei genau auf die hyperfocale Distanz und nicht auf den Vordergrund legen. Alles andere wäre hier bei der Erwartungshaltung möglichst viel "scharf" abzubilden nicht optimal. Die Frage ist natürlich wie weit ein 14er oder 17er Kleinbild- oder Vollformatobjektiv abgeblendet wurde um dieses Ziel zu erreichen und das Bild nicht durch die Beugung negativ zu beeinflussen. Zu den Parametern habe ich oben schon einiges geschrieben.
Auch ist es eine Binsenwahrheit, dass es nur eine Schärfeebene gibt. Durch ein Abblenden wird lediglich eine annähernde Schärfe erreicht, die selbstverständlich bei großen Abzügen und Blick mit der Lupe zutage tritt.
Aber, es ist Stand der Technik. Das sind im weitesten Sinn auch Landschaftsaufnahmen.


Viele Grüße

Andreas
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Lenno

Re: Kit-Linse ausreichend?

Beitrag von Lenno » Sonntag 17. August 2014, 09:52

Bei den Fotos mit Felsformationen im Vordergrund ist der Hintergrund bestimmt nicht scharf - das geht mit Kleinbildbrennweiten wie einem 14er oder 17er einfach nicht. ....
Wo wir wieder beim Anfang wären, genau das meinte ich, auch mit dem 14er MFT Objektiv das ich habe, geht es jedenfalls nicht,
und mir genügt die Antwort die Andreas schon gegeben hat, das es Bauart bedingt nicht besser geht.
Das wollte ich wissen, und werde mich nach einem besseren Weitwinkelobjektiv umsehen, und mich bei Landschaftsaufnahmen nicht
mehr mit dieser Kit-Linse rumärgern.

Stattdessen werde ich solange, wie ich das im Urlaub auch gemacht habe, das 45 mm Objektiv nehmen, und die Bilder stitchen.
Mit diesem Objektiv erreiche ich eine ganz andere Schärfe (oder wenn du so willst Schärfeeindruck) als mit dem 14er. Ist zwar etwas
aufwendiger das ganze dann zu fotografieren, aber ich bin dann mit dem Ergebnis zufrieden.

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Re: Kit-Linse ausreichend?

Beitrag von Binärius » Sonntag 17. August 2014, 11:32

Gerade für diese Landschaftsaufnahmen gibt es im MFT-System eben z.Z. noch kein vernünftiges UWW Prime.
Das Olympus 1:2/12mm ist auf Grund der Miniaturisierung am Rand und in den Ecken auch nicht perfekt.
Für diesen Preis (ca. 900 Euro) erwarte ich aber in in jeder Hinsicht höchste Abbildungsleistung.
Ich weiß, ich nerve aber die Festbrennweiten müssen ja nun nicht zwangsweise verpancaket etc. werden.
Sigma hat hier in Sachen Größe, Preis und Leistung doch gezeigt was so alles geht.
Also her mit dem 1:2.8(3.5)/10mm. :mrgreen:
Gruß Binärius aka Jens

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Re: Kit-Linse ausreichend?

Beitrag von partisan » Sonntag 17. August 2014, 11:38

Vielleicht mag available ja mal schreiben - der das Fehlen einer guten WW-Brennweite bei mft ja auch immer bemängelt hat - wie sich das 12-40mm oly f 2,8 hier schlägt.

Interessiert wäre ich auch an einem Vergleich mit dem 7-14mm lumix, eventuell bei 12mm und 14mm?
Vielleicht kommst du Andreas ja mal dazu. :oops:

Ansonsten sehe ich mit dem 14mm auch keine Vorteile gegenüber meinem 12-32 Kit-Zoom. (Das dürfte auch für die anderen Kit-Zooms gelten)

Ok, bleibt die Lichtstärke des 14mm Lumix bei Indooraufnahmen, deshalb habe ich es jetzt auch wieder öfters in Gebrauch, v.a an der kleinen GM1 eben, passt so prima zum Konzept der cam.

LG ** mat
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Re: Kit-Linse ausreichend?

Beitrag von Berniyh » Sonntag 17. August 2014, 11:56

WW ist halt rein physikalisch schon schwerer umzusetzen. Der Blickwinkel ist sehr groß, die Perspektive soll aber nicht verzerrt werden. Gleichzeitig soll möglichst scharf abgebildet werden und das kombiniert mit Kompaktheit und Lichtstärke.

Mich wundert es jedenfalls nicht, dass dieses Minenfeld bisher nicht höchste Priorität bei den Objektivherstellern war. ;)
Immerhin aber gibt es ja Neuzugänge, wie die Samyang Reihe (wenn auch für APS-C designed) und das Panaleica 15mm. Mal schauen was die Zukunft noch so bringt. ;)
Kameras: G9, GM5
Objektive: 12-32mm/3.5-5.6, 12-60mm/2.8-4.0, 100-400mm/4.0-6.3, 15mm/1.7, 42.5mm/1.7, Kowa 8.5mm/2.8, Samyang 7.5mm/3.5 Fisheye, Voigtländer 25mm/0.95
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Re: Kit-Linse ausreichend?

Beitrag von Binärius » Sonntag 17. August 2014, 12:08

Berniyh hat geschrieben:...Immerhin aber gibt es ja Neuzugänge, wie die Samyang Reihe (wenn auch für APS-C designed) und das Panaleica 15mm. Mal schauen was die Zukunft noch so bringt. ;)
Das Samyang hat kein Filtergewinde und ist ein richtiger Klopper, passt irgendwie nicht zu MFT. GRRRR..... :x
Gruß Binärius aka Jens

Lumix FZ38 || Lumix G81 || Lumix G Vario 12-32mm || Lumix G Vario 45-150mm || Sigma 2.8/30/60mm ||
Kamlan 1.1/50mm MK2 || Olympus 8.0/9mm || Novflexar 5.6/400mm || Raynox-DCR 150/250

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Re: Kit-Linse ausreichend?

Beitrag von Berniyh » Sonntag 17. August 2014, 12:32

Binärius hat geschrieben:
Berniyh hat geschrieben:...Immerhin aber gibt es ja Neuzugänge, wie die Samyang Reihe (wenn auch für APS-C designed) und das Panaleica 15mm. Mal schauen was die Zukunft noch so bringt. ;)
Das Samyang hat kein Filtergewinde und ist ein richtiger Klopper, passt irgendwie nicht zu MFT. GRRRR..... :x
Das 10mm/2.8 hat keins, das 12mm/2.0, welches ich auf Grund der optischen Eigenschaften ohnehin bevorzugen würde, hat ein Filtergewinde, allerdings 67mm.

Werde es mir aber trotzdem nicht kaufen, hauptsächlich, da es mich optisch nicht überzeugt. Auf vielen der Bilder, die ich bisher gesehen habe, sieht man Aberration, die Schärfe am (MFT-)Rand ist auch nicht gerade toll. Verzeichnung ist nicht ganz so schlimm wie beim 15mm/1.7, trotzdem würde ich dann doch eher die 150€ drauf legen und das etwas engere 15mm nehmen, welches zumindest auch etwas kompakter ist und homogener abzubilden scheint.

Momentan wähle ich die Alternative mir gar kein Objektiv zu kaufen und mit dem zu leben was ich hab. ;)
Kameras: G9, GM5
Objektive: 12-32mm/3.5-5.6, 12-60mm/2.8-4.0, 100-400mm/4.0-6.3, 15mm/1.7, 42.5mm/1.7, Kowa 8.5mm/2.8, Samyang 7.5mm/3.5 Fisheye, Voigtländer 25mm/0.95
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Re: Kit-Linse ausreichend?

Beitrag von fth » Sonntag 17. August 2014, 13:26

Lenno hat geschrieben:
Bei den Fotos mit Felsformationen im Vordergrund ist der Hintergrund bestimmt nicht scharf - das geht mit Kleinbildbrennweiten wie einem 14er oder 17er einfach nicht. ....
Wo wir wieder beim Anfang wären, genau das meinte ich, auch mit dem 14er MFT Objektiv das ich habe, geht es jedenfalls nicht,
und mir genügt die Antwort die Andreas schon gegeben hat, das es Bauart bedingt nicht besser geht.
Das wollte ich wissen, und werde mich nach einem besseren Weitwinkelobjektiv umsehen, und mich bei Landschaftsaufnahmen nicht
mehr mit dieser Kit-Linse rumärgern.

Stattdessen werde ich solange, wie ich das im Urlaub auch gemacht habe, das 45 mm Objektiv nehmen, und die Bilder stitchen.
Mit diesem Objektiv erreiche ich eine ganz andere Schärfe (oder wenn du so willst Schärfeeindruck) als mit dem 14er. Ist zwar etwas
aufwendiger das ganze dann zu fotografieren, aber ich bin dann mit dem Ergebnis zufrieden.
Diesen Aufwand betreibe ich nur, wenn ich vorhabe, echte Panoramafotos zu schießen. Dann allerdings bevorzuge ich das 1,7/20 mm von Panasonic hochkant an einem (nicht mehr produzierten) Mini-Kiss-Nodalpunktadapter von PT4Pano, der auf dem Mini-Rotator vom gleichen Hersteller sitzt. Das sichert 100-prozentig perfekte Anschlüsse von Bild zu Bild, egal, aus wie vielen Einzelbildern das Reihenpanorama besteht

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Re: Kit-Linse ausreichend?

Beitrag von Binärius » Sonntag 17. August 2014, 13:28

Berniyh hat geschrieben:...Momentan wähle ich die Alternative mir gar kein Objektiv zu kaufen und mit dem zu leben was ich hab...
Genau so geht es mir auch, bleibt mein Sparschwein eben am leben.
Vielleicht wollen die ja auch nichts verkaufen. :D
Gruß Binärius aka Jens

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