Mal etwas zum Nachdenken

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wozim
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Mal etwas zum Nachdenken

Beitrag von wozim » Dienstag 15. September 2015, 19:31

http://www.docma.info/blog/das-hat-doch ... ie-zu-tun/" onclick="window.open(this.href);return false;" onclick="window.open(this.href);return false;
Gruß Wolfgang

https://www.flickr.com/photos/fz100/

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dietger
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Re: Mal etwas zum Nachdenken

Beitrag von dietger » Dienstag 15. September 2015, 19:38

Brauche ich nicht nachdenken, dass unterschreibe ich sofort !


Dietger
Lumix G9, GX8 und GX80, Lumix X Vario 2,8/12-35mm, Leica DG Summilux 1,7/15mm, Lumix 4-5,6/35-100mm, Leica DG Vario-Elmar 4-6,3/100-400mm, Leica DG Vario-Elmarit 2.8-4 /12-60mm. Sigma 2,8/60mm, Lumix 4/7-14mm, Olympus Makro 2,8/60mm.

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magle
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Re: Mal etwas zum Nachdenken

Beitrag von magle » Dienstag 15. September 2015, 19:42

Hallo Wolfgang,

der blog regt sehr zum Nachdenken einer Toleranz gegenüber anderen Arbeiten an.

Am wichtigsten finde ich den letzten Satz
"Und vor allem, verlieren Sie nicht den Spaß an dem, was Sie tun""
Zuletzt geändert von magle am Dienstag 15. September 2015, 20:09, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße,
Martin

Lumix S5 II, TZ202
Lumix S 18, S 50, S 85, S 20-60, S 70-300
Sigma 35, 20-200

Bilder gibt es hier

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Peter68
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Re: Mal etwas zum Nachdenken

Beitrag von Peter68 » Dienstag 15. September 2015, 19:43

Der Schreiber hat ja Recht.
Bildbearbeitung an sich ist ja kein Problem, bzw. sollte keines sein.
Denn die hat sich ja schon lange, mit beachtlichen Ergebnissen,
als eigene Kunstform durchgesetzt. Zudem hat es die, wenn auch auf
andere Weise und weniger eingreifend auch schon immer am Foto
gegeben.

Nicht ganz so "prickelnd" finde ich allerdings, wenn
man per EBV stark veränderte Bilder noch als Foto
ausgibt. Da sollte man dazu stehen,
dass es ein EBV-Kunstwerk ist. Wobei es allerdings auch schwierig
ist klare Trennlinien zu ziehen.
Gruß
Peter

http://www.fotocommunity.de/fotograf/se ... er/1823918" onclick="window.open(this.href);return false;" onclick="window.open(this.href);return false;" onclick="window.open(this.href);return false;

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lomix
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Re: Mal etwas zum Nachdenken

Beitrag von lomix » Dienstag 15. September 2015, 20:08

Leben und leben lassen...wie die Kölner sagen.
Was dem einen sein Uhl, ist dem anderen sein Nachtigall!
Auch die Beatles machten gute Musik, sagt ein Stonesfan! :lol:
Man kann/soll ruhig einen anderen Geschmack habe, aber den anderen respektieren! :D
Ohne Toleranz klappts auch nicht mit dem Nachbarn! :D
seit 10.8.2024 G9II
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veo
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Re: Mal etwas zum Nachdenken

Beitrag von veo » Dienstag 15. September 2015, 20:14

Danke, wozim, für's Reinstellen!
Die Welt ist voller solcher Aussagen. Einer der Vorläufer ist: Das hat doch nichts mit Kunst zu tun und wurde/wird auf die Fotografie bezogen. In diesem Jahr überraschte mich die große Anzahl der auf der NordArt präsentierten Arbeiten, die die ganze Palette der Lichtgestaltungstechniken zeigte. Wenn jemand über ein Werk sagt: "Das hat doch nichts mit Fotografie zu tun", sagt er doch nur: "Ich kann damit nichts anfangen". So what! Problematisch wird es erst, wenn machtvolle Gruppen in die Lage versetzt werden, solche Gedanken in Handlungen umzusetzen, die dem so Abgewerteten das Existenzrecht nehmen.
Zuletzt geändert von veo am Dienstag 15. September 2015, 20:18, insgesamt 1-mal geändert.
GX9+Vario 3,5/14-140+Vario 100-300+GII 1,7/20+M.Zuiko 1,8/45+Fisheye 8,0/9+Sigma 28-200 (Minolta adaptiert), TZ101, Sirui T-025X, Capture One 20
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Karoline
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Re: Mal etwas zum Nachdenken

Beitrag von Karoline » Dienstag 15. September 2015, 20:16

Ich bin etwas gespalten. Wie will man einem Satz: "Leben und Leben lassen" widersprechen. Und richtig ist natürlich, dass ein Hobby Spaß machen soll - und zwar dem, der es ausübt.

Mir gefällt aber nicht, dass einer Personengruppe quasi vorgehalten wird, dass sie mit ihrer Behauptung oder Frage, dass etwas keine Fotografie mehr sei, anscheinend nicht mehr up to date ist (Zitat: "befremdlich"). Das Problem aus meiner Sicht: Der Verfasser gibt selbst keine Definition, was Fotografie ist. Oder ist er so zu verstehen, dass etwa alles Fotografie ist, was im Laufe des Schaffensprozesses mit einer (dann noch "echten") Fotografie in Berührung gekommen ist? Das grenzt dann an Beliebigkeit. Vielleicht ist die Frage oder Behauptung dieser anscheinend Unbedarften doch nicht ganz unberechtigt?

Ich kann auch nichts daran finden, dass die Leute Fotos "der Realität" haben wollen. Der Verfasser auch nicht. Aber er muss den Leuten nicht unterstellen, dass sie nicht wissen, dass ein Foto kein Abbild der Realität ist. Vermutlich täte eine Nachfrage oder differenzierte Diskussion auf, dass die Leute meinen, dass sie Bilder so nahe an der Realität haben, wie es eben möglich ist, dass sie keine Verfremdungen wollen.

Also, während ich das schreibe, merke ich, dass mich der Artikel eher schlecht gelaunt macht. Aber richtig ist: Jeder soll nach seiner Fasson glücklich werden - und dabei andere nach Möglichkeit so wenig wie möglich beeinträchtigen. Auch die Fotografen nicht, die bei dem Verfasser nur in Anführungszeichen geführt werden.

P.S.: Ich weiß auch nicht, warum dazu überhaupt ein Artikel erforderlich ist. Da steht man doch drüber, wenn man als "richtiger" Fotograf von einem Anführungszeichen-Fotografen einen solchen Kommentar erhält.

P.P.S.: Man könnte auch positiv rangehen und sagen, dass die Vielfalt der fotografischen Produkte zugenommen hat, das begrüßen und dafür werben, dass das respektiert wird.
Viele Grüße
Karoline

Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche. (Che Guevara)
http://www.Karoline-Haustein.de
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irene49
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Re: Mal etwas zum Nachdenken

Beitrag von irene49 » Dienstag 15. September 2015, 21:08

Ich finde den Artikel auch nachdenkenswert, denn er fordert etwas, woran es heute in so vielen Bereichen mangelt. Toleranz gegenüber Dingen, die nicht der eigenen Meinung entsprechen. " Warum muss man verteufeln, was man selbst nicht mag?" - das ist ein Grundsatz, der vieles im Zusammenleben immens erleichtern würde. Ich kenne diese Problematik aus so vielen Bereichen. Man ist von etwas überzeugt, und jeder der nicht die gleiche Überzeugung hat, wird als ahnungslos, dumm, verantwortungslos und schlimmeres bezeichnet. Ganz schlimm wird es wenn sich dann noch Gurus finden, die entsprechende Heilslehren verkünden und Anhänger um sich scharen.

Ich sehe es als einen der wesentlichen Vorzüge dieses Forums, dass es weitgehend frei von solchen Dogmatismen ist. Es werden doch im großen und ganzen die unterschiedlichsten Herangehensweisen an die Fotografie akzeptiert - dabei sollten wir auch bleiben. Damit wir uns den Spaß an der Sache erhalten.
Viele Grüße

Irene
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UlrichH
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Re: Mal etwas zum Nachdenken

Beitrag von UlrichH » Dienstag 15. September 2015, 22:26

Ein von mir sehr geschätzter Fotograf hat in einer Ausstellung
tolle Fotos,durch Bildbearbeitung stark verändert,vorgestellt.
Starke Fotos,aber Fotografie?
Er selber spricht von: " Mit Fotos malen "

http://www.drlaufer.de/Neu/PlakatAustellung.jpg" onclick="window.open(this.href);return false;" onclick="window.open(this.href);return false;
Gruß Ulrich

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Lenno

Re: Mal etwas zum Nachdenken

Beitrag von Lenno » Mittwoch 16. September 2015, 07:37

Da bin ich eins mit Irene.

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Re: Mal etwas zum Nachdenken

Beitrag von Karoline » Mittwoch 16. September 2015, 08:06

HUH hat geschrieben:Ein von mir sehr geschätzter Fotograf hat in einer Ausstellung
tolle Fotos,durch Bildbearbeitung stark verändert,vorgestellt.
Starke Fotos,aber Fotografie?
Er selber spricht von: " Mit Fotos malen "

http://www.drlaufer.de/Neu/PlakatAustellung.jpg" onclick="window.open(this.href);return false;" onclick="window.open(this.href);return false;" onclick="window.open(this.href);return false;
Abgefahren, was der so macht!
Viele Grüße
Karoline

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Re: Mal etwas zum Nachdenken

Beitrag von GuenterG » Mittwoch 16. September 2015, 08:46

irene49 hat geschrieben:Ich finde den Artikel auch nachdenkenswert, denn er fordert etwas, woran es heute in so vielen Bereichen mangelt. Toleranz gegenüber Dingen, die nicht der eigenen Meinung entsprechen. " Warum muss man verteufeln, was man selbst nicht mag?" - das ist ein Grundsatz, der vieles im Zusammenleben immens erleichtern würde.
Wie wahr!
Aber genau das fällt verdammt vielen offensichtlich sehr schwer.
"War" ist übrigens ein Akronym und bedeutet "we are right" ;)
Liebe Grüße
Günter

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Horka
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Re: Mal etwas zum Nachdenken

Beitrag von Horka » Mittwoch 16. September 2015, 09:25

Karoline hat geschrieben:Ich bin etwas gespalten. Wie will man einem Satz: "Leben und Leben lassen" widersprechen. Und richtig ist natürlich, dass ein Hobby Spaß machen soll - und zwar dem, der es ausübt....

...Also, während ich das schreibe, merke ich, dass mich der Artikel eher schlecht gelaunt macht. Aber richtig ist: Jeder soll nach seiner Fasson glücklich werden - und dabei andere nach Möglichkeit so wenig wie möglich beeinträchtigen. Auch die Fotografen nicht, die bei dem Verfasser nur in Anführungszeichen geführt werden.

P.S.: Ich weiß auch nicht, warum dazu überhaupt ein Artikel erforderlich ist. Da steht man doch drüber, wenn man als "richtiger" Fotograf von einem Anführungszeichen-Fotografen einen solchen Kommentar erhält....
Ich stimme Dir sehr zu, Karoline.

Es ist immer einfach, Toleranz einzufordern (ohne nachzuweisen, dass man selbst tolerant ist). Die Zustimmung der Gutwilligen ist gewiss. Aber den Sinn des Artikels, der in ähnlicher Form jedes Quartal in einer Publikation angesprochen wird, sehe ich nicht ein.

Mein Gefühl, und deswegen "macht mich der Artikel schlecht gelaunt": Ein Autor bekommt Platz zum Schreiben, er hat keine kreative Phase, also schreibt er was Allgemeines in einem Stil, dem man nicht widersprechen kann.

Horst
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Re: Mal etwas zum Nachdenken

Beitrag von mikesch0815 » Mittwoch 16. September 2015, 09:39

Ich hab den Eindruck, daß die konservativsten Vertreter im Bereich der chemischbasierten Fotografie zu finden sind, in diesen Kreisen kommt man über den Technologiewechsel und die damit verbundenen technischen Erweiterungen (und die massenhafte Vermehrung von Fotografen, die gern als "Knipser" tituliert werden) nur schwer hinweg.

so weit
Maico
S1RII, GX8, EM-10II(IRmod) und viel Glas - also viel Spaß!

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emeise
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Re: Mal etwas zum Nachdenken

Beitrag von emeise » Mittwoch 16. September 2015, 09:48

Nur meine Meinung.

Fotobearbeitung hat wohl mit Fotografie zu tun.

Fotobearbeitung kann gute Kunst sein.

Fotobearbeitung ist die Hälfte meines Spaßes, die Knipserei die Andere.
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Trotz allem - DOCMA. lebt natürlich vom Thema Photoshop und Lightroom, da ist von dieser Seite kaum Objektivität zu erwarten.

Ich habe schon viele DOCMA Ausgaben erworben, aber doch wieder entsorgt, weil die für mich relevanten Informationen doch zu weit gestreut und eben nur häppchenweise serviert werden. Das ist eben das Prinzip, gilt auch für die Webseite.

Ich habe mich nach guten Lern DVDs, Büchern umgesehen, die das Wissen in kompakter Form umfassend vermitteln.
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Es gibt natürlich noch Nostalgiker, die die Zeiten gern zurück hätten, als Fotografieren noch elitär war und einen hohen technischen, zeitlichen und finanziellen Aufwand bedeutete. Die sehen die Möglichkeit digitale Verarbeitung vielleicht nicht so gern.

Those were the days ... :mrgreen:
FZ1K, TZ101, EOS 600D, GX7, G9, E-M5 m II / 12-40 und 7-14mm 2.8 Pro
Wenn ich all mein Equipment aufzähle, ist die Seite vollgemüllt.

keep it simple
Grüßle, Dieter

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