Mir sind Deine Probleme zunächst unverständlich. Bis auf die später erwähnten Erkenntnisse.
Egal auf welchem Rechner: Bei mir (i5/i7; Windos 7 32- u. 64-bit; Home Premium und Ultimate)
werden mts-Dateien mit dem Windows Media Player (WMP) mühelos und ruckelfrei abgespielt.
Dem gegenüber ist "
Windows XP SP3, CPU Intel Core 2 Duo, Arbeitsspeicher 2GB" eine
sehr kritische Voraussetzung.
Wer sich eine Kamera mit derart anspruchsvollen Video-Aufnahmeformaten zulegt, kommt
für flüssigen Umgang mit Video um bessere Arbeitsbedingungen nicht herum.
"FSH 19020 x 1080" mit 50 B/s interlaced ist schon ein stattlicher Brocken.
Ich würde da mal etwas bescheidener auftreten und das Format "MP4" in "HD" mit ca. 10mbps
wählen (kritisch: 30 B/s.).
Oder auch "AVCHD" in "SH" (AVCHD
lite) mit noch ziemlich hohen 17mbps.
- (Die Angaben basieren auf FZ150. - Bei der TZ22 müssen entsprechende Werte gefunden und
eingestellt werden.
Allerdings:
● [FSH] Die Anzahl der Vollbilder ist auf 50i eingestellt (50 Bilder/Sek. für die Sensorausgabe).
● [SH] Die Anzahl der Vollbilder ist auf 50p eingestellt (50 Bilder/Sek. für die Sensorausgabe).
Dummerweise werden Aufnahmen in MP4 bei der TZ22 mit 30 B/s gesegnet...)
Das führt zu weiteren Problemen.
Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass die grössere Zahl auch die allseits beste "Qualität"
für die wirkliche Praxis bedeutet.
Falsch.
Für den "Alltagsbetrieb" reicht das Format "MP4" in "HD" mit ca. 10mbps völlig aus. Unter
Umständen kann man auch auf "AVCHD" in "SH" (AVCHD
lite) gehen.
(mbps-Angaben beruhen auf FZ150!)
Grund:
Mit 1280 x 720 Pixeln erreicht man bereits eine hervorragende Aufnahmequalität. Bei der
Wiedergabe ist später auch von Bedeutung, wie nachbearbeitet wird und mit welcher
Auflösung dann gerendert wird.
"AVCHD" in "SH/GS" (AVCHD
lite) stellt mit 50p (50 B/S progressive) jedoch schon ziemlich
hohe Anforderungen (17mbps!), wogegen "MP4" in "HD" mit "nur" 30 B/s arbeitet.
Die volle Ausschöpfung der Kamera mit 1080i oder 1080p dürfte vor allem bei wirklich
hoch professionellen Anforderungen nötig sein. Das wiederum bedingt für Betrachtung
und Bearbeitung auch eine entsprechend leistungsfähige Hard- und Softwareausrüstung.
Die angeratenen "Klimmzüge" kannst Du Dir ersparen. Wenn der VLC-Player ruckelt, liegt
es an der Schwäche Deines Systems.
Hinzu kommt, dass XP trotz SP3 bei Multikern-Prozessoren unerwartet zicken kann. Das
gilt teilweise auch noch für VISTA. Insofern ist möglicherweise ein weiteres Handicap im
Spiel. (Einige Hinweise dazu
HIER.)
Was meinst Du mit "Testvideo"??? - Testvideos findet man gern bei archive.org.
Bis dann dann, Manfred