Porträt - Retusche - die Kontroverse
Porträt - Retusche - die Kontroverse
Wir hatten gerade woanders eine Diskussion ob eine Retusche an Gesichtern, Porträts gemacht werden sollte.
Da kann man natürlich unterschiedlicher Meinung sein, die einen mögen es die anderen nicht. Beides ist OK.
Ich zeige euch hier ein Beispiel, aus meiner Porträt Sammlung.
Ich durfte die kleine Shari fotografieren, weil ich keine Genehmigung habe, zeige ich sie euch nur Anonym.
Sie hat seit Geburt einen kleinen Makel an der Nase, als aufmerksamer Fotograf fragt man natürlich dies und das,
die Mutter erzählte mir, als die kleine Shari in den Kindergarten kam, hat ihr ein anderes kleines Kind gesagt: " Du bist hässlich".
Booom, das haut natürlich rein, das wird nicht das erstemal gewesen sein, sie wird vermutlich ihr ganzes Leben mit solchen Dingen konfrontiert werden. Und vermutlich auch darunter leiden.
So, was fange ich nun mit solch einer Information als Fotograf an?
Es geht nicht darum, finde ich eine Person mit oder ohne Makel schöner.
Es geht darum, was kann ich tun, um dieser Person das Gefühl zu geben, das sie schön ist.
Und da finde ich, kann man, durchaus eine Retusche einsetzen, die den Blick mehr auf das ganze Gesicht lenkt und damit dem Kind als ganzes Beachtung schenkt.
Die Eltern und auch das Kind hat keinen vorher/nachher Vergleich. Man sieht das es noch da ist. Aber man freut sich das es nicht so heraussticht. Und das gibt der Person eben ein gutes Gefühl.
Das ist mein bestreben (vielleicht auch mein persönlicher Anspruch) als Fotograf, ich möchte das die Personen sich auch gern auf dem Foto sehen, sonst braucht man nicht zum Fotografen zu gehen, sondern kann sich auch von Onkel Heinz fotografieren lassen.
Wer schön ist und keinen Makel hat, kann das vielleicht nicht nachempfinden, aber wer ein bisschen Empathie zeigen kann, wird vielleicht doch merken, das fotografieren doch etwas mehr sein kann, als die reine Abbildung der Wirklichkeit.
Da kann man natürlich unterschiedlicher Meinung sein, die einen mögen es die anderen nicht. Beides ist OK.
Ich zeige euch hier ein Beispiel, aus meiner Porträt Sammlung.
Ich durfte die kleine Shari fotografieren, weil ich keine Genehmigung habe, zeige ich sie euch nur Anonym.
Sie hat seit Geburt einen kleinen Makel an der Nase, als aufmerksamer Fotograf fragt man natürlich dies und das,
die Mutter erzählte mir, als die kleine Shari in den Kindergarten kam, hat ihr ein anderes kleines Kind gesagt: " Du bist hässlich".
Booom, das haut natürlich rein, das wird nicht das erstemal gewesen sein, sie wird vermutlich ihr ganzes Leben mit solchen Dingen konfrontiert werden. Und vermutlich auch darunter leiden.
So, was fange ich nun mit solch einer Information als Fotograf an?
Es geht nicht darum, finde ich eine Person mit oder ohne Makel schöner.
Es geht darum, was kann ich tun, um dieser Person das Gefühl zu geben, das sie schön ist.
Und da finde ich, kann man, durchaus eine Retusche einsetzen, die den Blick mehr auf das ganze Gesicht lenkt und damit dem Kind als ganzes Beachtung schenkt.
Die Eltern und auch das Kind hat keinen vorher/nachher Vergleich. Man sieht das es noch da ist. Aber man freut sich das es nicht so heraussticht. Und das gibt der Person eben ein gutes Gefühl.
Das ist mein bestreben (vielleicht auch mein persönlicher Anspruch) als Fotograf, ich möchte das die Personen sich auch gern auf dem Foto sehen, sonst braucht man nicht zum Fotografen zu gehen, sondern kann sich auch von Onkel Heinz fotografieren lassen.
Wer schön ist und keinen Makel hat, kann das vielleicht nicht nachempfinden, aber wer ein bisschen Empathie zeigen kann, wird vielleicht doch merken, das fotografieren doch etwas mehr sein kann, als die reine Abbildung der Wirklichkeit.
Re: Porträt - Retusche - die Kontroverse
Ich bin ganz Deiner Meinung David.
Ein bisschen Retusche darf!
Muss man halt aber auch von Fall zu Fall entscheiden.
Was das Mädel betrifft kann man doch aber sicher später noch was nachbessern.
Dem Prinz Harry haben sie ja schließlich auch die Ohren angenäht.
Ein bisschen Retusche darf!
Muss man halt aber auch von Fall zu Fall entscheiden.
Was das Mädel betrifft kann man doch aber sicher später noch was nachbessern.
Dem Prinz Harry haben sie ja schließlich auch die Ohren angenäht.
Gruß Binärius aka Jens
Lumix FZ38 || Lumix G81 || Lumix G Vario 12-32mm || Lumix G Vario 45-150mm || Sigma 2.8/30/60mm ||
Kamlan 1.1/50mm MK2 || Olympus 8.0/9mm || Novflexar 5.6/400mm || Raynox-DCR 150/250
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Re: Porträt - Retusche - die Kontroverse
In der Regel will die fotografierte Person ja auch das Ergebnis sehen und da macht es schon einen Unterschied, was genau man retuschiert.
Bei dem Mädchen hast du das genau richtig gemacht und ich halte deine Erklärung dazu auch für plausibel.
Es hätte sich ja auch durch Lichtverhältnisse so ergeben können, dass man es nicht so genau sieht, aber es ist halt da und kein Problem.
Eine Warze an einer etwas älteren Frau würde ich allerdings verschwinden lassen.
Da kann es durchaus sein, dass die fotografierte Person sich geschmeichelt fühlt.
Aber das kommt immer auf die Person an und wenn man sie kennt, weiß man in der Regel, welchen Fauxpas tunlichst vermeiden sollte.
Bei dem Mädchen hast du das genau richtig gemacht und ich halte deine Erklärung dazu auch für plausibel.
Es hätte sich ja auch durch Lichtverhältnisse so ergeben können, dass man es nicht so genau sieht, aber es ist halt da und kein Problem.
Eine Warze an einer etwas älteren Frau würde ich allerdings verschwinden lassen.
Da kann es durchaus sein, dass die fotografierte Person sich geschmeichelt fühlt.
Aber das kommt immer auf die Person an und wenn man sie kennt, weiß man in der Regel, welchen Fauxpas tunlichst vermeiden sollte.
Beste Grüße von Roland
Es ist alles gesagt, nur noch nicht von allen.
Die schnelle Selbsthilfe
G9; GX9; S5D + diverse Objektive
Meine Website: https://www.silent-genius.com / Mein Flickr
===Wegweiser für das Lumix-Forum===
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Re: Porträt - Retusche - die Kontroverse
Das hätte ich genauso gemacht. Abgeschwächt, aber natürlich nicht komplett wegretuschiert.
Letzteres würde ich machen bei vorübergehenden Pickeln u.ä.
Letzteres würde ich machen bei vorübergehenden Pickeln u.ä.
Lumix S und ein paar Reste G
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Re: Porträt - Retusche - die Kontroverse
Gibts da ne "Regel" oder "Gesetzmäßigkeit" ?
Und wer hat die gemacht ? Und weshalb sollte sich da jemand dran halten ?
Jede/r soll doch machen, was ihr/ihm gefällt..... oder was das Foto als Ausgangsmaterial hergibt, sich vielleicht "wünscht", zu was es inspiriert.
Im speziellen Fall "Portrait" ist`s dann sicher öfter mal der Fall, daß eben zwei Meinungen und Ideen zu berücksichtigen sind.
Und (unter Einbeziehung der vielen möglichen individuell verschiedenen/speziellen Gesichtspunkten, die mal kaum, mal stärker auftreten) würde ich mich, wenn`s darum geht, Meinungen für ein Stimmungsbild einzusammeln, so positionieren:
ICH würde "Auffälligkeiten" a) lassen, weil sie für mich passend, "zugehörig", charakterstärkend und "irgendwie fotogen" sind, oder b) sie zwar lassen, aber leicht (2/10) bis stark (7/10) retuschieren.
In der ABSPRACHE mit dem "Modell" würde ich mich nach deren Wünschen orientieren, aber sicher beratend drauf eingehen
(wenn sie denn Wünsche hätten- ich fote immer wieder zwischendurch mal etwas Portrait und bisher kam noch keine/r konkret mit "Änderungswünschen". Höchstens mal ein Hinweis vorm Abschießen, z.B. eher eine bestimmte "Schokoladenseite" zu nutzen.... oder [bei Shots von Halb-/Totalen etwa] mal ein leicht besorgtes Nachfragen (in der Art) "Geht das, meinen Kopf nicht so hervorzuheben, der wirkt auf mich immer so riesig )
Jede/r soll doch machen, was ihr/ihm gefällt..... oder was das Foto als Ausgangsmaterial hergibt, sich vielleicht "wünscht", zu was es inspiriert.
Im speziellen Fall "Portrait" ist`s dann sicher öfter mal der Fall, daß eben zwei Meinungen und Ideen zu berücksichtigen sind.
Und (unter Einbeziehung der vielen möglichen individuell verschiedenen/speziellen Gesichtspunkten, die mal kaum, mal stärker auftreten) würde ich mich, wenn`s darum geht, Meinungen für ein Stimmungsbild einzusammeln, so positionieren:
ICH würde "Auffälligkeiten" a) lassen, weil sie für mich passend, "zugehörig", charakterstärkend und "irgendwie fotogen" sind, oder b) sie zwar lassen, aber leicht (2/10) bis stark (7/10) retuschieren.
In der ABSPRACHE mit dem "Modell" würde ich mich nach deren Wünschen orientieren, aber sicher beratend drauf eingehen
(wenn sie denn Wünsche hätten- ich fote immer wieder zwischendurch mal etwas Portrait und bisher kam noch keine/r konkret mit "Änderungswünschen". Höchstens mal ein Hinweis vorm Abschießen, z.B. eher eine bestimmte "Schokoladenseite" zu nutzen.... oder [bei Shots von Halb-/Totalen etwa] mal ein leicht besorgtes Nachfragen (in der Art) "Geht das, meinen Kopf nicht so hervorzuheben, der wirkt auf mich immer so riesig )
G9_G70_FZ150_Samyang 7.5mm f3.5_Oly m.zuiko 7-14mm f2.8_Oly m.zuiko 12-40mm f2.8_Pana 14-140 f3.5-5.6_Pana 42.5 f1.7_Panaleica 50-200mm f2.8-4
Rollei Fotopro CT-5A, Raynox DCR 150, Lowepro Flipside Trek 350 + Nova 160 + Apex 110, Toblerone 400g-Pack
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Re: Porträt - Retusche - die Kontroverse
Ihr rennt bei mir offene Türen ein... wen oder was gilt es zu überzeugen ? 
Im bürgerlichen Leben ist Jürgen ein Allerweltsvorname, in Foren (oft vergeben) nutze ich Jockel in einer leicht veränderten Schreibweise -> Jock-l 
Mehr Lametta ist da nicht
Doch: Blau-Gelb sind meine Farben !!!
Mehr Lametta ist da nicht
- carphunter
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Re: Porträt - Retusche - die Kontroverse
Habe gerade für eine Verabschiedung in die Rente Bilder geschossen.
Der Knutschfleck bei einer Dame direkt auf dem Adamsapfel kam weg, ebenso eine kleine, frische OP-Narbe im Gesicht bei einem Herren.
Weder verschlankt, gebräunt oder sonstwie verändert wurden die Bilder dem frisch gebackenen Rentner überreicht. Jemand, der mit Mitte 60 fotografiert wird, kann doch unter normalen Umständen nicht wollen, dass er wie glattgebügelt aussieht. Das passt einfach nicht.
Bin da voll bei David, wo es u.U. Sinn macht, gefühlvoll ja, ansonsten bin ich da Purist.
Dann doch eher beim Ambiente drumherum .... Flecken auf der Tapete, Kratzer auf dem Holz ..... das ist keine Persönlichkeitsveränderung und tut meiner Meinung nach auch Niemanden weh.
Der Knutschfleck bei einer Dame direkt auf dem Adamsapfel kam weg, ebenso eine kleine, frische OP-Narbe im Gesicht bei einem Herren.
Weder verschlankt, gebräunt oder sonstwie verändert wurden die Bilder dem frisch gebackenen Rentner überreicht. Jemand, der mit Mitte 60 fotografiert wird, kann doch unter normalen Umständen nicht wollen, dass er wie glattgebügelt aussieht. Das passt einfach nicht.
Bin da voll bei David, wo es u.U. Sinn macht, gefühlvoll ja, ansonsten bin ich da Purist.
Dann doch eher beim Ambiente drumherum .... Flecken auf der Tapete, Kratzer auf dem Holz ..... das ist keine Persönlichkeitsveränderung und tut meiner Meinung nach auch Niemanden weh.
Zeit ist ein kostbares Gut, meist hat man zuwenig davon.
Jörg
FZ1000,G9,G9M2,10-25,12-60,14-140,100-300ii,Oly 60mm, Oly 100-400 + TK1.4 Oly 45mm 1.8, Oly 90mm,LR/PS,https://www.flickr.com/photos/carphunter1959/ https://500px.com/carphunter19591
Jörg
FZ1000,G9,G9M2,10-25,12-60,14-140,100-300ii,Oly 60mm, Oly 100-400 + TK1.4 Oly 45mm 1.8, Oly 90mm,LR/PS,https://www.flickr.com/photos/carphunter1959/ https://500px.com/carphunter19591
Re: Porträt - Retusche - die Kontroverse
Der Fotograf Peter Hurley, schreibt in seinem Buch: "Sobald jemand durch meine Tür kommt, Sherlock Holmes-ing ich ihn."
Das macht er sicher nicht um sich über die Schwachstellen eines Menschen diebisch zu freuen, sondern, um die Person am besten fotografieren zu können.
Eine Regel, Gimpi, ist mir nicht bekannt, nur was ich als Ergebnis haben möchte. Nämlich die Person in einem möglichst guten Licht aufnehmen. So ein Foto ist ja was bleibendes.
Das macht er sicher nicht um sich über die Schwachstellen eines Menschen diebisch zu freuen, sondern, um die Person am besten fotografieren zu können.
Eine Regel, Gimpi, ist mir nicht bekannt, nur was ich als Ergebnis haben möchte. Nämlich die Person in einem möglichst guten Licht aufnehmen. So ein Foto ist ja was bleibendes.
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Re: Porträt - Retusche - die Kontroverse
Ich habs auch echt bloß auf den Bereich "Retusche" bezogen (-> strikt an die "Thread-Titel-Vorgabe" gehalten
)
Für Portraits aller Art gibts aus meiner Sicht durchaus sowas wie ein "Regelwerk". Das muß es gar nicht mal zu nachlesen geben.
Man kann es sich mit übendem und geübtem Blick durch Portrait-Studien existierender und gefallender/gefälliger Beispiele ja erschließen.
Besonders spannend in diesem "(Gestaltungs!!-) Regelbereich finde ich persönlich ja das "Anschneiden" eines Modells
Bei den nach meinem Augenschein talentierten Hobbyisten und den "Profis", die auch noch gute Modells und ein erkennbares Budget hatten, schaue ich diesbzgl. gerne auch mal genauer hin; suche auch nach "Bestätigungen" oder "Widersprüchen" in dem Pool der auffindbaren Portraits mit vergleichbarem gestalterischem Ansatz.
"Gutes Licht" I"perfekt bestrahlt/gelenkt", perfekter Kelvin, perfekte Kraft, perfekte Schatten...) ist sicher "noch A-und-O-iger", als bei vielen anderen Fotothemen.
In meiner Portrait-Fotografie ist das eher ein leidender Faktor. Anfragen oder entsprechende Situationen entstehen eher spontan oder kurzfristig.
"Studiolicht" oder auch nur annäherndes gibts nicht. Locations kann ich meist gar nicht oder nur seltenst und eingeschränkt auswählen. Das "Prunkstück-Eck-für-HG-Szenario" innerhalb solch einer Location kann ich im Glücksfall komplett, oft aber auch nur eingeschränkt beeinflussen/steuern/fotografisch konzipieren.
Uhr(Licht) -zeiten kann ich auch bloß eingeschränkt wählen. Seltenst mal nen erweiterten Einfluß.
Nen guten Punkt hat Jörg reingebracht finde ich
: HG-Retusche!
Wer in und mit Umgebung als HG arbeiten möchte/muß, könnte sich unter Jörgs Aspekt nun in seinen Self-Made-Photography-Almanach reinschreiben: beim Inszenieren und Schießen von Portraits gleich mitbedenken, wie man auf die "HG-Bedingungen inkl. eventueller Stolpersteine" achtet und wie das eigene Retusche-Arsenal aufgestellt ist, um entsprechend "umzugestalten".
Gerade die "Rand-Randerscheinungen" (also kleinere, unscheinbarere oder auch unerwartete, nicht wahrgenommene, nicht antizipierte Elemente, die sich in nen Frame reinmogeln) fallen mir bei eigenen Bildern immer wieder (negativ) auf (immer so auf den 3ten oder 4ten Blick zuhause am PC), OBWOHL ich mir derer bereits bewußt bin und auch oft genug aktiv und bewußt beim Foten daran denke, die Bereiche abseits des Hauptobjektes oder "wichtiger Elemente/Strukturen" im Bild vorm Abschießen nochmal abzuscannen. Trotzdem schaffens sie`s immer noch und immer wieder gerne mal rein (und nerven dabei vereinzelt auch gerne mal nachhaltig. Speziell aber eher bei NICHT-Portraitfotografie ist das Potential für sowas doch ziemlich groß).
Für Portraits aller Art gibts aus meiner Sicht durchaus sowas wie ein "Regelwerk". Das muß es gar nicht mal zu nachlesen geben.
Man kann es sich mit übendem und geübtem Blick durch Portrait-Studien existierender und gefallender/gefälliger Beispiele ja erschließen.
Besonders spannend in diesem "(Gestaltungs!!-) Regelbereich finde ich persönlich ja das "Anschneiden" eines Modells
Bei den nach meinem Augenschein talentierten Hobbyisten und den "Profis", die auch noch gute Modells und ein erkennbares Budget hatten, schaue ich diesbzgl. gerne auch mal genauer hin; suche auch nach "Bestätigungen" oder "Widersprüchen" in dem Pool der auffindbaren Portraits mit vergleichbarem gestalterischem Ansatz.
"Gutes Licht" I"perfekt bestrahlt/gelenkt", perfekter Kelvin, perfekte Kraft, perfekte Schatten...) ist sicher "noch A-und-O-iger", als bei vielen anderen Fotothemen.
In meiner Portrait-Fotografie ist das eher ein leidender Faktor. Anfragen oder entsprechende Situationen entstehen eher spontan oder kurzfristig.
"Studiolicht" oder auch nur annäherndes gibts nicht. Locations kann ich meist gar nicht oder nur seltenst und eingeschränkt auswählen. Das "Prunkstück-Eck-für-HG-Szenario" innerhalb solch einer Location kann ich im Glücksfall komplett, oft aber auch nur eingeschränkt beeinflussen/steuern/fotografisch konzipieren.
Uhr(Licht) -zeiten kann ich auch bloß eingeschränkt wählen. Seltenst mal nen erweiterten Einfluß.
Nen guten Punkt hat Jörg reingebracht finde ich
Wer in und mit Umgebung als HG arbeiten möchte/muß, könnte sich unter Jörgs Aspekt nun in seinen Self-Made-Photography-Almanach reinschreiben: beim Inszenieren und Schießen von Portraits gleich mitbedenken, wie man auf die "HG-Bedingungen inkl. eventueller Stolpersteine" achtet und wie das eigene Retusche-Arsenal aufgestellt ist, um entsprechend "umzugestalten".
Gerade die "Rand-Randerscheinungen" (also kleinere, unscheinbarere oder auch unerwartete, nicht wahrgenommene, nicht antizipierte Elemente, die sich in nen Frame reinmogeln) fallen mir bei eigenen Bildern immer wieder (negativ) auf (immer so auf den 3ten oder 4ten Blick zuhause am PC), OBWOHL ich mir derer bereits bewußt bin und auch oft genug aktiv und bewußt beim Foten daran denke, die Bereiche abseits des Hauptobjektes oder "wichtiger Elemente/Strukturen" im Bild vorm Abschießen nochmal abzuscannen. Trotzdem schaffens sie`s immer noch und immer wieder gerne mal rein (und nerven dabei vereinzelt auch gerne mal nachhaltig. Speziell aber eher bei NICHT-Portraitfotografie ist das Potential für sowas doch ziemlich groß).
G9_G70_FZ150_Samyang 7.5mm f3.5_Oly m.zuiko 7-14mm f2.8_Oly m.zuiko 12-40mm f2.8_Pana 14-140 f3.5-5.6_Pana 42.5 f1.7_Panaleica 50-200mm f2.8-4
Rollei Fotopro CT-5A, Raynox DCR 150, Lowepro Flipside Trek 350 + Nova 160 + Apex 110, Toblerone 400g-Pack
Rollei Fotopro CT-5A, Raynox DCR 150, Lowepro Flipside Trek 350 + Nova 160 + Apex 110, Toblerone 400g-Pack