oberbayer hat geschrieben: ↑Montag 29. November 2021, 19:27
Die FZ1000 ist eine sehr gute Kamera. Die kannst du ohne Probleme mit in die USA nehmen.
Wenn du dich ein wenig mit den Funktionen der Kamera beschäftigst, die wichtigsten Funktionen beherrscht, wirst du viel Freue damit haben.
Es wird aber kalt und früh dunkel sein in NYC.
Dahingehend also ganz generell suboptimale Fotografen-Bedingungen.
Stichwort "früh duinkel"- der Apfel bietet sich natürlich auch sehr gut für tiefstehendes Sonnenlicht-, Dämmerung- und Nacht-(City Lights)-Fotografie an.
Und daher wirds sportlich (nur noch 2 Wochen zum "Einschießen").
Meine Empfehlungen, Crash-Kurs Style:
Modus P.
ISO bis höchstens 800 nutzen. Oder vielleicht max. 1000 (??) [-> die Cams können bei der ISO-Konfig. zw. "ganze Schritte" und Drittelstufen umgeschaltet werden. Dann kannst du eben von ISO 800 auch auf 1000 gehen und springst nicht direkt von 800 auf (den nächsten "ganzen Schritt") 1600).
KOMPOSITORISCH gehe ich an "Dunkelbilder", die meine jeweilige Cam überfordert haben, dann auch ein wenig anders ran.
(-> ich lasse die Schatten Schatten sein. Sie bilden in meiner Bildkomp. nur raum-einteilende Begleitelemente. So umgehe ich die Not, bildrelevante Elemente dermaßen aufhellen zu müssen, daß mir das Rauschen quasi entgegenspringt und mir`s Gesicht zerkratzt).
So kann ich mich mit gutem Gewissen aufs Haupt-Objekt/Subjekt/Motiv und seine akkurate Belichtung und Schärfekomposition konzentrieren.
Mit der Blendenöffnung kannst du spielen. In entspr. Szenarien natürlich eher ein Spiel der Not.
(-> dauernd gen Offenblende einstellen, da du mehr Licht aufn Sensor bekommen willst/mußt).
Das PROBLEM dabei ist, daß du bei großer Blende (kleine Blendenzahl) wenig Tiefenschärfe erzielst. Vor allem und umso mehr, je weiter du reinzoomst (längere Brennweiten).
DA MUSS dann der Fokus gut sitzen und das Hauptobjekt sollte nicht zu nah sein bzw. zu große (tiefe) Ausmaße haben (sonst werden Teile des Hauptobjekts auch nicht mehr scharf; weil aus dem Tiefenbereich der Schärfe schon heraus).
Die Belichtungszeiten (ss) sind bei unscharfen Bildern ja auch gerne mal ein Faktor (-> Verwacklungsunschärfen, die der Stabi nicht mehr ganz ausgleichen kann).
DESWEGEN auch "Mut bei der ISO" (im vernünftigen Bereich; siehe oben).
Es gibt ne alte Fausregel: "Kehrwert der BW" (in KB gedacht) mit der ss nicht unterschreiten !
Bsp.: du hast die maximal erträgliche ISO (-> Rauschartefakte-Ausmaß) bereits erreicht. Du bist maximal offenblendig.
Du hast die Cam bei 100mm/KB (umrechnen üben mußte schon selber

). Du stellst auf "ss 1/100 sec." (bzw. würdest du im Modus P einfach das Belichtungskorrekturrädchen drehen; das Bild im Display wird heller; die ss passt sich entsprechend deines Drehens an)
Dann merkst du, daß dir das Pic immer noch zu dunkel ist. Dann die Gewissensfrage: mehr Rauschen akzeptieren (ISO hoch) oder Verwacklungsunschärfen riskieren (weiter aufhellen, damit verlängert sich aber die Dauer der Belichtung u. erhöht damit eben die Gefahr des Mikro-Verwackelns).
ODER im Bewußtsein der suboptimalen Abschuß-Situation: aufstützen, anlehnen, anderweitig nach Stabilisierung suchen.
WICHTIG:
in jpg + RAW fotografieren !!!!!
VIelleicht hast du ja bereits ein patentes Bildentwicklungs-Tool. Aber du schreibst ja, du bist Einsteiger.
Wenn dir die jpgs bissl abkacken, kannste sie wegschmeißen.
Aber wenn du "mal", wenn nicht jetzt, dann vielleicht ja auch in 1 oder 2 Jahren..., einen guten RAW-Converter/EBV-Tool installierst, wirst du aus den RAW-Entwicklungen noch ordentliche bis womöglich grandiose Fotos rausholen können. Bei jpgs ist das Potential an Korrekturvermögen (speziell da, wo mans bräuchte, bei den dunkleren Bildern) um Etliches geringer.
G9_G70_FZ150_Samyang 7.5mm f3.5_Oly m.zuiko 7-14mm f2.8_Oly m.zuiko 12-40mm f2.8_Pana 14-140 f3.5-5.6_Pana 42.5 f1.7_Panaleica 50-200mm f2.8-4
Rollei Fotopro CT-5A, Raynox DCR 150, Lowepro Flipside Trek 350 + Nova 160 + Apex 110, Toblerone 400g-Pack