vorher vs. nachher [offen]

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Jock-l
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Re: vorher vs. nachher [offen]

Beitrag von Jock-l » Mittwoch 23. August 2023, 09:07

Nicht nervös werden- wenn man neben jpeg auch RAW hat ist das eine bessere Voraussetzung für den Fall, daß man später mit etwas mehr Erfahrung und Einarbeitung (das gehört ja auch dazu) nochmal über einzelne Dateien drüberschauen und bearbeiten möchte.

Viele Wege bieten sich an, ich hatte früher im Bekanntenkreis häufig auf Fotofreeware.de verwiesen (hat den Nachteil, daß man vielleicht öfter hin-her springt auf der Suche nach richtigen Tools und dabei den eigenen Rechner irgendwann "vollmüllt") oder jüngst auf eine seit Jahren bekannte Software (Fixfoto-> https://www.j-k-s.com/ ) verwiesen, wo Vater und Sohn langjährig eine recht einfache und ordentliche (man erkennt an den Schaltflächen was gemacht wird) Software entwickelten und pflegen... Preis angemessen, Support in der Landessprache, wer mehr möchte fimndet dort ein kleines Anwenderforum- perfekt auch für seltene Nutzungen/Jahr, weil man schnell wieder reinfindet...
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Polly-Marie
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Re: vorher vs. nachher [offen]

Beitrag von Polly-Marie » Mittwoch 23. August 2023, 09:33

Jock-l hat geschrieben:
Mittwoch 23. August 2023, 09:07
Nicht nervös werden- wenn man neben jpeg auch RAW hat ist das eine bessere Voraussetzung für den Fall, daß man später mit etwas mehr Erfahrung und Einarbeitung (das gehört ja auch dazu) nochmal über einzelne Dateien drüberschauen und bearbeiten möchte.

Viele Wege bieten sich an, ich hatte früher im Bekanntenkreis häufig auf Fotofreeware.de verwiesen (hat den Nachteil, daß man vielleicht öfter hin-her springt auf der Suche nach richtigen Tools und dabei den eigenen Rechner irgendwann "vollmüllt") oder jüngst auf eine seit Jahren bekannte Software (Fixfoto-> https://www.j-k-s.com/ ) verwiesen, wo Vater und Sohn langjährig eine recht einfache und ordentliche (man erkennt an den Schaltflächen was gemacht wird) Software entwickelten und pflegen... Preis angemessen, Support in der Landessprache, wer mehr möchte fimndet dort ein kleines Anwenderforum- perfekt auch für seltene Nutzungen/Jahr, weil man schnell wieder reinfindet...
Ich fotografiere ja in RAW. Aber ich hab auch aus dem RAW einfach nicht mehr rausbekommen. Das mag zum einen an den Programmen liegen, zum anderen sicherlich auch an mir. Ich bin da nicht so fit mit den Bearbeitungsmöglichkeiten. Und leider kann ich ja auch vieles nicht erkennen. Habe nur 70 % Sehkraft. Damit fällt es schwer, Details in Bildern zu erkennen und die kleine Schrift von Bearbeitungsprogrammen mit den winzigen Reglern gut zu sehen. Und was man nicht gut sieht, kann man auch nicht gut bedienen.
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Re: vorher vs. nachher [offen]

Beitrag von Kade1301 » Mittwoch 23. August 2023, 10:28

Hier mein erster Versuch, mehr zu machen als nur auszuschneiden und zu verkleinern:

Bild

Bild

Aus der Not geboren, weil ich im falschen Programm war und schon froh, dass ich Rika bei der Eichhörnchenjagd überhaupt erwischt habe - wenn ich die Kamera umgestellt hätte, wäre der Augenblick vorbei gewesen.

Meine Frage ist jetzt: Ginge noch mehr? Erstens theoretisch überhaupt (es ist nun mal ein graubeiger Hund vor graubraunen Stämmen und grünem Efeu im Schatten unter Bäumen, und Freistellen macht auch keinen Sinn, weil es sonst keine Eichhörnchenjagd mehr ist), und zweitens mit Gimp (oder anderer unter Linux laufender kostenloser Software) angefangen mit einem JPG? Oder könnte man ausgehend von RAW hier ein so viel besseres Ergebnis erzielen, dass es sich doch rentiert, RAWs mitzuspeichern?

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Guillaume
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Re: vorher vs. nachher [offen]

Beitrag von Guillaume » Mittwoch 23. August 2023, 15:07

Schade ist, dass der wunderschöne Hund überhaupt nicht scharf getroffen wurde. Zunächst habe ich das Foto in meinen Exif-Viewer gezogen, um zu sehen, welche Programmeinstellungen Du genutzt hast. Leider Fehlanzeige - es sind keine Exif's vorhanden. Dann habe ich das Foto in LR geladen und es minimal verbessern können. Mit jpg hat man da generell nicht so große Möglichkeiten. Mit einem Raw-Original könnte man schon mehr anfangen.
Meines Erachtens hat Deine Kamera auf den Efeu rechts vom Hund mehr oder minder scharfgestellt. Andererseits wurde die Belichtung vom Sonnen beschienenen Baum irritiert, weswegen alle dunklen Stellen noch dunkler wurden. Durch das generelle Aufhellen beim zweiten Foto, hast Du m.E. nichts verbessert.
Schön wäre zu wissen, was für eine Programmeinstellung Du genutzt hast. Richtig schön wäre es, wenn Du ein Raw-Original hättest. Mein Ergebnis ist nicht so geworden, dass ich es hier zeigen würde. Vielleicht findet sich ja ein Forist / eine Foristin, der/die mehr Geschick als ich hat.
liebe Grüße.
Peter


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Re: vorher vs. nachher [offen]

Beitrag von Kade1301 » Mittwoch 23. August 2023, 17:02

Kamera war in S, 1/1000 s fest eingestellt, 3200 ISO (eingestellter Maximalwert) und Digikam sagt Blende f 3,7 bei Brennweite 13,1 mm (37 mm), wo die AF-Felder waren, weiss ich nicht mehr. Ich wollte Verfolgung testen (was nicht funktioniert), hatte da aber vielleicht schon umgestellt auf entweder Mehrfelder in der Mitte (quer durch), oder ein relativ grosses Feld in der Mitte. Ich will AF mit Hundeerkennung! (Gesichtserkennung funktioniert bei Rikas Kopf auch nicht, schon probiert.)

Ich schicke dir - oder jedem anderen - gerne das Original (eines der Originale, ich habe 4 Bilder) das hier verlinkte Bild ist von Gimp runtergerechnet auf 800 Pixel Höhe. Ihr müsst mir nur sagen, wie - die Dateien haben knapp 9 MB.

Du findest, die Belichtung wirkt "irritiert"? Ich finde das Original einfach nur insgesamt unterbelichtet, weil 1/1000 s unter Bäumen halt nicht geht. Weshalb ich aufgehellt habe, damit es kein "schwarzer Hund im Tunnel" ist. Nach diesen Fotos habe ich umgestellt, weshalb die nächste Serie, Hund in voller Aktion auf Wiese im Baumschatten, dann Bewegungsunscharf geworden ist in A mit Maximalöffnung (6.3) und 1/125 s bei 160 ISO (schnüff, wäre ein wirklich hübsches Foto...). Dann doch lieber unterbelichtet...

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Re: vorher vs. nachher [offen]

Beitrag von Kade1301 » Mittwoch 23. August 2023, 17:20

PS: Bevor ihr jetzt denkt, ich hätte von Fotografie gar keine Ahnung: Doch, ich wüsste genau, was ich bräuchte. Nämlich superkurze Belichtungszeiten (max. 1/500 wenn Hund in Bewegung, besser weniger) und gleichzeitig grosse Schärfentiefe (oder einen AF, der Gedanken liest und da fokussiert, wo ich will) und das bei einem ISO-Wert, wo das Rauschen nicht überhand nimmt. Anhand der Beispielbilder im Buch habe ich mal beschlossen, dass bei 3200 Schluss sein sollte, und das eingestellt.

Woran es hapert, das ist beim Drandenken in Aktion, wo ein guter Teil meines Gehirns ja auch mit dem Hund an sich beschäftigt ist. Das Fotografieren war wesentlich einfacher, als meine Motive die Pferde andere Leute waren (oft mit den Leuten oben drauf, also Reitsport). Da ging es nur um die Kamera und darum, nicht im Weg rumzustehen...

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Re: vorher vs. nachher [offen]

Beitrag von Horka » Mittwoch 23. August 2023, 20:55

Das dunkle Bild ist ok. Die Sonnenstellen sind ja hell. So sieht es am Waldrand aus.

Mit Deiner Bearbeitung bleichst Du die Lichter aus, gibst die Tiefen auf und rückst die Bildfehler in den Vordergrund.

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Re: vorher vs. nachher [offen]

Beitrag von Kade1301 » Mittwoch 23. August 2023, 21:23

Horka hat geschrieben:
Mittwoch 23. August 2023, 20:55
Das dunkle Bild ist ok. ...
Ernsthaft? Also für mich ist das unterbelichtet... So dunkel, dass ich den Hund nicht mehr gesehen hätte, war es um 9 Uhr morgens nicht.

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Jock-l
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Re: vorher vs. nachher [offen]

Beitrag von Jock-l » Mittwoch 23. August 2023, 22:59

Wo ist eine Datei hochgeladen (gern Original oder nur verkleinert/ohne EBV) um einen qualifizierteren Blick als nur Vermutung abzugeben ?

Ich denke, daß die Belichtung gern in Richtung Aufhellung stattfinden müßte (ETTR - Exposure to the right) aber das ist begrenzt durch die schnell ausbrennenden überstrahlten Flächen der Lichtflecken im Gehölz. Also Kameraeinstellungen dahingehend mitführen, daß eine integrale Belichtungsmessung statt Punktmessung stattfndet...als erster Denkansatz.
Der Zweite ist die der EBV, mittels Maskierung lassen sich bereichsweise viele Veränderungen einbauen.

Grundsätzlich stört an diesem Motiv die Überraschung bzw. der überraschende Moment und das Fehlen von Zeit für Motivgestaltung (Ausrichtung/ Format), der Hund ging hoch und links und rechts ist Überschuß im Bild, während das Tier wie ein Teiler wirkt.

Wenn eine Datei vorliegt, schaue ich mal drüber- das ist besser als Herumgestochere... und damit eine Hilfestellung für den nächsten Spaziergang... ;)
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Re: vorher vs. nachher [offen]

Beitrag von Kade1301 » Donnerstag 24. August 2023, 09:09

Siehst du mehr, wenn du da draufklickst? Ich habe da nur verkleinert, wie es in den meisten Foren gewünscht wird und meistens ja auch sinnvoll ist.

Bild

Bei der Gelegenheit frage ich auch gleich, was an ausgefressenen Highlights eigentlich so tragisch ist: Klar, sie sind ein Zeichen für suboptimale Belichtung und nichts, was man bei einem Fotowettbewern einreichen sollte. Aber hier geht es mir nur um den Hund. Die sonnenbeschienen Flecken im Gebüsch sind mir völlig egal.

(Gilt auch für Himmel: Wenn ich keine Wetterphänomene fotografiere, ist mir der ebenfalls egal...)

Gehört der überraschende Moment nicht zum Schnappschuss? War übrigens auch das erste Eichhörnchen an dieser Stelle, wo wir schon ein paar Dutzend mal waren. Und ein steigender Hund ist auch zwangsläufig im Hochformat. Ich könnte natürlich so ausschneiden, dass er rechts oder links auf der goldenen Schnittlinie sitzt, aber ich habe meine Motive am liebsten formatfüllend, alles überflüssige weg. Nur dass, wenn ich hochformatig ausschneide, kritisiert wird "Das extreme Hochformat lässt den so schlanken Hund, in meinen Augen, unnatürlich dünn wirken." (https://www.lumix-forum.de/posting.php? ... 26&t=47127). Deshalb das Quadrat als Kompromiss... Was würdest du vorziehen?

Aber die sinnvollste Lösung, von der auch Rika am meisten hat, dürfte sein rauszugehen und neue Fotos zu machen, anstatt zu versuchen, diese Serie am PC zu retten. Bei der Pferderennbahn sollen viele Eichhörnchen unterwegs....

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Re: vorher vs. nachher [offen]

Beitrag von Horka » Donnerstag 24. August 2023, 11:29

Kade1301 hat geschrieben:
Donnerstag 24. August 2023, 09:09

Bei der Gelegenheit frage ich auch gleich, was an ausgefressenen Highlights eigentlich so tragisch ist: Klar, sie sind ein Zeichen für suboptimale Belichtung und nichts, was man bei einem Fotowettbewern einreichen sollte. Aber hier geht es mir nur um den Hund. Die sonnenbeschienen Flecken im Gebüsch sind mir völlig egal.

...

Aber die sinnvollste Lösung, von der auch Rika am meisten hat, dürfte sein rauszugehen und neue Fotos zu machen, anstatt zu versuchen, diese Serie am PC zu retten.
Nix ist bei Fotos tragisch. Aber wir wollen hier im Fotoforum gelungene Bilder mit gelungenen Kameras gemacht sehen. :)

Dein letzter Vorschlag ist nicht nur für den Hund die sinnvollste Lösung...

Horst
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Re: vorher vs. nachher [offen]

Beitrag von Jock-l » Donnerstag 24. August 2023, 11:49

Die ausgefressenen Stellen sind für mich ein Indiz einer nicht passenden Belichtung.
Das ist weitergehend zu sehen wenn man sich die Verteilung der dunklen und hellen Stellen in der Tonwertkorrektur ansieht.

Bild
Ich wäre versucht eine Aufhellung +03 bis 0,7 in solch verschatteten Spazierbereichen voreinzustellen, damit wäre die Umgebung insgesamt heller abgebildet.

Die Frage nach größerer Datei beinhaltete die Überlegung, statt mit einer verkleinerten Datei auf das Outcome ooc (out of camera) der Kamera zu schauen- das Fell erscheint mir verwaschen, einerseits durch Bewegungsunschärfe aber auch der hohen ISO geschuldet. Hier hätte ein Blick auf das Fell in Vergrößerung ein Hinweis sein können, ob evtl. das mitgenommene Gespann Kamera-Objektiv unpassend ist, gegenüber Situation unter freien Himmel wohlgemerkt. Farbverschiebung (weiß wird nicht weiß, eher bläuchlich eingetrübt wiedergegeben) zeigt mir zusätzlich die "Fehlinterpretation" der Kamera.
Mit einem Zoom oder Festbrennweite ab f1,7/f1,8 voreingestellt auf 2,5 oder 2,8 wäre m.E. andere ISO und Belichtung bei ausreichender Schärfentiefe möglich. Belichtung 1/500 sec ist kurz, 1/1600 sec superkurz und scharf für einen Hund in Bewegung- aber das ginge mit hoher ISO und offenerer Blende wo hier die Kombi im verschatteten Waldrand scheitert. Daher der Gedanke, für solche/kommende Spazierabschnitte auf Lichtstarkes umzusatteln.
In allen Betrachtungen - wie sich Schärfe auslaufend in Unschärfe nach hinten gestaltet- bin ich überzeugt daß ISO bei 1600/ 2000 und voreingestellte Blendenzahl bessere Voreinstellung wäre, vorausgesetzt das mitgenommene Objektiv/ Zoom fängt nicht bei F4,5 oder höher an...

Bild
Das als Ergebnis aus der verkleinerten Datei- hier wäre eine RAW-Datei als Ausgangsdatei mit mehr Optionen Belichtungen etc. zu korrigieren auf jeden Fall von hohen Nutzen (Motiv zeigt eine Belichtungsszene in grenzwertigen bereich), unter Linux z.B. mit Darktable ausgearbeitet.
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Re: vorher vs. nachher [offen]

Beitrag von Kade1301 » Donnerstag 24. August 2023, 12:25

Sorry, ich dachte es wäre allgemein bekannt, dass meine Panasonic eine TZ200 ist 😉 Da ist nichts mit anderem Objektiv.

Und alle Kameras, bei denen ich das Objektiv wechseln könnte, sind nichts was ich mitnehme, wenn ich zum Einkaufen losfahre und unterwegs mit dem Hund spazieren gehe.

Belichtungszeit war 1/1000, Bewegungsunschärfe halte ich daher für ausgeschlossen. Also entweder falsch fokussiert (obwohl ich denke, dass die scharfen Efeublätter in gleicher Entfernung sind wie Rika) oder Fell verrauscht.

Da es heute vormittag geschüttet hat, habe ich in Gimp ein bisschen experimentiert mit Layers und Maske und festgestellt, dass es mir keinen Spaß macht. Thema erst mal erledigt...

Noch was zu den Voreinstellungen; ich habe zwei: ISO max 3200 (weil die im Buch noch akzeptabel aussehen), und dann S mit 1/1000 und A mit maximaler Anfangsöffnung. Hilft aber nichts, wenn man unter Bäumen in S ist...

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Re: vorher vs. nachher [offen]

Beitrag von Jock-l » Donnerstag 24. August 2023, 13:19

... ich habe zur Kamera nachgelesen "Sichtbarer Detailverlust ab ISO 1.600" in der Kurzbewertung unten auf Seite 2 bei Digitalkamera.de, das deckt sich insofern, daß ich ab 2012 auch mit 1" Kameras unterwegs war und ISO 1000, mit viel Mühe und EBV ISO 1600 nicht gänzlich ausschloß. Aber als "Ende der Fahnenstange" begriff...
Gesehene Buchbilder als Druck, hm, da können große Dateien und die Ausgabe auf Papier ein zu sehendes Ergebnis etwas verfälschen.

Die in der Verschattung der Bäume liegenden Farbflächen sind für die Kamera nicht gut zu unterscheiden, unter normalen Licht ist das mit ISO 3200 Geschichte, da reichen geringere Werte sicher aus und eine mögliche Qualitätsminderung fällt weg...
Anfangsblende 3,3 ist sicher nur in Weitwinkelstellung erreichbar, bis zur Telestellung und f6,4 zeigt das Datenblatt, daß die Kamera immer Schwierigkeiten mit Licht und kurzen Belichtungszeiten haben dürfte- sie ist schlicht Allrounder und mit Action/Sportfotografie schnell an Grenzen stoßend. Wenn man beim Fotografieren daran denkt, kann das mithelfen daß Telefotos nicht zu knapp belichtet ausfallen.

Als Beleg für Dich ist das Bild brauchbar oder auch nicht (spätere Aufnahmen können diese Serie ablösen), wenn Du um die Einschränkungen weißt und in Zukunft einige andere Orte und Einstellungen testest bekommst Du sicher ein besseres Gefühl wo sich das Fotografieren besser anläßt und zu zufriedenstellenderen Ergebnissen führt als bei diesem Beispiel. Zumindest ist geklärt, die Kamera bringt RAW-Format mit und damit können bei grenzwertigen Situationen die Ausarbeitungen auch anders ausfallen.
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Re: vorher vs. nachher [offen]

Beitrag von Kade1301 » Donnerstag 24. August 2023, 14:16

Die spannende Frage wäre jetzt: Wird das Bild besser, wenn es mit 1600 ISO gemacht wird und dann noch mehr aufgehellt werden muss? Oder gleich mit der nativen Empfindlichkeit des Sensors und den Rest macht man am PC? Oder...

Ach manno, ich will doch nur mit möglichst kleinem Aufwand möglichst hübsche Bilder von meinem Hund machen!

Dass eierlegende Wollmilchsäue immer ein Kompromiss sind und die TZ200 keine Kamera für Sportfotografen ist schon klar. Aber mein erstes Kriterium war "leicht immer mitzunehmen", auch wenn keine Fototour geplant ist. Und wenn die Kamera schon dabei ist, dann mache ich halt auch Fotos. Wobei ich sie an dem Tag schon wegpacken wollte, weil ich gemerkt hatte, dass das im Wald nichts wird. Aber als Rika das Eichhörnchen gesehen hat, habe ich schnell ein paar Bilder gemacht und wollte jetzt halt wissen, was in der Nachbearbeitung geht.

Die Antwort ist, nicht allzu viel. Mit wenig Aufwand wird das Bild nicht gut, und für viel Aufwand ist das Motiv nicht selten genug. Wenn Macron vor meiner Kamera absaufen würde, würde ich vielleicht anders gewichten... (das ist eine Anspielung auf den Witz über Präsident Bush jr.)

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